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	<title>qrios &#187; mobilemacs</title>
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	<description>IT ist kurios!</description>
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		<title>adobe vs. apple *popcornhol*</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 03:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Disclaimer: Ich habe ein gehacktes iPhone. Eher aus Nostalgie als aus Notwendigkeit. Ebenso hätte ich eine gehackte PS3, wenn ich eine PS3 hätte. Und ich habe mit clicktoflash auch einen gehackten Browser. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, dass die Nutzungsbedingungen irgendeines Herstellers oder gar einer Site mich an der Nutzung eines Gerätes [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><em>Disclaimer: Ich habe ein gehacktes iPhone. Eher aus Nostalgie als aus Notwendigkeit. Ebenso hätte ich eine gehackte PS3, wenn ich eine PS3 hätte. Und ich habe mit </em><a href="http://clicktoflash.com/"><em>clicktoflash</em></a><em> auch einen gehackten Browser. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, dass die Nutzungsbedingungen irgendeines Herstellers oder gar einer Site mich an der Nutzung eines Gerätes in meinem Sinne hindern könnten.</em></p>
<p><a href="http://twitter.com/timpritlove">Tim Pritlove</a> (ein ausgewiesener Gegner von Flash) hat zu dem Thema &#8220;Adobe vs. Apple&#8217; (formally known as friends) einen schönen Post von Lee Brimelow entdeckt und tweetet:</p>
<blockquote><p>Adobe is pissed: <a href="http://theflashblog.com/?p=1888">http://bit.ly/chw8Oc</a> Popcorn!</p></blockquote>
<p>Der Artikel hat es in sich. Es geht nicht wieder – <a href="http://theflashblog.com/?p=1703">wir erinnern uns</a> – um die grundsätzliche Frage, wie abgrundtief schlecht es sei, dass Apple Flash auf iPhone, iPod Touch und iPad nicht zulässt. Immerhin ist Flash heutzutage die beherrschende Technologie im Web:<br />
<span id="more-480"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-481" title="Bildschirmfoto 2010-04-10 um 03.54.45" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2010-04-10-um-03-54-45.png" alt="" width="396" height="643" /></p>
<p>Von den hier gezeigten acht Sites kenne ich drei dem Namen nach (nein, ich wusste wirklich nicht, dass Google eine Finanzseite hat, auch wenn ich es mir hätte denken können). Alle drei habe ich nie benutzt oder zumindest nie so gesehen: CNN, hulu und [black screen]. Insbesondere letzte Site ist jedoch die spannendste von den dreien. Nicht, ob des Inhalts, sondern ob der Tatsache, dass sich der Autor von seinem Arbeitgeber Adobe gezwungen sah, den Screenshot zu schwärzen. Es handelte sich um eine der bekannteren Pornosites: Bang Bros.</p>
<p>Der Eindruck der hier vermittelt werden sollte ist klar: Flash ist inzwischen ein Standard. Die logische Folgerung muss zwangsläufig sein, dass User, die diese Technik nicht nutzen können bevormundet werden. Die Netzneutralität ist gefährdet!</p>
<p>Dass dies allerdings kein wirksames Argument ist – zumindest solange Adobe Flash nicht freigibt – scheint ihm inzwischen klar zu sein. Er braucht wirksamere Argumente.</p>
<p><strong>&#8220;Apple schlägt Entwicklern ins Gesicht&#8221;</strong> ist der Artikel überschrieben.</p>
<p>Allein, er bleibt die Begründung schuldig, wie und womit Apple das tut. Es ist doch vollkommen klar, dass Apple nicht möchte, dass mit einem anderen SDK als dem ihren Apps geschrieben werden. Der erste Grund für Apple dürfte das UI sein. Der nächste Grund dürften die Probleme sein, die dadurch entstehen, dass die Appstore-Zwerge bei Code aus fremden Compilern mehr Aufwand haben dürften, die Programme auf Systemprobleme (wenn sie das denn überhaupt tun) zu checken.</p>
<p>Der entscheidende Grund ist aber sicher die Befürchtung, dass sich ein eigenes Eco-System entwickelt und der Appstore nur noch der Hub ist. Mit allen Kosten aber ohne jedwede Einnahmen.</p>
<p>Adobe hat es über Jahre verschlafen die eigene Entwicklerbasis auf einen langen und beschwerlichen Weg zu schicken. Etwas, was Apple geschafft hat. Über mehrere Schritte. Von OS9 zu OS10, von Carbon zu Cocoa, vom PowerPC zu Intel.</p>
<p>Hätte Adobe die Akquisition GoLive im gleichen Maße weiterentwickelt wie Flash und beides im Laufe der Zeit zusammengeführt, gäbe es heute ein Werkzeug mit dem man echte Rich Media Applications entwickeln könnte. <strong>So steht Adobe heute mit leeren Händen da.</strong></p>
<p>Viel schlimmer ist jedoch, dass auch die loyalen Nutzer von Adobe mit leeren Händen dastehen. In den Checklisten ihrer Kunden steht heute nicht nur Win oder Mac sondern insbesondere bei den Marken steht dort auch iPhone/iPad. Und es sind eben die Marken oder die, die meinen Marken zu sein oder werden wollen, die auf eine besonders emotionale Darstellung gesteigerten Wert legen.</p>
<p>Adobe hat die Entwickler in die Irre geführt. Jetzt auf Apple zu zeigen, klingt nach <strong>&#8220;haltet den Dieb&#8221;</strong>. Adobe hat lange Zeit auf Zeit gespielt. In der Hoffnung, dass sich HTML nicht weiterentwickelt und die Ansprüche der Surfer schneller wachsen als die Fähigkeiten der Browser. Eine Hoffnung auf Kosten der eigenen Kunden. <strong>Als Flash-Entwickler hätte ich den Eindruck, dass mir Adobe ins Gesicht schlägt.</strong> Immer und immer wieder.</p>
<p>Wenn Brimelow in seinem Artikel zu einem <strong>Apple-Boykott</strong> aufruft (was er ausdrücklich abstreitet), dann klingt das in meinen Ohren wie Hohn: Liebe Kunden, ihr müsst jetzt alle zusammen aufstehen und gegen das Böse in der Welt kämpfen. Nur zusammen werden wir erfolgreich sein! Andernfalls werden wir alle störben.</p>
<p>(Aber wenigstens beteuert er uns Nicht-Flash-und-trotzdem-Photoshop-auf-dem-Mac-Nutzern, dass Adobe nie und nimmer (&#8220;Adobe would never consider in a million years&#8221;) die Creative Suite für Mac einstellen würde. Was bin ich froh!)</p>
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