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	<title>qrios &#187; verlage</title>
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		<title>Der Tablet-Goldrausch der Publisher</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 13:47:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn edenspiekermann zu einer Diskussion mit dem Titel &#8216;iPad &#38; Co. – Neue Tafeln, neue Inhalte?&#8217; lädt darf man gespannt sein. Allein die Auswahl der Gäste versprach höchstes Niveau. Neben Erik Spiekermann als Gastgeber und Jürgen Siebert als charmanter Moderator diskutierten Christoph Lüscher von Information Architects (iA), Mirko Borsche und Christoph Keese aus der Geschäftsführung von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn edenspiekermann <a href="http://events.edenspiekermann.com/">zu einer Diskussion mit dem Titel &#8216;iPad &amp; Co. – Neue Tafeln, neue Inhalte?&#8217;</a> lädt darf man gespannt sein. Allein die Auswahl der Gäste versprach höchstes Niveau. Neben Erik Spiekermann als Gastgeber und Jürgen Siebert als charmanter Moderator diskutierten Christoph Lüscher von <a href="http://informationarchitects.ch/">Information Architects</a> (iA), <a href="http://www.mirkoborsche.com/">Mirko Borsche</a> und Christoph Keese aus der Geschäftsführung von Axel Springer.</p>
<p>Insbesondere letzterer gestattete dem Auditorium interessante Einblicke in Absatzzahlen, Preis<span style="text-decoration: line-through;">bindung</span>findung und HTML-Abneigung der deutschen Verlagslandschaft. Wenn er verkündet, die Welt-App sei auf zwei von drei iPads installiert, dann spürt man deutlich den Stolz. Nicht nur den Berlinern Verlegern merkt man an, dass sie das iPad nach wie vor als goldenes Flies begreifen.</p>
<p><span id="more-600"></span></p>
<p>Nicht verwunderlich – wenn auch nicht Kern-Thema des Abends – war die immer wiederkehrende Frage, wie die bezahlte Distribution in Zukunft erfolgen kann. <a href="http://twitter.com/#!/gernot">@Gernot</a> merkte zu Recht an, dass der Vertrieb von Zeitungsapps über den App Store eigentlich einen Missbrauch darstelle. Christoph Keese wich dem Vorwurf aus, doch er erzählte, dass es weltweit momentan mehr als 60 verschiedene Firmen gäbe, die alternative Stores (wohl hauptsächlich Content) entwickeln würden, die mit erheblich günstigeren Konditionen Partner werben würden. Mit zukünftigen Micro-Payment-Systemen etwa von paypal zeichne sich das Ende von Apples Quasimonopols im Bereich der Content-Distribution ab.</p>
<p>Wirklich spannend war für mich allerdings die Tatsache, dass die Vertreter des Designs auf dem Podium unumwunden zugaben, dass sie nicht wüssten, wie die perfekte Zeitschrift oder Zeitung auf einem Tablet aussehen und vor allem, wie sie zu bedienen sein müsse. Mirko Borsche meinte, in einigen Jahren hätten sich wenige Formen herauskristallisiert. Ob man in einem Artikel scrollen oder wischen muss wird sich zeigen. Christoph Lüscher von iA – die sich selbst als Anwälte der Nutzer verstehen – vertraut in dieser Frage auf die Nutzer selbst, die dies entscheiden werden. Was natürlich die Designer nicht davon entbindet, sich <a href="http://informationarchitects.jp/en/ipad-scroll-or-card/">zunächst Gedanken darüber zu machen</a>.</p>
<p>Als jemand, der selbst mal ein CMS entwickelt hat war ich nicht wenig überrascht, von der HTML-Abneigung Keeses. PDF würde viel mehr Möglichkeiten der Gestaltung gewähren. Was insbesondere vor dem Hintergrund quasi standardisierter Browser-Engines auf den aktuell verfügbaren Tablets schlicht falsch ist. Und wenn die Web-Seiten von AS, Times und anderen heute so aussehen, wie sie aussehen, liegt dies nach meiner Meinung mehr an Vermarktung und nicht an limitierten Gestaltungsmöglichkeiten.</p>
<p>Abseits vom spannenden Thema war der Nachmittag für mich absolut überraschend: unabhängig voneinander traten zwei frühere Kunden auf mich zu und schwärmten von dem damals von uns entwickelten Web-Analytics-Tool und meinten, dass sie bis heute nichts vergleichbares gesehen hätten …</p>
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		<title>Haben Apps eine Zukunft?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 15:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Erscheinen des iPad hat eine Diskussion weiter an Fahrt aufgenommen: Wozu Apps? Die meisten Eingeweihten sind sich einig, dass native Applikationen nur eine Übergangslösung sind. Sie überbrücken die Zeit bis alle oder wenigstens die meisten mobilen Geräte über eine vernünftige HTML5-Engine verfügen. Denn dann wird endlich das goldene Zeitalter der One-fits-all-HTML5-Convergence-allways-online-Ära anbrechen. Man merkt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Erscheinen des iPad hat eine Diskussion weiter an Fahrt aufgenommen: <strong>Wozu Apps?</strong> Die meisten Eingeweihten sind sich einig, <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/10/20/mobile-web-apps-warum-man-keine-nativen-apps-mehr-braucht-gastbeitrag-von-jens-ohr-smarthouse/">dass native Applikationen nur eine Übergangslösung sind</a>. Sie überbrücken die Zeit bis alle oder wenigstens die meisten mobilen Geräte über eine vernünftige HTML5-Engine verfügen. Denn dann wird endlich das goldene Zeitalter der One-fits-all-HTML5-Convergence-allways-online-Ära anbrechen. Man merkt meinem Ton vielleicht schon an:</p>
<p><strong>Ich glaube das nicht!</strong></p>
<p>Die Frage ist nämlich nicht &#8220;HTML5 oder Apps?&#8221; sondern &#8220;HTML5 oder native Apps?&#8221;. Denn das Konzept der Apps hat mit der verwendeten Technik nur wenig zu tun. Apps sind nicht wegen des Einsatzes von HTML5, Flash oder Objective-C erfolgreich. Apps sind vor allem erfolgreich wegen des Distributionskanals.</p>
<p>Schon aus Usability-Sicht ist diese Tatsache merkwürdig. Beispielsweise kann man den ibis reader mit drei Klicks auf einem Gerät installieren. Ein vergleichbares Programm aus dem Apple App Store oder dem Android Market benötigt – je nach Situation – deutlich mehr Interaktionen des Users.</p>
<p>Betrachtet man Themen wie Privatsphäre und Sicherheit von Bankdaten spricht – zumindest bei kostenlosen Apps – ebenfalls einiges gegen die App-Stores.<br />
<span id="more-593"></span></p>
<p><strong>Warum also haben sich mobile Apps erst mit App-Stores durchgesetzt?</strong></p>
<p>Schon <span style="text-decoration: line-through;">Urzeiten</span> im letzten Jahrhundert konnte man sich Programme für Windows CE oder Symbian von verschiedenen Quellen laden und installieren. Sites wie <a href="http://www.tucows.com/">tucows</a> listeten eine Unmenge kostenloser Programme. Mit ein wenig Geduld und Forschergeist fand man manchmal ein nützliches Tool, das dann genau für die Betriebssystemversion und den jeweiligen Prozessor verfügbar war. Die Sicherheitswarnung bei Symbian, dass das Zertifikat von einer nicht vertrauenswürdigen Quelle stamme und sowieso abgelaufen sei, konnte man getrost ignorieren. Die gleiche Meldung kam ja sogar bei Programmen von Nokia selbst. Die eigentlichen App-Stores waren damals allerdings die Tauschbörsen. Route66 wurde sicherlich hundert mal mehr getauscht als gekauft. Bei einem Preis von mehreren 100 DM nicht überraschend.</p>
<p>Der wichtigste Grund für den Erfolg von App-Stores und damit auch Apps ist daher offensichtlich, die schlechte Erfahrung der Early Adopter mit anderen Möglichkeiten des App-Vertriebs. Testversionen mit nervigen Hinweisen, Probleme mit Lizenzen, die man mal erworben hatte, Plattform-Hazzl, die Liste der bad experiences ist endlos. Ein App-Store, der einem nur die Programme zeigt, die man auch tatsächlich laufen lassen kann und noch dazu die Abrechnung übernimmt senkt die Hürden für den Anwender erheblich. Heute kaufen und installieren selbst die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diffusion_of_innovations">Laggards</a> Apps.</p>
<p>Ausserdem scheinen die App-Stores das verbreitete Bedürfnis des Jagen und Sammelns zu befriedigen. In meinem Umkreis tummeln sich immer mehrere twitter-, Wetter-, RSS- und Fahrplan-Apps auf den iPhones. Jeder scheint auf der Suche nach der noch besseren App für einen noch spezielleren Anwendungsfall zu sein. Statistiken über die Nutzungshäufigkeit sprechen eine eindeutige Sprache: die meisten <a href="http://www.os-informer.de/aid,676925/iPhone-App-Nutzungsstatistiken-veroeffentlicht/Apple-Iphone/News/">Apps werden selten aufgerufen</a> und sind schnell dem Vergessen anheim gegeben.</p>
<p><strong>Warum jedoch gibt es keinen HTML-Appstore?</strong></p>
<p>Viele Apps – zumindest im App Store von Apple – sind reine HTML-Programme eingepackt in eine Applikationshülle. Oft wird dafür PhoneGap eingesetzt. Wir selbst haben bereits mehrere solche Projekte umgesetzt (u.a. <a href="http://www.musikexpress.de/me_style__die_app.html">me.style vom musikexpress</a>). Unabhängig davon, ob es sich um eine Medien- oder eher um eine UI-lastige App handelt entscheiden wir uns eigentlich immer für HTML als technische Basis. Der Hauptgrund ist schlicht Opportunismus: wir wollen neben der iOS- immer auch die Android-Version verkaufen. Nein, Scherz beiseite! Ich bin überzeugt, dass in Zukunft auf allen Plattformen HTML (oder eine geeignete Nachfolgerin) das geeignete Mittel für die Umsetzung von User Interfaces ist.</p>
<p>Für die Zukunft ergibt sich daher ein sehr merkwürdiges Bild: die meisten Apps werden in Objective-C (iOS, Mac OSX), Java (Android) oder C++ (Symbian, RIM) gepacktes, identisches HTML sein. Sowohl für die Kunden der Entwickler als auch für die Nutzer der Programme bleibt dieser Fakt allerdings verborgen. Ebenfalls verborgen bleiben allen auch die Mehrkosten die dadurch entstehen.</p>
<p>Eine sinnvolle Lösung könnte ein App-Store für HTML-Programme und Widgets sein, betrieben von einem großen Marktplayer wie z.B. Amazon. Ob und wann es jedoch soweit sein wird, <a href="http://www.onpulson.de/themen/2759/amazon-com-launcht-eigenen-app-store/">darüber kann man momentan nur spekulieren</a>.</p>
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