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	<title>qrios &#187; iphone</title>
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		<title>Nutzloses Wissen: iPod/iPhone/iPad-Displays unter der Lupe</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 13:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht unbedingt eine brennende Frage – zumal es wichtigeres gibt – aber wie sehen eigentlich die Pixel bei iOS-Geräten aus? Hier sind alle Geräte die sich grade in meiner Nähe fanden mal unter das alte Carl-Zeiss-Jena-Mikroskop (sowas ähnliches) befördert und mit einer billigen Digiknipse fotografiert: Demnächst an dieser Stelle hoffentlich auch ein Update mit einem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht unbedingt eine brennende Frage – <a href="http://laughingsquid.com/understanding-the-ipad-user-interface-through-leftover-fingerprints/">zumal es wichtigeres gibt</a> – aber wie sehen eigentlich die Pixel bei iOS-Geräten aus?</p>
<p>Hier sind alle Geräte die sich grade in meiner Nähe fanden mal unter das alte Carl-Zeiss-Jena-Mikroskop (<a href="http://cgi.ebay.it/ZEISS-Mikroskop-Monokular-/150605504857?pt=DE_Computer_Elektronik_Foto_Camcorder_Optik&amp;hash=item2310c9a159#ht_500wt_1156">sowas ähnliches</a>) befördert und mit einer billigen Digiknipse fotografiert:</p>
<div id="attachment_855" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-855 " title="ipodnano" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/ipodnano.png" alt="" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">iPod nano</p></div>
<p><span id="more-854"></span></p>
<div id="attachment_857" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px">)<img class="size-full wp-image-857 " title="iphone2" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/iphone21.png" alt="" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">iPhone first generation (identisch mit der letzten klassischen Variante vom iPod 5G?)</p></div>
<div id="attachment_862" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-862" title="iphone3gs" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/iphone3gs3.png" alt="" width="480" height="640" /><p class="wp-caption-text">iPhone 3GS mit relativ hohen Pixeln</p></div>
<div id="attachment_863" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-863" title="ipad" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/ipad.png" alt="" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">iPad (1) mit recht extravaganter Pixelform</p></div>
<p>Demnächst an dieser Stelle hoffentlich auch ein Update mit einem iPhone4.</p>
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		<title>Haben Apps eine Zukunft?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 15:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Erscheinen des iPad hat eine Diskussion weiter an Fahrt aufgenommen: Wozu Apps? Die meisten Eingeweihten sind sich einig, dass native Applikationen nur eine Übergangslösung sind. Sie überbrücken die Zeit bis alle oder wenigstens die meisten mobilen Geräte über eine vernünftige HTML5-Engine verfügen. Denn dann wird endlich das goldene Zeitalter der One-fits-all-HTML5-Convergence-allways-online-Ära anbrechen. Man merkt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Erscheinen des iPad hat eine Diskussion weiter an Fahrt aufgenommen: <strong>Wozu Apps?</strong> Die meisten Eingeweihten sind sich einig, <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/10/20/mobile-web-apps-warum-man-keine-nativen-apps-mehr-braucht-gastbeitrag-von-jens-ohr-smarthouse/">dass native Applikationen nur eine Übergangslösung sind</a>. Sie überbrücken die Zeit bis alle oder wenigstens die meisten mobilen Geräte über eine vernünftige HTML5-Engine verfügen. Denn dann wird endlich das goldene Zeitalter der One-fits-all-HTML5-Convergence-allways-online-Ära anbrechen. Man merkt meinem Ton vielleicht schon an:</p>
<p><strong>Ich glaube das nicht!</strong></p>
<p>Die Frage ist nämlich nicht &#8220;HTML5 oder Apps?&#8221; sondern &#8220;HTML5 oder native Apps?&#8221;. Denn das Konzept der Apps hat mit der verwendeten Technik nur wenig zu tun. Apps sind nicht wegen des Einsatzes von HTML5, Flash oder Objective-C erfolgreich. Apps sind vor allem erfolgreich wegen des Distributionskanals.</p>
<p>Schon aus Usability-Sicht ist diese Tatsache merkwürdig. Beispielsweise kann man den ibis reader mit drei Klicks auf einem Gerät installieren. Ein vergleichbares Programm aus dem Apple App Store oder dem Android Market benötigt – je nach Situation – deutlich mehr Interaktionen des Users.</p>
<p>Betrachtet man Themen wie Privatsphäre und Sicherheit von Bankdaten spricht – zumindest bei kostenlosen Apps – ebenfalls einiges gegen die App-Stores.<br />
<span id="more-593"></span></p>
<p><strong>Warum also haben sich mobile Apps erst mit App-Stores durchgesetzt?</strong></p>
<p>Schon <span style="text-decoration: line-through;">Urzeiten</span> im letzten Jahrhundert konnte man sich Programme für Windows CE oder Symbian von verschiedenen Quellen laden und installieren. Sites wie <a href="http://www.tucows.com/">tucows</a> listeten eine Unmenge kostenloser Programme. Mit ein wenig Geduld und Forschergeist fand man manchmal ein nützliches Tool, das dann genau für die Betriebssystemversion und den jeweiligen Prozessor verfügbar war. Die Sicherheitswarnung bei Symbian, dass das Zertifikat von einer nicht vertrauenswürdigen Quelle stamme und sowieso abgelaufen sei, konnte man getrost ignorieren. Die gleiche Meldung kam ja sogar bei Programmen von Nokia selbst. Die eigentlichen App-Stores waren damals allerdings die Tauschbörsen. Route66 wurde sicherlich hundert mal mehr getauscht als gekauft. Bei einem Preis von mehreren 100 DM nicht überraschend.</p>
<p>Der wichtigste Grund für den Erfolg von App-Stores und damit auch Apps ist daher offensichtlich, die schlechte Erfahrung der Early Adopter mit anderen Möglichkeiten des App-Vertriebs. Testversionen mit nervigen Hinweisen, Probleme mit Lizenzen, die man mal erworben hatte, Plattform-Hazzl, die Liste der bad experiences ist endlos. Ein App-Store, der einem nur die Programme zeigt, die man auch tatsächlich laufen lassen kann und noch dazu die Abrechnung übernimmt senkt die Hürden für den Anwender erheblich. Heute kaufen und installieren selbst die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diffusion_of_innovations">Laggards</a> Apps.</p>
<p>Ausserdem scheinen die App-Stores das verbreitete Bedürfnis des Jagen und Sammelns zu befriedigen. In meinem Umkreis tummeln sich immer mehrere twitter-, Wetter-, RSS- und Fahrplan-Apps auf den iPhones. Jeder scheint auf der Suche nach der noch besseren App für einen noch spezielleren Anwendungsfall zu sein. Statistiken über die Nutzungshäufigkeit sprechen eine eindeutige Sprache: die meisten <a href="http://www.os-informer.de/aid,676925/iPhone-App-Nutzungsstatistiken-veroeffentlicht/Apple-Iphone/News/">Apps werden selten aufgerufen</a> und sind schnell dem Vergessen anheim gegeben.</p>
<p><strong>Warum jedoch gibt es keinen HTML-Appstore?</strong></p>
<p>Viele Apps – zumindest im App Store von Apple – sind reine HTML-Programme eingepackt in eine Applikationshülle. Oft wird dafür PhoneGap eingesetzt. Wir selbst haben bereits mehrere solche Projekte umgesetzt (u.a. <a href="http://www.musikexpress.de/me_style__die_app.html">me.style vom musikexpress</a>). Unabhängig davon, ob es sich um eine Medien- oder eher um eine UI-lastige App handelt entscheiden wir uns eigentlich immer für HTML als technische Basis. Der Hauptgrund ist schlicht Opportunismus: wir wollen neben der iOS- immer auch die Android-Version verkaufen. Nein, Scherz beiseite! Ich bin überzeugt, dass in Zukunft auf allen Plattformen HTML (oder eine geeignete Nachfolgerin) das geeignete Mittel für die Umsetzung von User Interfaces ist.</p>
<p>Für die Zukunft ergibt sich daher ein sehr merkwürdiges Bild: die meisten Apps werden in Objective-C (iOS, Mac OSX), Java (Android) oder C++ (Symbian, RIM) gepacktes, identisches HTML sein. Sowohl für die Kunden der Entwickler als auch für die Nutzer der Programme bleibt dieser Fakt allerdings verborgen. Ebenfalls verborgen bleiben allen auch die Mehrkosten die dadurch entstehen.</p>
<p>Eine sinnvolle Lösung könnte ein App-Store für HTML-Programme und Widgets sein, betrieben von einem großen Marktplayer wie z.B. Amazon. Ob und wann es jedoch soweit sein wird, <a href="http://www.onpulson.de/themen/2759/amazon-com-launcht-eigenen-app-store/">darüber kann man momentan nur spekulieren</a>.</p>
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		<title>ipad ist da &#8211; deutsche verlagsbranche schläft noch tief und fest</title>
		<link>http://qrios.de/2010/04/ipad-ist-da-deutsche-verlagsbranche-schlaft-noch-tief-und-fest/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die Frontend-Designer und -Entwickler der großen Publisher wird die nächste Woche anstrengend. Einige Manager von Axel Springer, der WAZ-Gruppe und Gruner &#38; Jahr halten wahrscheinlich schon ihr iPad in den Händen und rufen – nach facebook – ihr Lieblings-&#8217;Produkt&#8217; auf. Und was sie dort sehen wird ihnen nicht gefallen. Sowohl bei der Bild (http://wap.bild.de/), [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Frontend-Designer und -Entwickler der großen Publisher wird die nächste Woche anstrengend. Einige Manager von Axel Springer, der WAZ-Gruppe und Gruner &amp; Jahr halten wahrscheinlich schon ihr iPad in den Händen und rufen – nach facebook – ihr Lieblings-&#8217;Produkt&#8217; auf. Und was sie dort sehen wird ihnen nicht gefallen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-457" title="bild-ipad" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bild-ipad.png" alt="" width="225" height="309" /></p>
<p><span id="more-456"></span>Sowohl bei der Bild (<a href="http://wap.bild.de/">http://wap.bild.de/</a>), der Sueddeutschen (<a href="http://m.sz.de/inm/sz/">http://m.sz.de/inm/sz/</a>), beim Westen (<a href="http://mobil.derwesten.de/">http://mobil.derwesten.de/</a>) als auch beim Stern (<a href="http://mobil.stern.de/op/stern/de/ct/">http://mobil.stern.de/op/stern/de/ct/</a>) wird der iPad-Nutzer derzeit automatisch auf die mobilen Versionen der Sites umgeleitet. Diese sehen bei der hohen Auflösung nicht wirklich sexy aus. Einzig die Zeit fragt den Nutzer, ob er auf die mobile Version umgeleitet werden möchte.</p>
<p>Der User Agent String des Safari-Clones auf dem iPad lautet:</p>
<blockquote><p>Mozilla/5.0(iPad; U; CPU iPhone OS 3_2 like Mac OS X; en-us) AppleWebKit/531.21.10 (KHTML, like Gecko) Version/4.0.4 Mobile/7B314 Safari/531.21.10</p></blockquote>
<p>Die benutzten Browser-Erkennungen bleiben dabei offensichtlich am &#8216;iPhone&#8217; hängen und schicken den Browser dann weiter.</p>
<p>Aber vielleicht merken die Verlage den Fehler ja gar nicht, da die Manager lieber die Seiten der <a href="http://nyt.com">NYT</a> aufrufen, die zwar noch ein wenig Flash enthält ansonsten aber sehr ansehnlich aussieht.</p>
<p>ps: In den üblichen Statistik-Tools wie Sitestat oder Sitecatalyst werden die Aufrufe übrigens vorerst nicht auftauchen. Die haben schon beim iPhone ein halbes Jahr gebraucht bis die Browser-Erkennung funktionierte.</p>
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		<title>vom 2g zum g2: ein vollkommen nutzloser erfahrungsbericht</title>
		<link>http://qrios.de/2010/04/vom-2g-zum-g2-ein-vollkommen-nutzloser-erfahrungsbericht/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 12:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berichte über Gadgets leben von der Aktualität. Die beschriebenen Geräte sollten neu sein, sehr neu. Möglichst sollte kein anderer Leser ein solches Gerät auch nur im RL gesehen haben. Ein Erfahrungsbericht über ein G2 ist sechs Monate nach Verfügbarkeit in Deutschland eigentlich nutzlos. Trotzdem: Der vollkommen subjektive Erfahrungsbericht über den Switch vom iPhone 2G zum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Berichte über Gadgets leben von der Aktualität. Die beschriebenen Geräte sollten neu sein, sehr neu. Möglichst sollte kein anderer Leser ein solches Gerät auch nur im RL gesehen haben. Ein Erfahrungsbericht über ein G2 ist sechs Monate nach Verfügbarkeit in Deutschland eigentlich nutzlos. Trotzdem:</p>
<p><strong>Der vollkommen subjektive Erfahrungsbericht über den Switch vom iPhone 2G zum G2 Android von T-Mobile</strong></p>
<p><strong><span id="more-448"></span><br />
</strong></p>
<p>Am 1. April kurz vorm Mittagessen landete auf meinem Schreibtisch mein neues Firmenhandy. Als eingefleischter iPhone-User mit Developer-Account musste ich mehrfach in den Bestellprozess eingreifen, denn es schlich sich immer wieder ein iPhone in die Bestellliste. Und tatsächlich hätte ich seit der Ankündigung des 3G sehr gerne ein solches mein Eigen genannt. Insbesondere die elend langsame Netzverbindung meines Providers in der Stadt (nur GPRS, EDGE ist nur in der Pampa verfügbar) war ein ständiges Ärgernis.</p>
<p>Ein vollkommen absurder Grund führte mich jedoch letztlich überhaupt zu dem Gedanken &#8216;ich kaufe ein anderes Gerät&#8217;: <strong>ICH HASSE WEISSE KOPFHÖRER!</strong> Ich habe keine Lust als Apple-Werbe-Litfaßsäule durch die Stadt zu laufen. Und alle meine (teuren) Versuche mit Bügelkopfhörern oder In-Ear-Lösungen finde ich entweder unpraktikabel oder nicht angenehm. Alle Anläufe, einen iPhone-Kopfhörer in schwarz zu bekommen sind gescheitert.</p>
<p>Die ersten Schritte mit dem G2 liessen Hoffnung aufkeimen. Nach nur sechs Minuten hatte ich den ersten Tweet abgesetzt:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-450" title="Bildschirmfoto 2010-04-04 um 12.15.33" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2010-04-04-um-12-15-331.png" alt="" width="577" height="247" /></p>
<p>Erst einen Tag später musste ich feststellen, dass ich dazu noch nicht einmal eine externe Twitter.app hätte installieren müssen, da twitter und facebook on Board sind.</p>
<p>Nach dieser positiven Erfahrung mit dem Android-Store kam es allerdings knüppelhart. Drei meiner meistgenutzten fünf Funktionen versperrten sich meiner Nutzungserfahrung vollkommen: Telefon, Medienplayer und die Synchronisierung.</p>
<p>1. Das <strong>Telefon</strong> in Kombination mit der Kontaktverwaltung vom G2/Android ist schlicht und ergreifend nicht zu benutzen. Was bei Android euphemistisch &#8216;Smart-Dialing&#8217; heisst, hätte ich sicher toll gefunden, wenn mein vorheriges Telefon ein PT11 gewesen wäre. Aber, wenn man zuvor ein iPhone benutzt hat muss die 9er-Zifferntastatur mit Buchstabenbelegung einem Knoten ins Hirn machen. Jedes mal, wenn ich jemanden anrufen möchte suche ich verzweifelt nach einem Eingabefeld mit einer normalen QWERTZ-Tastatur. Der UIler, der auf diese bescheuerte Idee gekommen ist, findet auch die Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn mit der ABC-Tastatur super. Selbst, wenn es sich dabei nur um die Default-Einstellung handeln würde und man die Tastatur irgendwo umschalten könnte, müsste man den verantwortlichen UIler umgehend aus der Partei ausschliessen.</p>
<p>Andere Malessen kann man ob dieses epic fail fast übersehen. Bestehende Kontakte zu bearbeiten, gestaltet sich als Klickhürdenlauf. In der Standardansicht kann ich zwar mit einem Wisch scrollen, der Fast-Scroll-Knopf durchs Alphabet erscheint in dieser Ansicht jedoch nicht. Dazu muss man erst auf den Fav-Button rechts unten klicken und dann auf den Button für die normale Liste. &#8216;Fast&#8217; ist etwas anderes. Es versteht sich bei soviel Benutzungsunfreundlichkeit ja schon fast von selbst, dass man in der Favoritenliste mehr als einen Klick benötigt, die Standardaktion auszuführen oder Kontaktdetails anzusehen oder gar zu ändern.</p>
<p>2. Als begeisterter Podcast-Hörer steht der <strong>Medienplayer</strong> jetzt vor der Aufgabe, die Scharten der Telefonfunktion auszuwetzen. Allein ihm fehlt jeder Ehrgeiz dazu. Ihm fehlt überhaupt so einiges. Nein, ihm fehlt alles. Schon nach zehn Minuten Benutzung ist mir klar, dass eine Alternative aus dem App-Store her muss. Von einem Medienplayer mit integrierter Podcast-Funktion ist allerdings weit und breit nichts zu sehen. Daher probiere ich mein Glück mit MyPOD. Tut mir leid liebe mobilemacs-Macher. Ich war am Donnerstag dafür verantwortlich, dass euer letzter Podcast vier mal vom gleichen Gerät geladen wurde. Denn dieses Programm gestattet einem zwar einen Podcast zu abonnieren, verheimlicht dann jedoch, wie man diesen auch hören kann. Dafür bietet es jedoch eine Funktion, auf deren Notwendigkeit ich nie im Leben gekommen wäre: &#8216;Backgroundplayer&#8217;. Man kann einen Podcast im Vordergrund abspielen und einen anderen (oder den gleichen) im Hintergrund. Tolle Wurst. Sollte man es überhaupt geschafft haben, den Podcast abzuspielen, hat man sich hoffentlich Notizen gemacht, wie man dieses Feature gefunden hat, denn merken kann man sich dies frühestens nach dem zehnten Versuch – wenn überhaupt.</p>
<p>3. Nach so geballter Frustration bleibt kaum Hoffnung auf <strong>eine vernünftige Synchronisation</strong>. Zur Ehrenrettung von Android und Google muss ich allerdings zugeben, dass ich als MobileMe-Nutzer gewillt bin, für etwas zu zahlen, was Google leider selbst für Geld nicht anbietet. Ich möchte doch nur, dass Änderungen in meinem Adressbuch oder Kalender instantan auf meinem Telefon sind. Ich möchte dafür nicht in eine Web-Oberfläche gehen. Denn ich habe mein iCal und Adressbuch mit etlichen Services (anrufen über Telefonanlage, entgangene Anrufe in iCal anzeigen, etc.) aufgerüstet. Ein einziger Lichtblick bleibt: Man kann Musik selbst dann auf den Speicher transferieren wenn sie nicht nicht der Namenskonvention 8.3 folgen …</p>
<p>Zwei weitere meiner Use-Pattern für ein Telefon – Snapshots und Navigation – erfüllt das G2 – wie das iPhone – mehr schlecht als recht. Im Auslieferungszustand kann man beide benutzen. Allein ein gewisser Sex fehlt. Und natürlich fehlt Turn-by-Turn-Navigation. Damit kann ich allerdings leben, da ich meinen Orientierungssinn trotz zehn Jahren GPS-Nutzung erhalten konnte.</p>
<p>Abgesehen von den genannten Punkte lassen sich sehr viele Auffälligkeiten der Benutzung des G2 im Vergleich zu der des iPhone 2G so zusammenfassen: Während ich beim iPhone oft das Gefühl der Verwunderung hatte, weil etwas genau so funktioniert, wie ich es erwartet hätte ist es beim G2 exakt umgekehrt. Immer wieder stolpere ich über Kleinigkeiten und Inkonsistenzen. Beispiel gefällig: Man starte Maps, öffne das Menü, rufe Route auf. Es öffnet sich der bekannte Google-Maps-Dialog mit Startpunkt und Endpunkt als zwei Eingabefeldern. Intelligenterweise steht bereits &#8216;Mein Standort&#8217; im ersten Feld und der Cursor blinkt bereits im zweiten Feld in dem grauunterlegt &#8216;Endpunkt&#8217; steht. Trotz blinkendem Cursor erscheint jedoch keine Tastatur. Um diese zu öffnen muss man erst in das Feld klicken. Nach dem Klick erscheint zwar die Tastatur, &#8216;Endpunkt&#8217; verschwindet jedoch nicht.</p>
<ul>
<li>Auch die Hardware-Back-Taste verhält sich nicht zwingend wie erwartet. Dies muss man allerdings in den meisten Fällen den Entwicklern der Third-Party-Apps anlasten.</li>
<li>Nach einem Tag Nutzung und erheblichem Akku-Drain habe ich mich auf die Suche nach einem Kill-Switch für noch offene Apps gemacht und diesen umgehend installiert.</li>
<li>Keine Ahnung, warum eine Apps wie &#8216;Aktien&#8217; permanent läuft, oder wie ich sie deinstalliere oder wie ich Programme daran hindern kann, dass sie automatisch gestartet werden.</li>
<li>Keine Ahnung, warum beide Mailprogramme mich jetzt immer über eingegangene Google-Mails informieren müssen.</li>
<li>Keine Ahnung, warum ich keine Taste habe um das Telefon zu sperren, wenn ich jemanden angerufen habe.</li>
<li>Keine Ahnung, warum man keine Screenshots machen kann.</li>
<li>Keine Ahnung, warum die die Qualität der Fotos so schlecht sind.</li>
<li>Und vor allem: Keine Ahnung, WARUM ES KEINE REGELMÄßIGEN OS-UPDATES gibt. WTF?!</li>
</ul>
<p><strong>Mein trauriges Fazit</strong></p>
<p>Insbesondere der letzte Punkt stellt das größte Manko des G2 zum heutigen Zeitpunkt dar. Es ist leider unklar, ob HTC die Schuld trifft, oder ob hier wieder die Telekom den schwarzen Peter hat. Aber nach meiner Meinung ist es ein unhaltbarer Zustand, dass <a href="http://www.golem.de/1004/74184.html" target="_blank">es keinen vernünftigen Update-Zyklus gibt</a>. Denn im Gegensatz zum iPhone gibt es ja sogar einen besseren Update-Mechanismus für Android als beim iPhone: over the air. Wobei es so zu sein scheint, dass dabei Benutzereinstellungen verloren gehen (?!).</p>
<p>Obwohl meine obigen Ausführungen nicht so klingen, war ich vollkommen unvoreingenommen. Ja, ich war sogar bereit mehrere Augen zuzudrücken. Denn immerhin bin ich ja iPhone-trainiert. Ich war bereit, zu akzeptieren, dass viele Funktionen anders umgesetzt sind als beim iPhone. Schliesslich hat auch dieses Telefon etliche Schwächen und Inkonsistenzen. Ich bin allerdings nicht bereit, für jede ab und zu benutzte Funktion wieder neu zu lernen.</p>
<p><strong>Was bleibt</strong></p>
<p>Es bleibt in Zukunft ein G2 in meiner Tasche, dass ich nur ab und zu rausholen werde, wenn mein iPhone keinen Strom mehr hat oder ich eine exakte Positionsbestimmung brauche.</p>
<p>Und es bleibt ein weißer iPhone-Kopfhörer zu Hause, da der schwarze G2-Kopfhörer auch am iPhone funktioniert. Das hätte ich auch billiger haben können …</p>
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		<title>pre-roll für html5 video tag</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 21:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das iPad wirft einen großen Schatten voraus. Am 3. April wird plötzlich eine hochkarätige Userschaft auf die Seiten der Publisher und Broadcaster surfen und erschrocken feststellen, dass alles stumm ist und eine festgemeisselte Buchstabenwüste sie zum lesen der Inhalte zwingt. Es kann kein Flash *KREISCH*! So wundert es nicht, dass sich NYT und Fox gezwungen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das iPad wirft einen großen Schatten voraus. Am 3. April wird plötzlich eine hochkarätige Userschaft auf die Seiten der Publisher und Broadcaster surfen und erschrocken feststellen, dass alles stumm ist und eine festgemeisselte Buchstabenwüste sie zum lesen der Inhalte zwingt. Es kann kein Flash *KREISCH*! So wundert es nicht, dass <a href="http://www.golem.de/1003/74139.html">sich NYT und Fox gezwungen sehen</a>, eine Alternative für Flash anzubieten damit die iPad-Nutzer nicht auf bewegte Bilder verzichten müssen. Allerdings haben sie und auch alle <a href="http://www.brightcove.com/en/video-platform/solutions/html5">Flash-Player-Anbieter</a> ein erhebliches Problem: <a href="http://www.golem.de/1003/73415.html">Pre-/Mid-/Post-Roll</a> oder überhaupt Playlisten sind im HTML5-Standard nicht vorgesehen.</p>
<p>Da denke ich mir so: HTML5, Video-Tag, src-Attribut, Events? Und die Antwort sind 8 Zeilen JavaScript-Code. Nur als Proof-of-Concept und nicht zur Produktion gedacht (blödes Time-Out-Handling, ich weiss&#8230;). Aber das Script macht auch nichts weiter, als zu überprüfen, ob die Werbung durchgelaufen ist und wenn das der Fall ist, den Hauptfilm zu laden. Mit ein wenig Arbeit könnte man auch noch zwischendurch Werbung schalten und ein Banner wäre natürlich auch kein Problem.</p>
<p><code> </code></p>
<p><code></p>
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<div id="_mcePaste">your browser does not support the video tag</div>
<div id="_mcePaste">&lt;/video&gt;</div>
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<div id="_mcePaste">t = document.getElementById('video');</div>
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<div id="_mcePaste">setTimeout('p()',300)</div>
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<div id="_mcePaste">&lt;/script&gt;</div>
<p></code></p>
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		<title>abofallen in app-werbung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 20:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Iphone-Ticker berichtet über gehäuft auftretende Abofallen durch Werbung in iPhone-Apps und Bannern. Dabei wird offensichtlich durch einen Klick auf eine solche Werbung die Telefonnummer an den Anbieter übertragen, damit dieser dem Provider gegenüber von einem gültigen Vertrag sprechen kann und die Abo-Gebühren durch diesen einziehen kann. Die Frage, die sich alle stellen: Wie kommen die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.iphone-ticker.de/2010/02/18/abo-abzocke-uber-banner-in-werbefinanzierten-apps">Iphone-Ticker berichtet</a> über gehäuft auftretende Abofallen durch Werbung in iPhone-Apps und Bannern. Dabei wird offensichtlich durch einen Klick auf eine solche Werbung die Telefonnummer an den Anbieter übertragen, damit dieser dem Provider gegenüber von einem gültigen Vertrag sprechen kann und die Abo-Gebühren durch diesen einziehen kann.</p>
<p>Die Frage, die sich alle stellen: <strong>Wie kommen die Abzocker an die Telefonnummer?</strong></p>
<p>Die Sache ist mitnichten so, dass das Banner diese Information durch das iPhone, die App oder gar durch den Mobile Safari erfährt. Die Schwachstelle ist der Mobilfunkbetreiber. Dieser hat z.B. mit dem Werbetreibenden einen Vertrag. Teil dieses Vertrages ist in etlichen Fällen die Übermittlung der Mobilfunknummer.</p>
<p>Solche Verträge finden sich zum Beispiel sehr häufig bei MBOs. Wenn also eine Firma (Verlag, Mode) selbst als Wiederverkäufer für ein Mobilfunknetz auftritt und für die eigenen Seiten ein kostenlosen Aufruf garantiert, wird dies über die Übermittlung der Mobilfunknummer kontrolliert.</p>
<p>Der hohe Anteil der iPhone-User beim Aufruf von mobilen Bannern und die ebenfalls relativ hohe Klickrate führt offensichtlich dazu, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit oft im Zusammenhang mit dem iPhone auftaucht.</p>
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		<title>weniger ist mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Apple hat mit dem iPhone-UI der selbstgefälligen Mobile-Device-Branche die Harke gezeigt. Nach einem Jahrzehnt des Stillstands und unterirdischer Hard- und Softwarequalität hat Apple einen Markt besetzt, dessen Existenz zuvor keinem Analysten aufgefallen war: zufriedene Handy-Kunden. Die Zahlen über Apples Kundenzufriedenheit sprechen eine deutliche Sprache. Einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat das User Interface des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Apple hat mit dem iPhone-UI der selbstgefälligen Mobile-Device-Branche die Harke gezeigt. Nach einem Jahrzehnt des Stillstands und unterirdischer Hard- und Softwarequalität hat Apple einen Markt besetzt, dessen Existenz zuvor keinem Analysten aufgefallen war: zufriedene Handy-Kunden. Die <a href="http://www.fscklog.com/2009/10/sammelsurium-benutzte-objekte-im-finder-zeigen-find-my-iphone-direktzugriff-iphone-kunden-sehr-zufrieden-etc.html">Zahlen über Apples Kundenzufriedenheit</a> sprechen eine deutliche Sprache.</p>
<p><span id="more-193"></span></p>
<p>Einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat das User Interface des iPhone OS. Mit leicht zu erlernenden Gesten können sich fast alle neuen User einen Blick in das Manual sparen. In jeder gut gefüllten Berliner Kneipe gibt es an jedem Abend mindestens eine private Vorführung der Funktionsweise des iPhones. Zusammen mit einer beispiellosen TV-Werbung, die gleichzeitig ein ausgezeichnet gemachtes User-Manual ist können die meisten Neukunden das iPhone schon bedienen, bevor sie es überhaupt jemals in der Hand halten.</p>
<p>Diesen Erfolg verdankt Apple einer immer wieder angewendeten Strategie: Investiere 100% deiner Ressourcen um die Hälfte der User-Erwartungen zu erfüllen. Die andere Hälfte dieser Erwartungen sollten auf jeden Fall ignoriert werden. Denn immer werden diese Nice-To-Have-Funktionen überdurchschnittliche Anstrengungen erfordern aber nur wenigen Usern wichtig sein. Im Zweifelsfall werden diese Nutzer einen Weg finden, die vermissten Features selbst nachzurüsten.</p>
<p>Beispiele für dieses Vorgehen finden sich dutzende: Time Machine funktioniert einfach so, aber verbietet eine Einstellung, der Backup-Frequenz, das iPhone beherrscht zwar Bluetooth, <a href="http://qrios.wordpress.com/2009/10/27/bluetooth-gps-am-iphone-2g-roqybt/">aber ganz normale GPS-Mäuse kann man nicht damit koppeln</a>, der iPod Touch hat zwar den Platz für eine Kamera, aber eingebaut ist sie &#8211; noch &#8211; nicht.</p>
<p>Aber obwohl Apple durch diese Strategie erhebliche Ressourcen spart und sich mit der Veröffentlichung sogar noch wesentlich mehr Zeit lässt als die Konkurrenten, ist es durchaus nicht so, dass die Qualität der Software aus Cupertino um Dimensionen besser wäre. Man schaue sich nur mal die unterschiedlichen Umsetzungen verschiedener iPhone-Programme an: teilweise fehlende Rotation-Unterstützung, <a href="http://wearytech.blogspot.com/2009/04/new-ui-paradigms.html">unterschiedliche Anordnung von Standard-Buttons</a>, <a href="http://www.neowin.net/news/main/09/07/31/apple-releases-iphone-firmware-301">sich vollfressende SMS-SQLite-db</a>.</p>

<a href='http://qrios.de/2009/11/weniger-ist-mehr/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-00/' title='Bildschirmfoto 2009-11-02 um 15.15.00'><img width="150" height="150" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-00-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="UI-Element &#039;hinzufügen eines neuen Tabs&#039; in Mobile Safari unten links" /></a>
<a href='http://qrios.de/2009/11/weniger-ist-mehr/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-22/' title='Bildschirmfoto 2009-11-02 um 15.15.22'><img width="150" height="150" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-22-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="UI-Element &#039;hinzufügen eines neuen Kontakts&#039; im Adressbuch oben rechts" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gegensatz zu Google, Microsoft oder Nokia verwendet Apple offensichtlich jedoch erhebliche Anstrengungen auf das Polishing der Oberflächen. Dabei kommt ihnen eine Entscheidung zu gute, die bereits vor über 20 Jahren von Next unter Steve Jobs getroffen wurde: die Darstellung der graphischen Oberfläche erfolgt mittels Display PostScript. Apple hat diese Entscheidung auf der Basis von PDF als Quartz weitergeführt.</p>
<p>Es scheint Entwicklern in Cupertino strikt verboten, UI-Elemente zu entwerfen. Dies dürfte – neben den Launen von Steve Jobs – einer der wesentlichen Gründe sein, warum Apple immer signifikant länger für den Markteintritt braucht, als alle anderen. Grundlegende Änderungen am UI erfordern selbst bei optimaler MVC-Programmierung häufig aufwendige Modifikationen des Codes.</p>
<p>Diese Verspätungen sind allerdings kein Problem für Apple sondern immer öfter ein Vorteil. Jahrelang gab es MP3-Player. Nur hatte keiner der Hersteller wie Diamond sich Gedanken um die möglichst einfache Verwaltung der heimischen Musik gemacht. Mehr als fünf Jahre nach dem ersten Gerät kam iTunes raus und noch mal zwei Jahre später erschien der erste iPod. In der Zwischenzeit hat sich zwar ein Markt für MP3-Player gebildet, die Anbieter haben sich jedoch gegenseitig mit Featuritis überboten.</p>
<p>Das Spiel hat sich bei Telefonen noch viel drastischer wiederholt. Entsprechend zurückhaltend waren im Januar 2007 die Analystenmeinungen zum möglichen Erfolg des iPhones. Aus Sicht von Steve Ballmer konnte man daher auch nur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C5oGaZIKYvo">über das iPhone lachen</a>.</p>
<p>Für die Konkurrenten ergibt sich nach diesen Ausführungen eigentlich nur eine Erfolg versprechende Strategie: mach es wie Apple! Reduziere die Funktionen und konzentriere dich auf das Wesentliche. Wenn man gleichzeitig auf den visuellen Perfektionismus von Steve Jobs verzichtet wird man sogar früher im Markt sein und Apple nicht mehr das Feld überlassen müssen. Palm geht mit seinem webOS sogar schon in diese Richtung.</p>
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		<title>bluetooth gps am iphone 2G: roqyBT</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 23:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Abend ist in meiner Abwesenheit der Lizenzkey für roqyBT eingetroffen. Es hatte sich leider etwas hingezogen, da ich dafür nicht meine Kreditkartennummer rausgeben wollte und erstmal meinen PayPal-Account reannimieren musste. Über Aptgetupdate war ich auf die Software zur Kopplung von Bluetooth-GPS-Mäusen aus Frankreich gestossen, die einige Zeit als kostenlose Beta durch das Netz gefleucht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend ist in meiner Abwesenheit der Lizenzkey für roqyBT eingetroffen. Es hatte sich leider etwas hingezogen, da ich dafür nicht meine Kreditkartennummer rausgeben wollte und erstmal meinen PayPal-Account reannimieren musste.</p>
<p>Über <a href="http://www.aptgetupdate.de/2009/09/28/iphone-gps-auch-fuer-alte-iphones-roqygps/">Aptgetupdate</a> war ich auf die <a href="http://www.roqy-bluetooth.net/">Software zur Kopplung von Bluetooth-GPS-Mäusen</a> aus Frankreich gestossen, die einige Zeit als kostenlose Beta durch das Netz gefleucht ist. Inzwischen liegt ein Release vor und kostet 8 Euro. Die Installation kann entweder  per ssh durchgeführt werden oder man findet sie in Cydia und &#8211; soweit ich weiss &#8211; auch im Installer. roqyBT setzt einen Jailbreak voraus und funktioniert offensichtlich auf allen Geräten mit OS 2+ und einem Bluetooth-Chipsatz.</p>
<p><span id="more-161"></span></p>
<p>Nach Eingabe der Nummer (gelobt sei Copy-Paste!) und einem nochmaligem Reboot fand der Device-Scan die Holux M-1200 Bluetooth-GPS-Maus (Bluetooth muss offensichtlich auf dem iPhone ausgeschaltet sein). Die Verbindung funktionierte problemlos und nach wenigen Sekunden (dank SiRFstar III) war der GPS-Fix da.</p>
<p>Die Anzahl der GPS-fähigen Programme auf meinem iPhone 2G hält sich ob der fehlenden GPS-fähigkeiten naturgemäß in Grenzen. Aber zumindest einige Programme konnte ich sofort testen.</p>
<div id="attachment_162" class="wp-caption alignnone" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-162" title="roqyBT erster Aufruf - noch kein GPS-Fix" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/img_0552.jpg" alt="roqyBT erster Aufruf - noch kein GPS-Fix" width="320" height="480" /><p class="wp-caption-text">roqyBT erster Aufruf - noch kein GPS-Fix</p></div>
<div id="attachment_163" class="wp-caption alignnone" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-163" title="roqyBT erster Aufruf - mit GPS-Fix" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/img_0554.jpg" alt="roqyBT erster Aufruf - mit GPS-Fix" width="320" height="480" /><p class="wp-caption-text">roqyBT erster Aufruf - mit GPS-Fix</p></div>
<div id="attachment_164" class="wp-caption alignnone" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-164" title="Safari erkennt die Position exakt" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/img_0561.jpg" alt="Safari erkennt die Position exakt" width="320" height="480" /><p class="wp-caption-text">Safari erkennt die Position exakt</p></div>
<p>Google Maps sperrt sich leider der Verwendung und zeigt statt dessen nur die Wifi- oder GSM-Daten an. Das ist besonders erstaunlich, da sich der Treiber von roqyBT als vollwertiger GPS-Chip des iPhone 3G/S meldet. Alle anderen Programme &#8211; auch die von Apple selbst &#8211; arbeiten offensichtlich klaglos mit dem externen GPS-Empfänger. Selbst Safari kann (unter iPhone OS 3+) mit dem Lakalisierungsaufruf auf die aktuellen Koordinaten zugreifen. Entgegen anderslautenden Meldungen im Netz will bei mir auch Google Earth nicht mit dem externen Gerät spielen.</p>
<p>Andere Programme, die offensichtlich auf die Angaben des OS und des CoreLocation-Frameworks vertrauen, wie Qype Radar und Fahrinfo Berlin arbeiten anstandslos mit dem Holux GPS zusammen. Zumindest laut <a href="http://www.iphone-ticker.de/2009/10/27/navigon-update-13-live-verkehrsinfos-jetzt-verfugbar/">Kommentaren bei iFUN.de</a> funktioniert auch Navigon mit roqyBT. An anderer Stelle hatte ich allerdings noch gelesen, dass es nicht gehen soll.</p>
<p>Bei dem ausgezeichneten <a href="http://xgps.xwaves.net/index.php/Main_Page">xGPS</a> für gehackte Phones kann man auswählen, welches GPS man verwenden möchte. Hier schaltet man einfach auf &#8216;iPhone 3GS&#8217; und dann hat man sofort die Daten. Da man mit xGPS Google Maps Daten cachen kann, empfiehlt sich dieses Programm als erste Wahl für eine Fahrt ins Ausland und/oder in die Pampa. Man speichert einfach das Zielgebiet in verschiedenen Auflösungen und schaltet dort dann den Flugmodus ein um Roaming-Gebühren zu sparen.</p>
<p>Ja, auch im Flugmodus arbeitet roqyBT weiter. Es spricht möglicherweise den Bluetooth-Chip direkt an und umgeht so alle Systemeinstellungen. Man sollte sich also gewahr sein, dass man sich und andere gefährdet, wenn man mit einem solchen iPhone durch die Gegend fliegt. Ich selbst halte die entsprechenden Vorschriften allerdings für vollkommen überzogen und bin mir sicher, dass in jedem gut besetzten Flieger mehrere Leute sitzen, die entweder vergessen, ihre Handys, iPods oder <a href="http://www.penguinbar.com/wordpress/2009/10/08/the-toy-a-bluetooth-enabled-vibrator-gearlog/">Vibratoren</a> auszuschalten, nicht wissen wie das geht oder sich schlicht darüber hinwegsetzten. Meine Versuche mit einer Bluetooth-GPS-Maus im Flieger waren schon von Erfolg gekrönt.</p>
<p>Der eingeschaltete Flugmodus hat noch zwei weitere positive Effekte. Einerseits soll <a href="http://www.movieshare.org/non-windows/rs-iphone-roqybt-roqygps/488734/">laut Aussage</a> in einem Forum der Bluetooth-Empfang besser sein, wenn Wifi ausgeschaltet ist und andererseits führt dies natürlich zu einer signifikant längeren Akkuleistung. Wie sehr der eingeschaltete Bluetooth-Stack tatsächlich an der Batterie zieht muss sich für mich erst in der Praxis zeigen. Zumindest kann ich schon sagen, dass es nicht so viel Strom verbraucht, dass man der schwindenden Anzeige zusehen kann.</p>
<p>Mein Fazit ist nach wenigen Stunden jedenfalls: großartig, dass es roqyBT gibt. Es tut sehr gut, was es verspricht und ist genau das, worauf ich seit zwei Jahren gewartet habe. Mit 8 Euro haben sich die Entwickler auch nicht zu gierig gezeigt.</p>
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		<title>iphone ist tot, es lebe android</title>
		<link>http://qrios.de/2009/09/iphone-ist-tot-es-lebe-android/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 16:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einer Woche hatte ich mehrere Stunden die Gelegenheit mit einem HTC Magic rumzuspielen. Gestern habe ich mir bei einem großen Händler noch mal einige Zeit genommen und nun steht mein Entschluss fest: ich wechsle vom iPhone zu HTC. Eigentlich wechsle ich jedoch eher von Apple zu Google. Mein erster Eindruck vom G1 war damals gelinde [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche hatte ich mehrere Stunden die Gelegenheit mit einem <a href="http://www.htc.com/de/product/magic/overview.html">HTC Magic</a> rumzuspielen. Gestern habe ich mir bei einem großen Händler noch mal einige Zeit genommen und nun steht mein Entschluss fest: ich wechsle vom iPhone zu HTC. <span style="background-color:#ffffff;">Eigentlich wechsle ich jedoch eher von Apple zu Google.</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Mein erster Eindruck vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G1">G1</a> war damals gelinde gesagt: erschrocken. Die Hardware war das schlechteste was ich in den letzten Jahren in der Hand hatte. Nur irgendein Blackberry, den mir Vodafone mal (Mitte 2005) mit leuchtenden Augen andrehen wollte war noch schlimmer. Das G1 war nach meiner Meinung nicht mehr und nicht weniger als ein Prototyp, der niemals das Labor hätte verlassen dürfen.</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Mit Android 1.6 und der hervorragenden Hardware des HTC Magic gibt es jetzt endlich einen würdigen Anwärter auf die offene Position des iPhone-Killers. Und dies obwohl die Featureliste sich in wenig bis nichts von der des iPhone 3GS unterscheidet.</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Die Liste der technischen Ausstattung birgt keinerlei Überraschung: Quadband, WLAN b/g, 3MPixel Cam, GPS, Bewegungssensor. Nicht neues, nichts aussergewöhnliches. Im Vergleich zum iPhone fehlt dem Magic momentan noch Multitouch. Zoom von Web-Seiten, Bildern oder Karten findet also mittels Lupen statt. Who cares? Der Strassenpreis mit 300 Euro ist akzeptabel und deutet lediglich an, dass in dem Preissegment von Apple kein Platz für andere ist.</span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;">Was also sollte mich als bekennenden Fan vom und Developer für das iPhone dazu bringen, die Plattform zu wechseln? Ganz einfach: Apple. <strong>Ich habe die Schnauze gestrichen voll von der analfixierten Art und Weise, wie Apple alle und jeden bevormundet.</strong></span></p>
<p><span style="background-color:#ffffff;"><strong><span id="more-111"></span></strong></span></p>
<p><strong>Von Apples Gnaden: Der User</strong></p>
<p>An erster Stelle in der Liste, der durch Apple Gegängelten stehen die Käufer der Produkte selbst. Sync nur mit iTunes. Aber bitte nicht irgendein iTunes, sondern immer die letzte Version. Damit die Nutzer auch ja in den Genuss der großartigen Neuerungen wie HTML-aufgehübschte Alben kommen oder sich mit Hilfe von Genius zu noch mehr Käufen hinreissen lassen. Ich bin sicher kein Verfechter von Acht.Drei-Verwaltung von Musik, aber manchmal wäre es sinnvoll, beliebige Daten einfach hin- und herzuschieben.</p>
<p>Zur Bindung der Geräte an einzelne Netzbetreiber fällt mir eigentlich nichts mehr ein. Nur soviel: Es bestand ursprünglich die Hoffnung, dass das iPhone das Oligopol der Mobilfunkanbieter durchbrechen würde. Immerhin war von vornherein klar, dass Apple ein Branding durch die Provider niemals akzeptieren würde. Und dieses Branding war für lange Jahre eins der größten Übel des Marktes. Immerhin hat sich Vodafone damit die Marke nachhaltig verbrannt. Inzwischen ist jedoch klar, dass das Branding nur ein Randphänomen ist. Das Hauptproblem ist und bleibt die Vertragsbindung mit all den seltsamen Effekten, wie sich automatisch verlängernde Verträge, Hürden beim Wechsel von Bestands in neue (bessere) Verträge und natürlich vollkommen intransparente Bedingungen. Von Roamingkosten ganz zu schweigen.</p>
<p>Apple hat mit der Politik der Providerbindung diese Marktumstände massiv gestärkt und am Leben erhalten. Alleine dafür gehört Apple schon gevierteilt.</p>
<p><strong>Von Apples Gnaden: Der Entwickler</strong></p>
<p>Als nächstes werden die Entwickler gegängelt. Kleine, fiese <a href="http://www.bitsundso.de/">Appstore-Zwerge</a> blockieren den Zugang zu potentiellen Nutzern durch intransparent Ablehnungen. Ein großer Teil der abschlägigen Bescheide wird dabei mit doppelter Funktion oder Verwirrung der Nutzer begründet. Zumindest der erstere Punkt ist an sich schon ein Fall für das Kartellamt. Denn hier wird von Apple ganz offen gesagt, &#8216;wir wollen keine Konkurrenz auf unserem eigenen Gerät haben&#8217;. Aber selbst der zweite Punkt ist mindestens seltsam, denn wenn man eines Software von Apple generell nicht unterstellen kann ist es, dass sie eine konsistente Benutzung hätten.</p>
<p>Eine weitere Gängelung der Entwickler besteht in der eingeschränkten Verfügbarkeit von Frameworks. Egal ob es sich um Zugriff auf die Google-Karten, die <a href="http://stackoverflow.com/questions/1010317/iphone-sdk-3-0-camera-access">Videokamera</a> oder <a href="http://blog.csdn.net/wuyu637/archive/2008/07/08/2624691.aspx">XSLT</a> handelt. Man kann als Entwickler eigentlich immer davon ausgehen, dass es irgendeine Bibliothek, die man gerne hätte nicht oder nur eingeschränkt gibt. Bestimmt geht es in der nächsten oder übernächsten OS-Version. Aber eben gerade nicht. Nicht, dass die Funktionen vom Gerät nicht unterstützt würden. Es ist nur so, dass die externen Entwickler nicht rankommen.</p>
<p>Unter diesen Bedingungen versteht es sich von selbst, dass der Entwickler nur die hauseigene Sprache verwenden darf. Man möge mich nicht falsch verstehen, ich benutze Objective-C seit Jahrzehnten und finde es eine ausgezeichnete Sprache, die mir wesentlich mehr liegt als C++ oder Java. Aber ich würde für viele (insbesondere kleinere) Projekte inzwischen lieber gerne Ruby oder XSLT verwenden.</p>
<p><strong>Von Apples Gnaden: Der Provider</strong></p>
<p>Selbst die Telcos werden gegängelt. Das mag paradox klingen, da ich ja oben deutlich ausgeführt habe, dass ich die Provider nicht für eine schützenswerte Gattung halte. Aber die harten Rahmenbedingungen der Verträge mit Apple verhindern innovative Pakete. Wenn Vodafone in Deutschland das iPhone für Bestandskunden aus anderen europäischen Ländern einführt um T-Mobile etwas von dem Hyperkuchen abzunehmen dann riskiert es in anderen Ländern Liebesentzug durch Apple. Letztendlich ist Apple dadurch mit Schuld, wenn sich dieser Markt nicht weiterentwickelt. Das Verbot von VoIP oder die katastrophale Situation in Bezug auf das Tethering durch die großen Telcos ist indirekt ein Effekt aus der Bündelung des iPhones an wenige Carrier.</p>
<p>Wenn Apple also jeden und alles kontrollieren möchte und sich nur auf massiven Druck zu kleinen Schritten in Richtung fairer Wettbewerb drängen lässt, dann müssen sie dies ohne mein Geld und meine Begeisterung tun. Ich wende mich jetzt mal dem Adroid SDK zu und werde meine Programme einfach an Kollegen und Freunde per Mail versenden, und sie hier zum Download bereitstellen.</p>
<p>Viel Spass noch und danke für den &gt;&lt;&lt;&lt;&lt;°&gt;!</p>
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		<title>kleiner ausblick: appstore 2015 [aus dem google-cache]</title>
		<link>http://qrios.de/2008/10/kleiner-ausblick-appstore-2015-aus-dem-google-cache/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 13:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<category><![CDATA[netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
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		<category><![CDATA[nokia]]></category>
		<category><![CDATA[rim]]></category>

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		<description><![CDATA[Apple hat ihn, Android hat ihn, bald hat ihn auch RIM und Nokia Microsoft auch: den AppStore. Da bleibt eigentlich nur die Frage, warum es so was nicht schon seit Jahrzehnten gibt. Denn was liegt näher, als sich die Software, die man braucht oder gerne hätte einfach über einen oder mehrere Kanäle zu kaufen und zu laden. O.K.! [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Apple hat ihn, <a href="http://freshzweinull.de/2008/08/android-appstore-nach-apple-vorbild/" target="_new">Android hat ihn</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/RIM-kuendigt-neue-Vertriebswege-fuer-BlackBerry-Software-an--/meldung/117739" target="_new">bald</a> hat ihn auch RIM und <a href="http://www.symbian60.mobi/2008/07/15/download-versus-appstore/" target="_new"><del datetime="2008-10-22T16:24:29+00:00">Nokia</del></a> <a href="http://www.silicon.de/mobile/tkomm/0,39039016,39195565,00/microsoft+plant+app_store+fuer+windows+mobile.htm" target="_new">Microsoft</a> auch: den AppStore. Da bleibt eigentlich nur die Frage, warum es so was nicht schon seit Jahrzehnten gibt. Denn was liegt näher, als sich die Software, die man braucht oder gerne hätte einfach über einen oder mehrere Kanäle zu kaufen und zu laden.</p>
<p><span id="more-186"> </span></p>
<p>O.K.! Es wird also viele AppStores geben?</p>
<p>Selbstverständlich wird es viele AppStores geben. Für verschiedene Plattformen und für verschiedene Themen. Die Umsetzung wird manchmal einfach sein: Laden sie sich diese Zip-Datei herunter. Manchmal wird die Umsetzung eleganter sein: Testen sie dieses Programm jetzt eine Stunde. Und sicher wird in zehn Jahren ein großer Teil des Umsatzes in der Softwareindustrie über AppStores als Vertriebsweg erwirtschaftet.</p>
<p>Aber der eigentliche Punkt ist, dass ein AppStore eigentlich eine viel weitreichendere Möglichkeit bietet: systemübergreifender Vertrieb von Software.</p>
<p>Mit dem Aufkommen von WebKit und Air besteht die Chance, dass echte Plattformübergreifende Applikationen vertrieben werden können. Eine WebKit-Engine, die den Rahmen für JavaScript-basierte Programme darstellt und über zusätzliche Frameworks wie <a href="http://ajaxian.com/archives/phonegap-air-for-the-iphone" target="_new">PhoneGap</a> native Systemresourcen anspricht kann im Prinzip jedes Programm erstellt, werden, das auch über ein SDK möglich ist.</p>
<p>Ein AppStore im Jahr 2015 wird also keine binären Pakete bereitstellen sondern Pakete auf XHTML/CSS/JS auf der Basis verschiedener Frameworks. Diese Frameworks werden direkt von dem AppStore verwaltet. Eine WebKit-Anwendung kann dadurch auf die Geo- oder Adressbuch-Funktionen zugreifen und wird sich nur durch das CSS auf den verschiedenen Geräten unterscheiden: Touch oder Tasten oder Maus ist dann vollkommen egal. Symbian, RIM oder Apple ebenso.</p>
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