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	<title>Comments on: Das Märchen vom Todesstoß für die Online-Werbebranche</title>
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	<description>IT ist kurios!</description>
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		<title>By: bhlogiston</title>
		<link>http://qrios.de/2012/10/das-marchen-vom-todesstos-fur-die-online-werbebranche/#comment-2180</link>
		<dc:creator>bhlogiston</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 08:45:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[mal vorweg: super post! 
als mögliche kundin und damit ziel von werbung ist mein verhältnis zu eben jener seit jahren gestört - milderung zur zeit nicht in sicht. keine der aktuell praktizierten werbestrategien, die auf den zugriff meiner aufmerksamkeitsökonomie angewandt wird, findet meine zustimmung. im gegenteil bin ich seit jahren dabei, soweit möglich, zugriffe auf mich zu verhindern. ich frage mich, was ist das für ein geschäftsmodell, bei dem der eine versucht, den anderen immer besser zu überlisten, um sich einiger weniger sekunden einer aufmerksamkeit zu versichern, deren wirksamkeit kaum gemessen werden kann. 
daran knüpft die nächste frage an: wie lange noch sich dieses werbemodell rentiert, dass hauptsächlich darauf setzt, abwehrmechanismen zu umgehen, widerstände zu ignorieren oder immer stärker in die privatsphäre einzudringen etc. etc. dieses recht einseitig definierte verhältnis zu potentiellen kunden zu verschärfen, scheint mir ausdruck von hilflosigkeit zu sein. das selbstdefinierte verständnis des zugriffs auf kundendaten als teil einer &quot;kommunikation&quot; zu bezeichnen, ist blanker euphemismus. Do Not Track ist jetzt ein weiteres zeichen für die einfallslosigkeit einer zahlengesteuerten branche, die sich auch noch als kreativ begreift.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mal vorweg: super post!<br />
als mögliche kundin und damit ziel von werbung ist mein verhältnis zu eben jener seit jahren gestört &#8211; milderung zur zeit nicht in sicht. keine der aktuell praktizierten werbestrategien, die auf den zugriff meiner aufmerksamkeitsökonomie angewandt wird, findet meine zustimmung. im gegenteil bin ich seit jahren dabei, soweit möglich, zugriffe auf mich zu verhindern. ich frage mich, was ist das für ein geschäftsmodell, bei dem der eine versucht, den anderen immer besser zu überlisten, um sich einiger weniger sekunden einer aufmerksamkeit zu versichern, deren wirksamkeit kaum gemessen werden kann.<br />
daran knüpft die nächste frage an: wie lange noch sich dieses werbemodell rentiert, dass hauptsächlich darauf setzt, abwehrmechanismen zu umgehen, widerstände zu ignorieren oder immer stärker in die privatsphäre einzudringen etc. etc. dieses recht einseitig definierte verhältnis zu potentiellen kunden zu verschärfen, scheint mir ausdruck von hilflosigkeit zu sein. das selbstdefinierte verständnis des zugriffs auf kundendaten als teil einer &#8220;kommunikation&#8221; zu bezeichnen, ist blanker euphemismus. Do Not Track ist jetzt ein weiteres zeichen für die einfallslosigkeit einer zahlengesteuerten branche, die sich auch noch als kreativ begreift.</p>
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		<title>By: qrios</title>
		<link>http://qrios.de/2012/10/das-marchen-vom-todesstos-fur-die-online-werbebranche/#comment-2107</link>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 17:08:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Thomas: Nicht alles was funktioniert ist ein Autovergleich ;) 
Mit dem gleichen Recht hätte das Inkassogewerbe bei Etablierung des staatlichen Gewaltmonopols argumentieren können, dass das Schuldeneintreiben effizienter funktioniert (mehr Geld beim Kunden ankommt) als über den Rechtsweg.

Es ist leider so, dass die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Privatsphäre den technischen Möglichkeiten erheblich hinterherhinken. Und je länger das noch dauert, desto unangenehmer wird es für jeden Nutzer.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: Nicht alles was funktioniert ist ein Autovergleich <img src='http://qrios.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Mit dem gleichen Recht hätte das Inkassogewerbe bei Etablierung des staatlichen Gewaltmonopols argumentieren können, dass das Schuldeneintreiben effizienter funktioniert (mehr Geld beim Kunden ankommt) als über den Rechtsweg.</p>
<p>Es ist leider so, dass die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Privatsphäre den technischen Möglichkeiten erheblich hinterherhinken. Und je länger das noch dauert, desto unangenehmer wird es für jeden Nutzer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas Lange</title>
		<link>http://qrios.de/2012/10/das-marchen-vom-todesstos-fur-die-online-werbebranche/#comment-2105</link>
		<dc:creator>Thomas Lange</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 11:10:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@qrios: Mit Targeting und Retargeting (also automatischen Systemen) fliesst aus Sicht der Werbetreibenden ein höherer Teil ihres Investments in die gezielte Ausstrahlung der Kommunikation. Die Werbung wird damit effizienter. Ihr dieses Verfahren jetzt wegzunehmen ist doch nicht zu begründen. Man könnte mit gleichem Recht von allen Autoherstellern verlangen, dass sie wieder Dampfmaschinen statt Viertaktmotor verbauen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@qrios: Mit Targeting und Retargeting (also automatischen Systemen) fliesst aus Sicht der Werbetreibenden ein höherer Teil ihres Investments in die gezielte Ausstrahlung der Kommunikation. Die Werbung wird damit effizienter. Ihr dieses Verfahren jetzt wegzunehmen ist doch nicht zu begründen. Man könnte mit gleichem Recht von allen Autoherstellern verlangen, dass sie wieder Dampfmaschinen statt Viertaktmotor verbauen.</p>
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		<title>By: Roland P.</title>
		<link>http://qrios.de/2012/10/das-marchen-vom-todesstos-fur-die-online-werbebranche/#comment-2094</link>
		<dc:creator>Roland P.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 11:55:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Arbeite selbst in einer großen Agentur und es ist wirklich nicht zu übersehen, wie die Controller seit Jahren immer mehr die Kontrolle übernehmen. Kreative werden zu reinen Pixelschubsern. Statt den Kunden mit Ideen zu überzeugen wir auf &quot;Penetration&quot; gesetzt. Im Onlinebereich werden die Banner inzwischen automatisch generiert. Und die Kunden kommen immer öfter mit der Aussage dass sie lieber bei Google schalten. Auf die Frage warum sie das machen sagen sie eigentlich immer in etwa, sie verzichten lieber auf die Markenbekanntheit zu gunsten höherer Abverkäufe.

Die Mediaplanung wird meistens nur von vollkommen unfähigen Praktikanten gemacht. Blogs oder Podcasts, was soll das sein? Facebook! Die Budgets sind einfach zu klein für eine echte Auseinandersetzung mit dem Kommunikationsinhalt und der Zielgruppe. Es macht keinen Spass mehr in der Branche]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeite selbst in einer großen Agentur und es ist wirklich nicht zu übersehen, wie die Controller seit Jahren immer mehr die Kontrolle übernehmen. Kreative werden zu reinen Pixelschubsern. Statt den Kunden mit Ideen zu überzeugen wir auf &#8220;Penetration&#8221; gesetzt. Im Onlinebereich werden die Banner inzwischen automatisch generiert. Und die Kunden kommen immer öfter mit der Aussage dass sie lieber bei Google schalten. Auf die Frage warum sie das machen sagen sie eigentlich immer in etwa, sie verzichten lieber auf die Markenbekanntheit zu gunsten höherer Abverkäufe.</p>
<p>Die Mediaplanung wird meistens nur von vollkommen unfähigen Praktikanten gemacht. Blogs oder Podcasts, was soll das sein? Facebook! Die Budgets sind einfach zu klein für eine echte Auseinandersetzung mit dem Kommunikationsinhalt und der Zielgruppe. Es macht keinen Spass mehr in der Branche</p>
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