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	<title>qrios &#187; nokia</title>
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		<title>Elop wettet auf die Zukunft und keiner zieht mit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 11:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nokias Chef Elop (8-größter Einzelanteilseigner von Microsoft mit einer interessanten Einstellung zu seinem jeweiligen Arbeitgeber) stellte sich gestern Abend in Barcelona der Presse. Rund eine halbe Stunde erklärte er und Vizepräsidentin Smartphones Jo Harlow den Deal. Seltsamerweise konnte er zwar sehr deutlich darstellen, worin die Vorteile für Microsoft liegen, nicht jedoch die für Nokia (auch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nokias Chef Elop (<a href="http://www.tracked.com/person/stephen-elop/insider_trades/?y=2008&amp;ts=MSFT">8-größter Einzelanteilseigner von Microsoft</a> mit einer <a href="http://www.siliconbeat.com/2008/01/11/microsoft-beware-stephen-elop-is-a-flight-risk/">interessanten Einstellung</a> zu seinem jeweiligen Arbeitgeber) stellte sich gestern Abend in Barcelona der Presse. Rund eine halbe Stunde erklärte er und Vizepräsidentin Smartphones Jo Harlow den Deal. Seltsamerweise konnte er zwar sehr deutlich darstellen, worin die Vorteile für Microsoft liegen, nicht jedoch die für Nokia (auch <a href="http://www.asymco.com/2011/02/11/in-memoriam-microsofts-previous-strategic-mobile-partners/">für andere Hersteller</a> waren solche Deals bisher nicht von Erfolg gekrönt). Das mag vielleicht auch daran liegen, dass er sich mehrfach versprochen hat und statt Nokia, Microsoft sagen wollte. Nokias Engagement sei eine Wette auf die Plattform Windows Phone und bringe diesem Ökosystem den bisher fehlenden Spin, um es schlagartig zu einem der drei bestimmenden Player zu machen.</p>
<div id="attachment_765" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-765 " title="ConceptNokiaWindowsPhones2" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/ConceptNokiaWindowsPhones2.jpg" alt="" width="600" height="415" /><p class="wp-caption-text">Konzeptstudien von Nokia Windows Phones - Historische Photoshops statt konkreter Release-Termine. (Quelle: Nokia)</p></div>
<p>Als zusätzliche Einnahmequellen nennt Elop Assets im Wertbereich von Milliarden und nicht wie vermutet Millionen Dollar. Darüber hinaus erschliesst sich Nokia nun der Markt des local based Advertisings. (Ein Punkt, den ich allerdings bezweifeln würde. Nokia hat bekanntermaßen die schlechteste Technik für POIs. Eine Suche nach IKEA in Berlin hat lange Zeit keinen einzigen IKEA angezeigt sondern immer nur die Parkplätze vor IKEA. Sowohl der Kauf von plazes.com als auch die interne Entwicklung von &#8220;Places&#8221; hat bisher keinerlei für die User nutzbare Dienste hervorgebracht, die von einer breiten Userschaft angenommen wurden.)</p>
<p>Die Idee hinter dem Deal ist aber inzwischen sehr deutlich:</p>
<blockquote><p><strong>Wir setzen auf eine Plattform, die ohne uns wahrscheinlich nicht mehr lange durchhält. Mit uns hat sie jedoch eine realistische Chance.</strong></p></blockquote>
<p>Die Investoren schätzen die Chancen dafür aber offensichtlich längst nicht so gut ein (<a href="http://www.reuters.com/article/2011/02/14/us-nokia-idUSTRE71A0GG20110214?feedType=RSS&amp;feedName=innovationNews&amp;rpc=43">Reuters: Nokia shares fall further after Microsoft deal</a>) und ziehen sich nach dem Absturz am Freitag um 14% auch heute weiter zurück (aktuell -3%). <a href="http://qrios.de/2011/02/nokia-und-microsoft-–-analyse-einer-fehlentscheidung/">Meiner Prognose</a> kommt Elop damit immer näher und seiner Entlassung auch.</p>
<p>Hier die Videos von dem Event in Barcelona gestern Abend:</p>
<ul>
<li>Teil I: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=b1QSixAE4F8&amp;feature=player_embedded">Elop erklärt was Nokia alles in den Deal einbringt (mit mantraartiger Yin-Yang-Gestik) und dass MS &#8220;B&#8217;s not M&#8217;s&#8221; $ spendiert</a></li>
<li>Teil II: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IlO1a22UC7U&amp;feature=player_embedded">Jo Harlow (VP Smartphones) spricht über Reykjavik als sehr interessanten Platz und zeigt Photoshop-Entwürfe von Nokia-Geräten mit WP7, Elop erklärt sich für Nokia-loyal</a></li>
<li>Teil III: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OzsofLoCrDo&amp;feature=player_embedded">Frage und Antwort der Presse &#8211; neben belanglosen Fragen auch ob Microsoft Nokia kauft und ob &#8220;weiterer Support für Entwickler meint, &#8220;weiterhin schlechter Support&#8221;</a></li>
</ul>
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		<title>Nokia und Microsoft – Analyse einer Fehlentscheidung</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 23:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nokias Entscheidung, in Zukunft Windows Phone 7 zu unterstützen ist eine epische Fehlentscheidung. Nicht nur für Nokia sondern auch für Microsoft. Für beide Unternehmen und noch mehr für ihre Chefs stand offensichtlich nicht die Frage im Zentrum, wie man langfristig in diesem immer wichtiger werdenden Markt bestehen kann, sondern die Frage, wie man den Druck [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nokias Entscheidung, in Zukunft Windows Phone 7 zu unterstützen ist eine epische Fehlentscheidung. Nicht nur für Nokia sondern auch für Microsoft. Für beide Unternehmen und noch mehr für ihre Chefs stand offensichtlich nicht die Frage im Zentrum, wie man langfristig in diesem immer wichtiger werdenden Markt bestehen kann, sondern die Frage, wie man den Druck an der Aktionärsfront reduzieren kann. Denn Ballmer wird nach mehreren Fehlschlägen genau beobachtet und Elop hat eine große Aufgabe vor sich und dem Aktienmarkt ist bisher nicht klar, ob er dieser gewachsen ist.</p>
<p>Ihr Ziel haben sie deutlich verfehlt. Der Kurs von Nokia ist am Freitag um ~15% gesunken (und das hat viel <a href="http://www.asymco.com/2011/02/11/visualizing-jumping-off-a-burning-platform/">Ähnlichkeit mit dem Sprung von einer brennenden Plattform</a>). Das entspricht etwa $4,5 Milliarden. Viele institutionelle Anleger dürften darüber sehr beunruhigt sein. Bei Microsoft waren es zeitweise kanpp 2% weniger was einem Wert von etwa $4 Milliarden entspricht. Die Anleger haben offensichtlich – ebenso <a href="http://www.stefan-jung.net/2011/02/nokia-dicke-luft-um-symbian-meego-windows-phone/">wie viele Mitarbeiter bei Nokia</a> und <a href="http://blogs.forum.nokia.com/blog/nokia-developer-news/2011/02/11/letter-to-developers">viele Entwickler</a>– nicht verstanden, worin die Chancen für Nokia und Microsoft bestehen sollen.</p>
<p>Sowohl für Ballmer als auch für Elop muss diese Reaktion des Marktes sehr überraschend kommen. Denn nicht nur waren die Analysten-Meinungen zu den Gerüchten um die anstehende Zusammenarbeit durchweg positiv. Viele Analysten hatten die Partnerschaft sogar explizit empfohlen.</p>
<p><span id="more-746"></span><strong>Was verspricht sich Nokia und was Microsoft?</strong></p>
<p>Nokia hat in den letzten Jahren mehrere Milliarden in die Softwareentwicklung gesteckt. Angefangen bei den Käufen von Trolltech, gate5 und Symbian über die vollkommen missglückte Ovi-Plattform bis hin zu einem riesigen Heer interner Entwickler, die – je nach aktueller Strategie und diese haben sich in den letzten Jahren oft geändert – Prototypen für die Mülltonne am Fliessband produzierten. Die Wahl eines anderen OS-Anbieters ist daher vor allem ein Befreiungsschlag gegen eine interne Struktur und Kultur, die viele guten Ansätze nicht auf die Strasse bringen konnte. Er beerdigt das Milliardeninvestment damit endgültig. Diesen radikalen Schritt rechtfertigt er mit der Hoffnung, dass wenigstens die Hardwaresparte weiterhin nicht den Anschluss verliert.</p>
<p>Ballmer dagegen meint mit Nokia in einem Schritt von aktuell 3% auf über 20% Marktanteil zu kommen. Damit wäre Microsoft vom Zuschauer zu einem der drei Hauptdarsteller in einem Markt mit momentan jährlich 100 Mio. verkauften Smartphones geworden. Aber wie Helmut Kohl mal sagte &#8220;Die Wirklichkeit sieht anders aus als die Realität&#8221;.</p>
<p><strong>1. Windows Phone 7 verkauft sich offensichtlich schlecht</strong></p>
<p>Fragt man Leute, die ihr Geld mit dem Vertrieb von Mobilfunkverträgen verdienen nach Verkäufen von Windows-Phone-7-Geräten lautet die Antwort unisono &#8220;schleppend … sehr, sehr schleppend&#8221;. Selbst ein wichtiger Partner wie LG <a href="http://www.golem.de/1101/80742.html">ist nicht angetan von den Absatzzahlen</a>. So erstaunt es nicht, dass Microsoft nach wie vor keine Zahlen bekanntgibt.</p>
<p>Möglicherweise spekuliert Microsoft ja aber auch darauf, dass Windows Phone 7 auf einem Teil der 200 Mio. bereits verkauften Nokia-Smartphones installiert werden könnte.</p>
<p><strong>2. Die Hardwareanforderungen sind zu restriktiv</strong></p>
<p>Mindestens ein A-GPS-Empfänger, Beschleunigungssensor, Kompass und Helligkeitssensor stellen zwar für die aktuellen Nokia-Geräte &#8220;unten rechts&#8221; kein Problem dar. Aber eine GPU mit DirectX 9 findet sich bei den ARM-SoC die Nokia einsetzt nicht. Auch OLEDs verwendet Nokia derzeit bei den Vollflächen-Smartphones nicht und aktuell gibt es kein einziges Gerät mit einem 1GHz-Prozessor.</p>
<p>Auch für andere Hersteller stellen diese Anforderungen eine echte Hürde dar. Die Geräte werden in der Herstellung teuer und konkurrieren dann auch noch mit Android-Geräten, für die keine OS-Lizenzen anfallen.</p>
<p><strong>3. Nokia wird die Marge der anderen Anbieter senken</strong></p>
<p>Mit dem Einstieg Nokias in den Markt der WP7-Geräte wird Nokia zu einem direkteren Konkurrent für HTC, LG und Samsung als bisher. Denn ein Teil der Käufer wird sich eher auf ein Betriebssystem festlegen als auf einen Hersteller. Nach der Entscheidung für das OS ist dann der Markenname des Geräts ausschlaggebend. In vielen Märkten (z.B. Indien und Afrika) hat Nokia eine marktbeherrschende Position. Märkte, die für die anderen Anbieter insbesondere deswegen interessant sind, weil Microsoft hier noch einen guten Ruf hat und fast hundert Prozent Marktdurchdringung bei PCs.</p>
<p>Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass vor diesem Hintergrund der eine oder andere Gerätehersteller noch genauer nachrechnet, ob sich das Engagement lohnt.</p>
<p><strong>4. Hochpreisige Geräte für niedrigpreisige Märkte</strong></p>
<p>Viele Märkte in denen Nokia bisher erfolgreich war sind extrem preissensibel. Der Boom im Smartphone-Markt der in Europa, einigen asiatischen Staaten und Amerika in den letzten Jahren einsetzte wird in diesen Märkten ebenfalls stattfinden. Der Preis für diese Märkte muss sicher unter hundert Euro sein. Mit den aktuellen Anforderungen von Windows Phone 7 werden solche Geräte frühestens in drei Jahren möglich sein. Bis dahin werden kleine Android-Geräte oder <a href="http://www.golem.de/1102/81349.html">vielleicht sogar Apple dort präsent sein</a>.</p>
<p><strong>5. Windows Phone 7 ist kein Tablet-OS</strong></p>
<p>Nach aller Skepsis über die Chancen des iPads haben spätestens die letzten Quartalszahlen von Apple mit 16 Mio. Verkäufen Kritiker verstummen lassen. Und sieht man sich an, was allein in den letzten Monaten an Ankündigungen über Tablet-OSse (Honeycumb, WebOS und RIM/QNX) veröffentlicht wurde, macht deutlich, dass das Thema relevant ist. In dieser Situation ein OS mit einer Oberfläche zu wählen, die nicht für Tablets geeignet ist, muss wenigstens verwundern.</p>
<p><strong>6. Momentan gibt es noch nichts</strong></p>
<p>Elop hat mit seiner Ankündigung Nokia in eine Starre versetzt. Bis die Verträge auch nur ausgehandelt und unterschrieben sind, vergehen Monate, bis Nokia ein Gerät hat, dass die Hardwareanforderungen erfüllt, wird es möglicherweise noch ein Jahr dauern. Bis dahin leben Mitarbeiter und Kunden in Unsicherheit. Die Motivation der Symbian-Abteilungen dürften vor dem Hintergrund des nahen Endes nahe null sein. Ähnliches gilt für die Maps-Leute, die sich fragen müssen, wofür sie weiterarbeiten sollen, da doch Microsoft auf diesem Gebiet selbst stark aufgestellt ist. Einzig für die MeeGo-Entwickler gibt es ein klein wenig Hoffnung. Falls sich die wenigen Geräte die offensichtlich noch als Testballons erscheinen sollen als erfolgreich erweisen, könnte vielleicht das steinerne Herz des Kanadiers erweicht werden.</p>
<p><strong>Prognose</strong></p>
<p>Die Reaktion der Aktienmärkte legt nahe, dass Elop die notwendige Zeit nicht mehr haben wird, bis sich die Entscheidung überhaupt auf die Umsätze auswirken kann. Und selbst die angekündigten Entlassungen schlagen sich zuerst negativ nieder. Die schlechte Stimmung bei den Mitarbeitern und den Anlegern, zusammen mit einer komplizierten Verhandlungssituation bei den Mobilfunkprovidern macht seinen Chefsessel zu einem Schleudersitz.</p>
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		<title>Das Ende vom Ende: Nokia und Windows Phone 7</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 12:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Update: Nach dem ersten Schock (und dem zweiten und dritten …) hab ich mir mal die Mühe einer fundierteren Analyse gemacht. Kann man von einem Strategiewechsel eines Unternehmens schockiert sein? Kann man traurig darüber sein und wütend? Ich kann es offensichtlich. Sicher wird meine Meinung beeinflusst durch die Tatsache, dass bei Nokia in Berlin Freunde [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_741" class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><img class="size-full wp-image-741 " title="ballmer" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/ballmer.png" alt="" width="456" height="295" /><p class="wp-caption-text">Steve Ballmer freut sich diebisch. (Quelle: Nokia)</p></div>
<p><strong>Update:</strong> Nach dem ersten Schock (und dem zweiten und dritten …) hab ich mir mal die Mühe <a href="http://qrios.de/2011/02/nokia-und-microsoft-–-analyse-einer-fehlentscheidung/">einer fundierteren Analyse</a> gemacht.</p>
<p>Kann man von einem Strategiewechsel eines Unternehmens schockiert sein? Kann man traurig darüber sein und wütend? Ich kann es offensichtlich. Sicher wird meine Meinung beeinflusst durch die Tatsache, dass bei Nokia in Berlin Freunde von mir arbeiten. Für diese wird die Entscheidung von Elop kurz- und mittelfristig wahrscheinlich das Ausscheiden bei Nokia zur Folge haben. Um ihre Zukunft muss ich mich sicher wenig sorgen.</p>
<p>Ganz anders sieht es nach meiner Meinung mit der Zukunft von Nokia aus. Was als Befreiungsschlag gedacht ist, ist nach meiner Meinung zuerst mal ein Schritt in einen dichten Nebel. Bisher gibt es keinen Vertrag zwischen Nokia und Microsoft. Alle Details werden jetzt in den nächsten Monaten ausgehandelt. Solche Verhandlungen sind kompliziert. Insbesondere, wenn einer der beiden Partner mit dem Rücken an der Wand steht.</p>
<p>Und während die Verhandlungen laufen, werden Monat für Monat, Quartal für Quartal die Analysten weiter einbrechende Marktanteile für Feature- und Smartphones von Nokia bekanntgeben. Gleichzeitig läuft die Umstrukturierung bei Nokia und die Entwickler versuchen derweil, WP7 auf den Bestands- und zukünftigen Geräten zum Laufen zu bringen. Die Windows-Expertise der Nokia-Developer scheint allerdings nicht so besonders, was man an den vielen Unzulänglichkeiten der Ovi-Suite immer wieder feststellen kann.</p>
<p>Wenn man in diesem Nebel etwas klar sehen kann ist es, dass <strong>im nächsten halben Jahr nichts geschehen wird</strong>, was neue Hoffnung für Nokia wecken kann. Begeisterung schon gar nicht. Für Microsoft ist Nokia nichts anderes als ein weiterer Hardwareanbieter plus eine Kartendatenbank plus ein Markenname. Der Name wird in einem halben Jahr noch weniger Wert sein als heute. Die eigentliche Hardware stellen sowieso Chinesen oder Koreaner her. Bleibt also noch Navteq und deren Daten benutzt Bing sowieso schon.</p>
<p>Ich halte die Entscheidung von Nokia für eine der schlechtesten Unternehmensentscheidungen von den ich jemals gehört habe. Sie wird aber Eingang finden in Wirtschaftslehrbücher unter der Rubrik &#8220;Strategie &gt; Konkurrenten aus dem Markt verdrängen &gt; Personal &gt; Uboot&#8221;.</p>
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		<title>Haben Apps eine Zukunft?</title>
		<link>http://qrios.de/2010/10/haben-apps-eine-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 15:09:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Erscheinen des iPad hat eine Diskussion weiter an Fahrt aufgenommen: Wozu Apps? Die meisten Eingeweihten sind sich einig, dass native Applikationen nur eine Übergangslösung sind. Sie überbrücken die Zeit bis alle oder wenigstens die meisten mobilen Geräte über eine vernünftige HTML5-Engine verfügen. Denn dann wird endlich das goldene Zeitalter der One-fits-all-HTML5-Convergence-allways-online-Ära anbrechen. Man merkt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Erscheinen des iPad hat eine Diskussion weiter an Fahrt aufgenommen: <strong>Wozu Apps?</strong> Die meisten Eingeweihten sind sich einig, <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/10/20/mobile-web-apps-warum-man-keine-nativen-apps-mehr-braucht-gastbeitrag-von-jens-ohr-smarthouse/">dass native Applikationen nur eine Übergangslösung sind</a>. Sie überbrücken die Zeit bis alle oder wenigstens die meisten mobilen Geräte über eine vernünftige HTML5-Engine verfügen. Denn dann wird endlich das goldene Zeitalter der One-fits-all-HTML5-Convergence-allways-online-Ära anbrechen. Man merkt meinem Ton vielleicht schon an:</p>
<p><strong>Ich glaube das nicht!</strong></p>
<p>Die Frage ist nämlich nicht &#8220;HTML5 oder Apps?&#8221; sondern &#8220;HTML5 oder native Apps?&#8221;. Denn das Konzept der Apps hat mit der verwendeten Technik nur wenig zu tun. Apps sind nicht wegen des Einsatzes von HTML5, Flash oder Objective-C erfolgreich. Apps sind vor allem erfolgreich wegen des Distributionskanals.</p>
<p>Schon aus Usability-Sicht ist diese Tatsache merkwürdig. Beispielsweise kann man den ibis reader mit drei Klicks auf einem Gerät installieren. Ein vergleichbares Programm aus dem Apple App Store oder dem Android Market benötigt – je nach Situation – deutlich mehr Interaktionen des Users.</p>
<p>Betrachtet man Themen wie Privatsphäre und Sicherheit von Bankdaten spricht – zumindest bei kostenlosen Apps – ebenfalls einiges gegen die App-Stores.<br />
<span id="more-593"></span></p>
<p><strong>Warum also haben sich mobile Apps erst mit App-Stores durchgesetzt?</strong></p>
<p>Schon <span style="text-decoration: line-through;">Urzeiten</span> im letzten Jahrhundert konnte man sich Programme für Windows CE oder Symbian von verschiedenen Quellen laden und installieren. Sites wie <a href="http://www.tucows.com/">tucows</a> listeten eine Unmenge kostenloser Programme. Mit ein wenig Geduld und Forschergeist fand man manchmal ein nützliches Tool, das dann genau für die Betriebssystemversion und den jeweiligen Prozessor verfügbar war. Die Sicherheitswarnung bei Symbian, dass das Zertifikat von einer nicht vertrauenswürdigen Quelle stamme und sowieso abgelaufen sei, konnte man getrost ignorieren. Die gleiche Meldung kam ja sogar bei Programmen von Nokia selbst. Die eigentlichen App-Stores waren damals allerdings die Tauschbörsen. Route66 wurde sicherlich hundert mal mehr getauscht als gekauft. Bei einem Preis von mehreren 100 DM nicht überraschend.</p>
<p>Der wichtigste Grund für den Erfolg von App-Stores und damit auch Apps ist daher offensichtlich, die schlechte Erfahrung der Early Adopter mit anderen Möglichkeiten des App-Vertriebs. Testversionen mit nervigen Hinweisen, Probleme mit Lizenzen, die man mal erworben hatte, Plattform-Hazzl, die Liste der bad experiences ist endlos. Ein App-Store, der einem nur die Programme zeigt, die man auch tatsächlich laufen lassen kann und noch dazu die Abrechnung übernimmt senkt die Hürden für den Anwender erheblich. Heute kaufen und installieren selbst die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diffusion_of_innovations">Laggards</a> Apps.</p>
<p>Ausserdem scheinen die App-Stores das verbreitete Bedürfnis des Jagen und Sammelns zu befriedigen. In meinem Umkreis tummeln sich immer mehrere twitter-, Wetter-, RSS- und Fahrplan-Apps auf den iPhones. Jeder scheint auf der Suche nach der noch besseren App für einen noch spezielleren Anwendungsfall zu sein. Statistiken über die Nutzungshäufigkeit sprechen eine eindeutige Sprache: die meisten <a href="http://www.os-informer.de/aid,676925/iPhone-App-Nutzungsstatistiken-veroeffentlicht/Apple-Iphone/News/">Apps werden selten aufgerufen</a> und sind schnell dem Vergessen anheim gegeben.</p>
<p><strong>Warum jedoch gibt es keinen HTML-Appstore?</strong></p>
<p>Viele Apps – zumindest im App Store von Apple – sind reine HTML-Programme eingepackt in eine Applikationshülle. Oft wird dafür PhoneGap eingesetzt. Wir selbst haben bereits mehrere solche Projekte umgesetzt (u.a. <a href="http://www.musikexpress.de/me_style__die_app.html">me.style vom musikexpress</a>). Unabhängig davon, ob es sich um eine Medien- oder eher um eine UI-lastige App handelt entscheiden wir uns eigentlich immer für HTML als technische Basis. Der Hauptgrund ist schlicht Opportunismus: wir wollen neben der iOS- immer auch die Android-Version verkaufen. Nein, Scherz beiseite! Ich bin überzeugt, dass in Zukunft auf allen Plattformen HTML (oder eine geeignete Nachfolgerin) das geeignete Mittel für die Umsetzung von User Interfaces ist.</p>
<p>Für die Zukunft ergibt sich daher ein sehr merkwürdiges Bild: die meisten Apps werden in Objective-C (iOS, Mac OSX), Java (Android) oder C++ (Symbian, RIM) gepacktes, identisches HTML sein. Sowohl für die Kunden der Entwickler als auch für die Nutzer der Programme bleibt dieser Fakt allerdings verborgen. Ebenfalls verborgen bleiben allen auch die Mehrkosten die dadurch entstehen.</p>
<p>Eine sinnvolle Lösung könnte ein App-Store für HTML-Programme und Widgets sein, betrieben von einem großen Marktplayer wie z.B. Amazon. Ob und wann es jedoch soweit sein wird, <a href="http://www.onpulson.de/themen/2759/amazon-com-launcht-eigenen-app-store/">darüber kann man momentan nur spekulieren</a>.</p>
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		<title>weniger ist mehr</title>
		<link>http://qrios.de/2009/11/weniger-ist-mehr/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:51:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Apple hat mit dem iPhone-UI der selbstgefälligen Mobile-Device-Branche die Harke gezeigt. Nach einem Jahrzehnt des Stillstands und unterirdischer Hard- und Softwarequalität hat Apple einen Markt besetzt, dessen Existenz zuvor keinem Analysten aufgefallen war: zufriedene Handy-Kunden. Die Zahlen über Apples Kundenzufriedenheit sprechen eine deutliche Sprache. Einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat das User Interface des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Apple hat mit dem iPhone-UI der selbstgefälligen Mobile-Device-Branche die Harke gezeigt. Nach einem Jahrzehnt des Stillstands und unterirdischer Hard- und Softwarequalität hat Apple einen Markt besetzt, dessen Existenz zuvor keinem Analysten aufgefallen war: zufriedene Handy-Kunden. Die <a href="http://www.fscklog.com/2009/10/sammelsurium-benutzte-objekte-im-finder-zeigen-find-my-iphone-direktzugriff-iphone-kunden-sehr-zufrieden-etc.html">Zahlen über Apples Kundenzufriedenheit</a> sprechen eine deutliche Sprache.</p>
<p><span id="more-193"></span></p>
<p>Einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat das User Interface des iPhone OS. Mit leicht zu erlernenden Gesten können sich fast alle neuen User einen Blick in das Manual sparen. In jeder gut gefüllten Berliner Kneipe gibt es an jedem Abend mindestens eine private Vorführung der Funktionsweise des iPhones. Zusammen mit einer beispiellosen TV-Werbung, die gleichzeitig ein ausgezeichnet gemachtes User-Manual ist können die meisten Neukunden das iPhone schon bedienen, bevor sie es überhaupt jemals in der Hand halten.</p>
<p>Diesen Erfolg verdankt Apple einer immer wieder angewendeten Strategie: Investiere 100% deiner Ressourcen um die Hälfte der User-Erwartungen zu erfüllen. Die andere Hälfte dieser Erwartungen sollten auf jeden Fall ignoriert werden. Denn immer werden diese Nice-To-Have-Funktionen überdurchschnittliche Anstrengungen erfordern aber nur wenigen Usern wichtig sein. Im Zweifelsfall werden diese Nutzer einen Weg finden, die vermissten Features selbst nachzurüsten.</p>
<p>Beispiele für dieses Vorgehen finden sich dutzende: Time Machine funktioniert einfach so, aber verbietet eine Einstellung, der Backup-Frequenz, das iPhone beherrscht zwar Bluetooth, <a href="http://qrios.wordpress.com/2009/10/27/bluetooth-gps-am-iphone-2g-roqybt/">aber ganz normale GPS-Mäuse kann man nicht damit koppeln</a>, der iPod Touch hat zwar den Platz für eine Kamera, aber eingebaut ist sie &#8211; noch &#8211; nicht.</p>
<p>Aber obwohl Apple durch diese Strategie erhebliche Ressourcen spart und sich mit der Veröffentlichung sogar noch wesentlich mehr Zeit lässt als die Konkurrenten, ist es durchaus nicht so, dass die Qualität der Software aus Cupertino um Dimensionen besser wäre. Man schaue sich nur mal die unterschiedlichen Umsetzungen verschiedener iPhone-Programme an: teilweise fehlende Rotation-Unterstützung, <a href="http://wearytech.blogspot.com/2009/04/new-ui-paradigms.html">unterschiedliche Anordnung von Standard-Buttons</a>, <a href="http://www.neowin.net/news/main/09/07/31/apple-releases-iphone-firmware-301">sich vollfressende SMS-SQLite-db</a>.</p>

<a href='http://qrios.de/2009/11/weniger-ist-mehr/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-00/' title='Bildschirmfoto 2009-11-02 um 15.15.00'><img width="150" height="150" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-00-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="UI-Element &#039;hinzufügen eines neuen Tabs&#039; in Mobile Safari unten links" /></a>
<a href='http://qrios.de/2009/11/weniger-ist-mehr/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-22/' title='Bildschirmfoto 2009-11-02 um 15.15.22'><img width="150" height="150" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2009-11-02-um-15-15-22-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="UI-Element &#039;hinzufügen eines neuen Kontakts&#039; im Adressbuch oben rechts" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gegensatz zu Google, Microsoft oder Nokia verwendet Apple offensichtlich jedoch erhebliche Anstrengungen auf das Polishing der Oberflächen. Dabei kommt ihnen eine Entscheidung zu gute, die bereits vor über 20 Jahren von Next unter Steve Jobs getroffen wurde: die Darstellung der graphischen Oberfläche erfolgt mittels Display PostScript. Apple hat diese Entscheidung auf der Basis von PDF als Quartz weitergeführt.</p>
<p>Es scheint Entwicklern in Cupertino strikt verboten, UI-Elemente zu entwerfen. Dies dürfte – neben den Launen von Steve Jobs – einer der wesentlichen Gründe sein, warum Apple immer signifikant länger für den Markteintritt braucht, als alle anderen. Grundlegende Änderungen am UI erfordern selbst bei optimaler MVC-Programmierung häufig aufwendige Modifikationen des Codes.</p>
<p>Diese Verspätungen sind allerdings kein Problem für Apple sondern immer öfter ein Vorteil. Jahrelang gab es MP3-Player. Nur hatte keiner der Hersteller wie Diamond sich Gedanken um die möglichst einfache Verwaltung der heimischen Musik gemacht. Mehr als fünf Jahre nach dem ersten Gerät kam iTunes raus und noch mal zwei Jahre später erschien der erste iPod. In der Zwischenzeit hat sich zwar ein Markt für MP3-Player gebildet, die Anbieter haben sich jedoch gegenseitig mit Featuritis überboten.</p>
<p>Das Spiel hat sich bei Telefonen noch viel drastischer wiederholt. Entsprechend zurückhaltend waren im Januar 2007 die Analystenmeinungen zum möglichen Erfolg des iPhones. Aus Sicht von Steve Ballmer konnte man daher auch nur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=C5oGaZIKYvo">über das iPhone lachen</a>.</p>
<p>Für die Konkurrenten ergibt sich nach diesen Ausführungen eigentlich nur eine Erfolg versprechende Strategie: mach es wie Apple! Reduziere die Funktionen und konzentriere dich auf das Wesentliche. Wenn man gleichzeitig auf den visuellen Perfektionismus von Steve Jobs verzichtet wird man sogar früher im Markt sein und Apple nicht mehr das Feld überlassen müssen. Palm geht mit seinem webOS sogar schon in diese Richtung.</p>
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		<title>nokia und android [aus dem google-cache]</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 13:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der guardian behauptet heute, das Nokia an einem Android-Phone arbeitet. Dies wurde umgehend von Nokia zdementiert. (Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen klingt dies jedoch anders.) Wenn man das Dementi mal ausser Acht lässt, ist diese Meldung eigentlich nicht überraschend. Es wäre vielmehr überraschend, wenn Nokia nicht an einem Android-Phone arbeiten würde. Denn Nokia müsste allein schon für die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der guardian behauptet heute, das <a href="http://www.guardian.co.uk/global/2009/jul/06/nokia-mobile-internet-phones">Nokia an einem Android-Phone arbeitet</a>. Dies wurde umgehend von Nokia <del datetime="2009-07-06T12:00:50+00:00">z</del>dementiert. (Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen klingt dies jedoch anders.) Wenn man das Dementi mal ausser Acht lässt, ist diese Meldung eigentlich nicht überraschend. Es wäre vielmehr überraschend, wenn <strong>Nokia nicht an einem Android-Phone arbeiten würde</strong>. Denn Nokia müsste allein schon für die interne Konkurrenzbeobachtung das Android-OS untersuchen.</p>
<p>Erstaunlich allerdings ist es, dass Nokia noch kein Android-Gerät am Markt hat. Denn der Smartphone-Markt wird momentan massiv durcheinander gewürfelt. Nach nur wenigen Wochen Verfügbarkeit der ersten Geräte hatte das Google-OS im vierten Quartal 2008 bereits 4% Marktanteil. Inzwischen gibt es von jedem großen Mobilfunkanbieter mindestens ein Gerät. Hinzu kommt der Druck von RIM und Apple. Mit dem WebOS des Palm Pre betritt ein weiteres OS den umkämpften und zukunftsträchtigen Markt der Smartphones.</p>
<p>In der Zwischenzeit ruht sich Nokia lieber auf fantastillionen von installierten Geräten aus. Redet sich mantramäßig ein, dass das Geld nicht mit Smartphones sondern mit <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15259/1.html">Wegwerf-Handys</a>gemacht wird. Wie allerdings Nokia auf 4 Jahre alten, dummen Geräten mittels Ovi Dienste anbieten und verkaufen wollen bleibt dabei nebulös.</p>
<p>Nokias einziger Wert ist die Marke. Und wenn Nokia sich nicht bald bewegt und Android-Geräte auf den Markt bringt wird dieser Wert dahinschmelzen.</p>
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		<title>kleiner ausblick: appstore 2015 [aus dem google-cache]</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 13:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<category><![CDATA[netzpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Apple hat ihn, Android hat ihn, bald hat ihn auch RIM und Nokia Microsoft auch: den AppStore. Da bleibt eigentlich nur die Frage, warum es so was nicht schon seit Jahrzehnten gibt. Denn was liegt näher, als sich die Software, die man braucht oder gerne hätte einfach über einen oder mehrere Kanäle zu kaufen und zu laden. O.K.! [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Apple hat ihn, <a href="http://freshzweinull.de/2008/08/android-appstore-nach-apple-vorbild/" target="_new">Android hat ihn</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/RIM-kuendigt-neue-Vertriebswege-fuer-BlackBerry-Software-an--/meldung/117739" target="_new">bald</a> hat ihn auch RIM und <a href="http://www.symbian60.mobi/2008/07/15/download-versus-appstore/" target="_new"><del datetime="2008-10-22T16:24:29+00:00">Nokia</del></a> <a href="http://www.silicon.de/mobile/tkomm/0,39039016,39195565,00/microsoft+plant+app_store+fuer+windows+mobile.htm" target="_new">Microsoft</a> auch: den AppStore. Da bleibt eigentlich nur die Frage, warum es so was nicht schon seit Jahrzehnten gibt. Denn was liegt näher, als sich die Software, die man braucht oder gerne hätte einfach über einen oder mehrere Kanäle zu kaufen und zu laden.</p>
<p><span id="more-186"> </span></p>
<p>O.K.! Es wird also viele AppStores geben?</p>
<p>Selbstverständlich wird es viele AppStores geben. Für verschiedene Plattformen und für verschiedene Themen. Die Umsetzung wird manchmal einfach sein: Laden sie sich diese Zip-Datei herunter. Manchmal wird die Umsetzung eleganter sein: Testen sie dieses Programm jetzt eine Stunde. Und sicher wird in zehn Jahren ein großer Teil des Umsatzes in der Softwareindustrie über AppStores als Vertriebsweg erwirtschaftet.</p>
<p>Aber der eigentliche Punkt ist, dass ein AppStore eigentlich eine viel weitreichendere Möglichkeit bietet: systemübergreifender Vertrieb von Software.</p>
<p>Mit dem Aufkommen von WebKit und Air besteht die Chance, dass echte Plattformübergreifende Applikationen vertrieben werden können. Eine WebKit-Engine, die den Rahmen für JavaScript-basierte Programme darstellt und über zusätzliche Frameworks wie <a href="http://ajaxian.com/archives/phonegap-air-for-the-iphone" target="_new">PhoneGap</a> native Systemresourcen anspricht kann im Prinzip jedes Programm erstellt, werden, das auch über ein SDK möglich ist.</p>
<p>Ein AppStore im Jahr 2015 wird also keine binären Pakete bereitstellen sondern Pakete auf XHTML/CSS/JS auf der Basis verschiedener Frameworks. Diese Frameworks werden direkt von dem AppStore verwaltet. Eine WebKit-Anwendung kann dadurch auf die Geo- oder Adressbuch-Funktionen zugreifen und wird sich nur durch das CSS auf den verschiedenen Geräten unterscheiden: Touch oder Tasten oder Maus ist dann vollkommen egal. Symbian, RIM oder Apple ebenso.</p>
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