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	<title>qrios &#187; twitter</title>
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	<description>IT ist kurios!</description>
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		<title>Spielerei mit node.js</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 01:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
				<category><![CDATA[gadgets]]></category>
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		<description><![CDATA[Twitter-Clients sind eine sehr persönliche Sache. Ich kann zum Beispiel Short-URLs nicht ausstehen. Es gibt aber nur wenige Desktop-Apps für den Mac, die URLs auflösen, kein Client zeigt mir an, ob ich die Seite schon gesehen habe, Vorschaubilder gibt es wiederum nur bei anderen Programmen u.s.w. Die Liste können viele Heavy-User fast unendlich fortsetzen. Eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter-Clients sind eine sehr persönliche Sache. Ich kann zum Beispiel Short-URLs nicht ausstehen. Es gibt aber nur wenige Desktop-Apps für den Mac, die URLs auflösen, kein Client zeigt mir an, ob ich die Seite schon gesehen habe, Vorschaubilder gibt es wiederum nur bei anderen Programmen u.s.w. Die Liste können viele Heavy-User fast unendlich fortsetzen. Eine gute Voraussetzung einen eigenen Client zu schreiben, der alle meine Wünsche erfüllt. Das gute daran, ich kann das ganze noch iOS-kompatibel programmieren und so auf dem iPhone und iPad das gleiche Interface benutzen.</p>
<div id="attachment_798" class="wp-caption alignleft" style="width: 345px"><img class="size-full wp-image-798  " title="Bildschirmfoto 2011-03-09 um 00.10.14" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-03-09-um-00.10.14.png" alt="" width="335" height="498" /><p class="wp-caption-text">HTML-basierter twitter-Client mit aufgelösten Short-URLs (nicht alle Services mögen hunderte Abfragen in wenigen Sekunden) und verschiedenen Farben für Retweets und Favs.</p></div>
<p>Twitter hat im letzten Jahr die Authentifizierung auf OAuth umgestellt womit eine rein browserbasierte Abfrage der API nicht mehr in Frage kommt, wenn man die Seite im Netz halten möchte. Endlich eine ausgezeichnete Gelegenheit an einem konkreten Projekt mal <a href="http://nodejs.org/" target="_blank">node.js</a> näher kennenzulernen und serverseitig JavaScript statt wie üblich PHP oder XSLT zu verwenden.</p>
<p>Vor wenigen Tagen ist die Version 0.4 erschienen und ein Blick in das Changelog zeigt die dynamische Entwicklung des jungen Projekts. Viele Bibliotheken und Frameworks funktionieren mit den aktuellen Versionen nur noch bedingt. Etliche Versuche beispielsweise für die Verwendung von mySQL sind inzwischen auf der Strecke geblieben und es ist mitunter nicht leicht, die Pakete zu finden, die miteinander zusammenspielen. Diese Dynamik bewirkt aber auch, dass fast täglich neue Pakete und Projekte auftauchen, die einen sprachlos werden lassen. Alle benötigten Pakete werden mit Hilfe von npm (node package manager) installiert.</p>
<p>Für den eigenen twitter-Client habe ich das <a href="https://github.com/ciaranj/node-oauth" target="_blank">oauth-Modul</a> verwendet. Um die Funktionsweise zu verstehen und die Registrierung bei twitter als authentifizierter Client durchzuführen half mir ein <a href="http://blog.tanepiper.com/a-little-nodejs-twitter-oauth-script" target="_blank">kleines OAuth-Script</a>. Aus den hunderten Beispielen, wie node.js als http-Server einzusetzen ist, sticht <a href="http://42blue.de/webstandards/statischer-webserver-in-nodejs" target="_blank">das Beispiel von 42blue</a> heraus, da es eines der wenigen ist, das erklärt, wie man damit auch statische Dateien ausliefern kann. Zur Auflösung der Short-URLs fungiert der Server gleichzeitig als http-Client, hilfreich war hier die <a href="https://github.com/pkrumins/nodejs-proxy">beispielhafte Implementierung</a> eines Proxys von John Detch.</p>
<p>Die größte Hürde für einen typischen Server-Programmierer besteht in der strikten asynchronen Vorgehensweise. Fast jede Systemfunktion kann dabei gestartet werden ohne dass das weitere Programm auf das Ergebnis warten muss. In vielen Fällen bringt eine solche Vorgehensweise einen erheblichen Performancegewinn, da eine eine Webseite oft viele Elemente enthält, die aus verschiedenen Quellen gespeist werden. Wer bisher JavaScript für Browser programmiert hat, wird damit keine Probleme haben.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Node.js ist laut Aussage seines Erfinders Ryan Dahl (eine <a href="http://jsconf.eu/2009/video_nodejs_by_ryan_dahl.html" target="_blank">interessante Einführung von ihm</a> auf der jsconf in Berlin 2009) noch nicht für die Produktion einsetzbar. Nach meiner ersten Erfahrung ist es allerdings bereits jetzt schon ideal für schnelles Prototyping geeignet. Als Spielwiese empfiehlt sich übrigens das <a href="https://no.de/" target="_blank">Cloud-Projekt für node.js</a> von Joyent.</p>
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		<title>miriam meckel: &#8220;apples ipad ökosystem ist wie neckermann pauschalreisen fürs internet&#8221; #rp10</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 10:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
				<category><![CDATA[gadgets]]></category>
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		<description><![CDATA[Rerun_van_Pelt twitterte (zu finden in abgewandelter Form auch hier und bei @TimSK) von der re:publica: Miriam Meckel: &#8220;Apples iPad Ökosystem ist wie Neckermann Pauschalreisen fürs Internet&#8221; #rp10 Und da musste ich wirklich schlucken. Denn bisher war mir Frau Meckel nicht durch unterirdisch dumme Aussagen aufgefallen. Sie war mir bisher auch nicht durch hasardeurhafte auf-den-Zug-spring-Aktionen aufgefallen. Aber hier springt sie, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rerun_van_Pelt <a href="http://twitter.com/Rerun_van_Pelt/status/12275845008">twitterte</a> (zu finden in abgewandelter Form auch <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/gina-bucher/die-grosse-sehnsucht-nach-dem-zufall">hier</a> und bei <a href="http://twitter.com/TimSK/status/12275821504">@TimSK</a>) von der re:publica:</p>
<blockquote><p><strong>Miriam Meckel: &#8220;Apples iPad Ökosystem ist wie Neckermann Pauschalreisen fürs Internet&#8221; #rp10</strong></p></blockquote>
<p>Und da musste ich wirklich schlucken. Denn bisher war mir Frau Meckel nicht durch unterirdisch dumme Aussagen aufgefallen. Sie war mir bisher auch nicht durch hasardeurhafte auf-den-Zug-spring-Aktionen aufgefallen. Aber hier springt sie, nein hängt sie sich an den Zug derer, die meinen, das iPad wäre der Untergang des Internet. Schon bald kenne niemand mehr eine eine URL noch könne er gar programmieren.</p>
<p><span id="more-525"></span>Man möge sich erinnern: Seit der Entwicklung des Browsers ist die Anzahl der Leute, die das Internet kennen erheblich gestiegen, gleichzeitig ist aber der Anteil der Leute, die sich im Netz bewegen dabei aber nicht wissen, was das Internet eigentlich ist, extrem gesunken. Die Erfindung von http und HTML haben andere Dienste wie finger oder gopher komplett ersetzt. Einfach weil der Browser (für die meisten Menschen) leichter zu bedienen ist.</p>
<p>Daher könnte man mit gleichem Recht sagen: <strong>HTML ist wie Neckermann Pauschalreisen fürs Internet. </strong></p>
<p>Was aber meint Neckermann Pauschalreisen? Zunächst nichts anderes, als eine Bündelung des Einkaufs um günstigere Preise (für Ressourcen und Aufmerksamkeit) als die kleinere Konkurrenz zu erhalten und ein Packaging um die Einstiegshürde für Käufer zu minimieren. Beide Verfahren stellen die wirksamsten wirtschaftlichen Hebel dar. Es gibt noch Erpressung, Lobbyismus etc. (aber die lassen sich eigentlich ebenfalls durch Konzentration und Dissipation optimieren …)</p>
<p>Was mich jedoch an diesem Vergleich so ungemein aufregt ist, das Despektierliche des Vergleichs. Denn Sätze, wie: &#8220;<strong>Apples iPad Ökosystem ist wie die Deutsche Bahn fürs Internet</strong>&#8221; oder &#8221;<strong>Apples iPad Ökosystem ist wie Ikea fürs Internet</strong>&#8221; hätten die gleiche Aussage gehabt. Sie hätten aber leider den beabsichtigten Subtext verfehlt. Denn hier ging es um die Aussage:</p>
<blockquote><p><strong>Wer das iPad nutzt, schaut auch Fernsehen</strong>.</p></blockquote>
<p>Sie vermengt dabei zwei eigentlich vollkommen unabhängige Strömungen der aktuellen Diskussion, die nur anscheinend die gleiche Richtung haben.</p>
<p>Auf der einen Seite finden wir die technophilen Kritiker, die meinen, dass Apple einen wallet garden etabliert. Der User wird zu einem reinen Konsumenten, der keinerlei Möglichkeiten mehr hat, <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EE59A1D3A35D848BC99794C961B9F5D73~ATpl~Ecommon~Scontent.html">kreativ zu sein</a>. Eine vollkommen absurde Behauptung, da selbstverständlich für das iPad jede Möglichkeit besteht, aktiv zu werden. Egal ob dies nun mittels Twitter, WordPress, Tumblr, Facebook oder sogar irgendeinen HTML-, Word- oder Bild-Editor stattfindet. Im Zweifelsfall werde ich einfach mein geliebtes Terminal verwenden.</p>
<p>Die andere Strömung bedauert, dass das iPad <a href="http://carta.info/22324/%20apple-ipad-tablet/">nicht der Heilsbringer</a> für die Verlagsbranche ist. Das ist insofern lustig, weil Apple nie – zumindest nicht öffentlich – behauptet hat, die Publisher und Broadcaster aus der Krise zu führen. Was kann Apple dafür, wenn der Chef eines der größten Medienunternehmen <a href="http://www.golem.de/1004/74346.html">darum bittet, Steve Jobs anzubeten</a>?</p>
<p>Die erste Gruppe kritisiert am iPad also das was die zweite Gruppe an ihm anbetet. Und wenn sich Miriam Meckel lediglich der Stimmung bedient tut sie sich und ihrer Profession keinen Gefallen. Denn zum Ausdruck kommt eine dumpfe Fortschrittsangst. Sie bedient die Angst einer vermeintlichen Elite vor dem Kontrollverlust. Populismus auf Kosten von Wissenschaftlichkeit.</p>
<p>Frau Professor Doktor Meckel hätte eigentlich auch sagen können:</p>
<blockquote><p><strong>Das Einfache verhält sich zum Komplizierten wie das Einfache zum Komplizierten.</strong></p></blockquote>
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