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	<title>qrios &#187; google analytics</title>
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	<description>IT ist kurios!</description>
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		<title>Wie Google Analytics den Anteil der Suchanfragen schönrechnet</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 10:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Site-Betreiber und Blogger sind die eingehenden Keywords eine der wichtigsten Quellen für direktes Feedback. Wenn jemand mit dem Suchterm &#8220;warum werde ich nie zu partys eingeladen&#8221; zu qrios kommt, kann ich in Zukunft vielleicht mehr praktische Lebenstipps geben. Oder auch nicht. Google zählt Keywords immer wieder und wieder und wieder … Allerdings würde ich erwarten, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für Site-Betreiber und Blogger sind die eingehenden Keywords eine der wichtigsten Quellen für direktes Feedback. Wenn jemand mit dem Suchterm &#8220;warum werde ich nie zu partys eingeladen&#8221; zu qrios kommt, kann ich in Zukunft vielleicht mehr praktische Lebenstipps geben. Oder auch nicht.</p>
<p><strong>Google zählt Keywords immer wieder und wieder und wieder …</strong></p>
<p>Allerdings würde ich erwarten, dass mir diese anonyme Suche nur dann in den Keywords von Google Analytics gezeigt wird, wenn sie auch tatsächlich stattgefunden hat. Leider sieht Google das etwas anders. In der Liste der Keywords schlägt das sogenannte First Cookie Counting zu.</p>
<div id="attachment_843" class="wp-caption alignnone" style="width: 664px"><img class="size-full wp-image-843" title="Keywordanalyse" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-04-26-um-11.15.54.png" alt="" width="654" height="342" /><p class="wp-caption-text">Ein und der gleiche Suchbegriff über Monate aus der gleichen Stadt und mit dem gleichen Rechner. </p></div>
<p>Wenn ein Nutzer beispielsweise im März bei Google nach &#8220;nokia analyse&#8221; gesucht hat und dabei auf qrios.de gestossen ist, erscheint diese Suche in den Keywords. Findet der Nutzer die Inhalte hier interessant und kommt im April mal wieder vorbei (weil er sich an die URL erinnert oder von seinem Browser daran erinnert wird oder noch Bookmarks verwendet) dann erscheint &#8220;nokia analyse&#8221; wiederum in der Analyse für den April.</p>
<p><span id="more-842"></span></p>
<p>Ein Nutzer von Google Analytics müsste jedoch annehmen, dass nur die Suchbegriffe dargestellt werden, die tatsächlich auch in dem gewählten Analysezeitraum stattgefunden haben. Insbesondere für Sites mit aktuellen Inhalten sind historische Suchanfragen extrem störend und verzerren das Bild erheblich.</p>
<p>Bei sehr unterschiedlich großen Sites ergibt sich bei der genaueren Analyse ein konsistentes Bild der Verzerrung der Daten. Bildet man ein Segment in dem man nur die Nutzer betrachtet, die das erste mal auf der Site waren und die von einer Suchmaschine gekommen sind bleiben nur noch ein Drittel der Einträge übrig: <strong>statt durchschnittlich ~35% sind es nun nur noch ~12% der Nutzer</strong>. Ein Wert, der übrigens deutlich näher an den Ergebnissen von alexa.com mit ~16% für den Vergleichszeitraum liegt (Werte für eine große deutsche Site mit mehr als 5Mio Visits pro Monat). Die Differenz von 12% zu 16% erklärt sich leicht durch die zu erwartende Anzahl von Usern, die (un)regelmäßig die Cookies löschen. Bei dem Panel-basierten System Alexa werden diese User dennoch gezählt.</p>
<p><strong>Was hat Google davon?</strong></p>
<p>Bei der Frage, warum Google Analytics diese merkwürdige Zählweise verwendet kann man nur spekulieren. Die freundliche Antwort lautet: Google Analytics verwendet das gleiche Verfahren wie es traditionell bei Kampagnenabrechnungen verwendet wird. Derjenige Advertiser, der den Nutzer ursprünglich zu der Seite geführt hat bekommt die Provision (&#8220;First-Party-Cookie&#8221;).</p>
<p>Die unfreundliche Antwort lautet: <strong>Google Analytics rechnet künstlich den Anteil der Nutzer hoch, die über Suchmaschinen auf eine Seite gelangen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Disclaimer:</strong> Der Autor besitzt keine Google-Aktien. Allerdings verdient er sein Geld mit der Nutzungsanalyse von verschiedenen Sites und setzt dafür unter anderem Google Analytics ein. Allerdings nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt, da er der Meinung ist, dass Cookie-basierte Analysesysteme evil sind.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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