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	<title>qrios &#187; windows phone 7</title>
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		<title>Elop wettet auf die Zukunft und keiner zieht mit</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 11:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nokias Chef Elop (8-größter Einzelanteilseigner von Microsoft mit einer interessanten Einstellung zu seinem jeweiligen Arbeitgeber) stellte sich gestern Abend in Barcelona der Presse. Rund eine halbe Stunde erklärte er und Vizepräsidentin Smartphones Jo Harlow den Deal. Seltsamerweise konnte er zwar sehr deutlich darstellen, worin die Vorteile für Microsoft liegen, nicht jedoch die für Nokia (auch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nokias Chef Elop (<a href="http://www.tracked.com/person/stephen-elop/insider_trades/?y=2008&amp;ts=MSFT">8-größter Einzelanteilseigner von Microsoft</a> mit einer <a href="http://www.siliconbeat.com/2008/01/11/microsoft-beware-stephen-elop-is-a-flight-risk/">interessanten Einstellung</a> zu seinem jeweiligen Arbeitgeber) stellte sich gestern Abend in Barcelona der Presse. Rund eine halbe Stunde erklärte er und Vizepräsidentin Smartphones Jo Harlow den Deal. Seltsamerweise konnte er zwar sehr deutlich darstellen, worin die Vorteile für Microsoft liegen, nicht jedoch die für Nokia (auch <a href="http://www.asymco.com/2011/02/11/in-memoriam-microsofts-previous-strategic-mobile-partners/">für andere Hersteller</a> waren solche Deals bisher nicht von Erfolg gekrönt). Das mag vielleicht auch daran liegen, dass er sich mehrfach versprochen hat und statt Nokia, Microsoft sagen wollte. Nokias Engagement sei eine Wette auf die Plattform Windows Phone und bringe diesem Ökosystem den bisher fehlenden Spin, um es schlagartig zu einem der drei bestimmenden Player zu machen.</p>
<div id="attachment_765" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-765 " title="ConceptNokiaWindowsPhones2" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/ConceptNokiaWindowsPhones2.jpg" alt="" width="600" height="415" /><p class="wp-caption-text">Konzeptstudien von Nokia Windows Phones - Historische Photoshops statt konkreter Release-Termine. (Quelle: Nokia)</p></div>
<p>Als zusätzliche Einnahmequellen nennt Elop Assets im Wertbereich von Milliarden und nicht wie vermutet Millionen Dollar. Darüber hinaus erschliesst sich Nokia nun der Markt des local based Advertisings. (Ein Punkt, den ich allerdings bezweifeln würde. Nokia hat bekanntermaßen die schlechteste Technik für POIs. Eine Suche nach IKEA in Berlin hat lange Zeit keinen einzigen IKEA angezeigt sondern immer nur die Parkplätze vor IKEA. Sowohl der Kauf von plazes.com als auch die interne Entwicklung von &#8220;Places&#8221; hat bisher keinerlei für die User nutzbare Dienste hervorgebracht, die von einer breiten Userschaft angenommen wurden.)</p>
<p>Die Idee hinter dem Deal ist aber inzwischen sehr deutlich:</p>
<blockquote><p><strong>Wir setzen auf eine Plattform, die ohne uns wahrscheinlich nicht mehr lange durchhält. Mit uns hat sie jedoch eine realistische Chance.</strong></p></blockquote>
<p>Die Investoren schätzen die Chancen dafür aber offensichtlich längst nicht so gut ein (<a href="http://www.reuters.com/article/2011/02/14/us-nokia-idUSTRE71A0GG20110214?feedType=RSS&amp;feedName=innovationNews&amp;rpc=43">Reuters: Nokia shares fall further after Microsoft deal</a>) und ziehen sich nach dem Absturz am Freitag um 14% auch heute weiter zurück (aktuell -3%). <a href="http://qrios.de/2011/02/nokia-und-microsoft-–-analyse-einer-fehlentscheidung/">Meiner Prognose</a> kommt Elop damit immer näher und seiner Entlassung auch.</p>
<p>Hier die Videos von dem Event in Barcelona gestern Abend:</p>
<ul>
<li>Teil I: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=b1QSixAE4F8&amp;feature=player_embedded">Elop erklärt was Nokia alles in den Deal einbringt (mit mantraartiger Yin-Yang-Gestik) und dass MS &#8220;B&#8217;s not M&#8217;s&#8221; $ spendiert</a></li>
<li>Teil II: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IlO1a22UC7U&amp;feature=player_embedded">Jo Harlow (VP Smartphones) spricht über Reykjavik als sehr interessanten Platz und zeigt Photoshop-Entwürfe von Nokia-Geräten mit WP7, Elop erklärt sich für Nokia-loyal</a></li>
<li>Teil III: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OzsofLoCrDo&amp;feature=player_embedded">Frage und Antwort der Presse &#8211; neben belanglosen Fragen auch ob Microsoft Nokia kauft und ob &#8220;weiterer Support für Entwickler meint, &#8220;weiterhin schlechter Support&#8221;</a></li>
</ul>
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		<title>Nokia und Microsoft – Analyse einer Fehlentscheidung</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 23:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nokias Entscheidung, in Zukunft Windows Phone 7 zu unterstützen ist eine epische Fehlentscheidung. Nicht nur für Nokia sondern auch für Microsoft. Für beide Unternehmen und noch mehr für ihre Chefs stand offensichtlich nicht die Frage im Zentrum, wie man langfristig in diesem immer wichtiger werdenden Markt bestehen kann, sondern die Frage, wie man den Druck [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nokias Entscheidung, in Zukunft Windows Phone 7 zu unterstützen ist eine epische Fehlentscheidung. Nicht nur für Nokia sondern auch für Microsoft. Für beide Unternehmen und noch mehr für ihre Chefs stand offensichtlich nicht die Frage im Zentrum, wie man langfristig in diesem immer wichtiger werdenden Markt bestehen kann, sondern die Frage, wie man den Druck an der Aktionärsfront reduzieren kann. Denn Ballmer wird nach mehreren Fehlschlägen genau beobachtet und Elop hat eine große Aufgabe vor sich und dem Aktienmarkt ist bisher nicht klar, ob er dieser gewachsen ist.</p>
<p>Ihr Ziel haben sie deutlich verfehlt. Der Kurs von Nokia ist am Freitag um ~15% gesunken (und das hat viel <a href="http://www.asymco.com/2011/02/11/visualizing-jumping-off-a-burning-platform/">Ähnlichkeit mit dem Sprung von einer brennenden Plattform</a>). Das entspricht etwa $4,5 Milliarden. Viele institutionelle Anleger dürften darüber sehr beunruhigt sein. Bei Microsoft waren es zeitweise kanpp 2% weniger was einem Wert von etwa $4 Milliarden entspricht. Die Anleger haben offensichtlich – ebenso <a href="http://www.stefan-jung.net/2011/02/nokia-dicke-luft-um-symbian-meego-windows-phone/">wie viele Mitarbeiter bei Nokia</a> und <a href="http://blogs.forum.nokia.com/blog/nokia-developer-news/2011/02/11/letter-to-developers">viele Entwickler</a>– nicht verstanden, worin die Chancen für Nokia und Microsoft bestehen sollen.</p>
<p>Sowohl für Ballmer als auch für Elop muss diese Reaktion des Marktes sehr überraschend kommen. Denn nicht nur waren die Analysten-Meinungen zu den Gerüchten um die anstehende Zusammenarbeit durchweg positiv. Viele Analysten hatten die Partnerschaft sogar explizit empfohlen.</p>
<p><span id="more-746"></span><strong>Was verspricht sich Nokia und was Microsoft?</strong></p>
<p>Nokia hat in den letzten Jahren mehrere Milliarden in die Softwareentwicklung gesteckt. Angefangen bei den Käufen von Trolltech, gate5 und Symbian über die vollkommen missglückte Ovi-Plattform bis hin zu einem riesigen Heer interner Entwickler, die – je nach aktueller Strategie und diese haben sich in den letzten Jahren oft geändert – Prototypen für die Mülltonne am Fliessband produzierten. Die Wahl eines anderen OS-Anbieters ist daher vor allem ein Befreiungsschlag gegen eine interne Struktur und Kultur, die viele guten Ansätze nicht auf die Strasse bringen konnte. Er beerdigt das Milliardeninvestment damit endgültig. Diesen radikalen Schritt rechtfertigt er mit der Hoffnung, dass wenigstens die Hardwaresparte weiterhin nicht den Anschluss verliert.</p>
<p>Ballmer dagegen meint mit Nokia in einem Schritt von aktuell 3% auf über 20% Marktanteil zu kommen. Damit wäre Microsoft vom Zuschauer zu einem der drei Hauptdarsteller in einem Markt mit momentan jährlich 100 Mio. verkauften Smartphones geworden. Aber wie Helmut Kohl mal sagte &#8220;Die Wirklichkeit sieht anders aus als die Realität&#8221;.</p>
<p><strong>1. Windows Phone 7 verkauft sich offensichtlich schlecht</strong></p>
<p>Fragt man Leute, die ihr Geld mit dem Vertrieb von Mobilfunkverträgen verdienen nach Verkäufen von Windows-Phone-7-Geräten lautet die Antwort unisono &#8220;schleppend … sehr, sehr schleppend&#8221;. Selbst ein wichtiger Partner wie LG <a href="http://www.golem.de/1101/80742.html">ist nicht angetan von den Absatzzahlen</a>. So erstaunt es nicht, dass Microsoft nach wie vor keine Zahlen bekanntgibt.</p>
<p>Möglicherweise spekuliert Microsoft ja aber auch darauf, dass Windows Phone 7 auf einem Teil der 200 Mio. bereits verkauften Nokia-Smartphones installiert werden könnte.</p>
<p><strong>2. Die Hardwareanforderungen sind zu restriktiv</strong></p>
<p>Mindestens ein A-GPS-Empfänger, Beschleunigungssensor, Kompass und Helligkeitssensor stellen zwar für die aktuellen Nokia-Geräte &#8220;unten rechts&#8221; kein Problem dar. Aber eine GPU mit DirectX 9 findet sich bei den ARM-SoC die Nokia einsetzt nicht. Auch OLEDs verwendet Nokia derzeit bei den Vollflächen-Smartphones nicht und aktuell gibt es kein einziges Gerät mit einem 1GHz-Prozessor.</p>
<p>Auch für andere Hersteller stellen diese Anforderungen eine echte Hürde dar. Die Geräte werden in der Herstellung teuer und konkurrieren dann auch noch mit Android-Geräten, für die keine OS-Lizenzen anfallen.</p>
<p><strong>3. Nokia wird die Marge der anderen Anbieter senken</strong></p>
<p>Mit dem Einstieg Nokias in den Markt der WP7-Geräte wird Nokia zu einem direkteren Konkurrent für HTC, LG und Samsung als bisher. Denn ein Teil der Käufer wird sich eher auf ein Betriebssystem festlegen als auf einen Hersteller. Nach der Entscheidung für das OS ist dann der Markenname des Geräts ausschlaggebend. In vielen Märkten (z.B. Indien und Afrika) hat Nokia eine marktbeherrschende Position. Märkte, die für die anderen Anbieter insbesondere deswegen interessant sind, weil Microsoft hier noch einen guten Ruf hat und fast hundert Prozent Marktdurchdringung bei PCs.</p>
<p>Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass vor diesem Hintergrund der eine oder andere Gerätehersteller noch genauer nachrechnet, ob sich das Engagement lohnt.</p>
<p><strong>4. Hochpreisige Geräte für niedrigpreisige Märkte</strong></p>
<p>Viele Märkte in denen Nokia bisher erfolgreich war sind extrem preissensibel. Der Boom im Smartphone-Markt der in Europa, einigen asiatischen Staaten und Amerika in den letzten Jahren einsetzte wird in diesen Märkten ebenfalls stattfinden. Der Preis für diese Märkte muss sicher unter hundert Euro sein. Mit den aktuellen Anforderungen von Windows Phone 7 werden solche Geräte frühestens in drei Jahren möglich sein. Bis dahin werden kleine Android-Geräte oder <a href="http://www.golem.de/1102/81349.html">vielleicht sogar Apple dort präsent sein</a>.</p>
<p><strong>5. Windows Phone 7 ist kein Tablet-OS</strong></p>
<p>Nach aller Skepsis über die Chancen des iPads haben spätestens die letzten Quartalszahlen von Apple mit 16 Mio. Verkäufen Kritiker verstummen lassen. Und sieht man sich an, was allein in den letzten Monaten an Ankündigungen über Tablet-OSse (Honeycumb, WebOS und RIM/QNX) veröffentlicht wurde, macht deutlich, dass das Thema relevant ist. In dieser Situation ein OS mit einer Oberfläche zu wählen, die nicht für Tablets geeignet ist, muss wenigstens verwundern.</p>
<p><strong>6. Momentan gibt es noch nichts</strong></p>
<p>Elop hat mit seiner Ankündigung Nokia in eine Starre versetzt. Bis die Verträge auch nur ausgehandelt und unterschrieben sind, vergehen Monate, bis Nokia ein Gerät hat, dass die Hardwareanforderungen erfüllt, wird es möglicherweise noch ein Jahr dauern. Bis dahin leben Mitarbeiter und Kunden in Unsicherheit. Die Motivation der Symbian-Abteilungen dürften vor dem Hintergrund des nahen Endes nahe null sein. Ähnliches gilt für die Maps-Leute, die sich fragen müssen, wofür sie weiterarbeiten sollen, da doch Microsoft auf diesem Gebiet selbst stark aufgestellt ist. Einzig für die MeeGo-Entwickler gibt es ein klein wenig Hoffnung. Falls sich die wenigen Geräte die offensichtlich noch als Testballons erscheinen sollen als erfolgreich erweisen, könnte vielleicht das steinerne Herz des Kanadiers erweicht werden.</p>
<p><strong>Prognose</strong></p>
<p>Die Reaktion der Aktienmärkte legt nahe, dass Elop die notwendige Zeit nicht mehr haben wird, bis sich die Entscheidung überhaupt auf die Umsätze auswirken kann. Und selbst die angekündigten Entlassungen schlagen sich zuerst negativ nieder. Die schlechte Stimmung bei den Mitarbeitern und den Anlegern, zusammen mit einer komplizierten Verhandlungssituation bei den Mobilfunkprovidern macht seinen Chefsessel zu einem Schleudersitz.</p>
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