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	<title>qrios &#187; flash</title>
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		<title>Abgehakt: Adobe ✔</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 12:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor über zwei Jahren hatte Adobe eine Warnung an seine Aktionäre ausgegeben, dass ihnen Apple das Leben schwer machen würde und sie damit mit Risiken für ihr Geschäft rechnen. Das hatten sie drei Jahre nach dem Erscheinen des iPhones und wenige Monate nach Launch des iPad getan. Dabei war von vornherein klar, dass es kein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qrios.de/2010/04/adobe-r-i-p/">Vor über zwei Jahren hatte Adobe eine Warnung an seine Aktionäre ausgegeben</a>, dass ihnen Apple das Leben schwer machen würde und sie damit mit Risiken für ihr Geschäft rechnen. Das hatten sie drei Jahre nach dem Erscheinen des iPhones und wenige Monate nach Launch des iPad getan. Dabei war von vornherein klar, dass es kein Flash auf mobilen Geräten geben würde. Nicht nur weil Apple als Zugpferd der Touchbranche, es nicht gestattete, sondern weil es schlicht und einfach nie funktionieren würde. </p>
<p>Dabei besteht das Problem von Flash auf Touchgeräten nicht mal nur in Fixierung des gesamten Systems auf Maus und Maus-Cursor, die es eben auf einem Touch-Screen nicht gibt, sondern in der absoluten Trotteligkeit von mindestens 95% aller &#8220;Flasher&#8221;. Spricht man mit solchen Leuten, stellt man fest, dass diese sich sehr oft gar nicht als Programmierer begreifen, sondern eher als Kreative für Animation. Die Entwicklungsumgebung für Flash zieht offensichtlich viele Leute an, die eigentlich gerne mit Maya oder ähnlichem gearbeitet hätten, denen aber das notwendige Vorstellungsvermögen für die z-Achse fehlt. Einzig Ebenen übereinanderlegen und gegeneinander verschieben können die meisten.</p>
<p>Diese Beobachtung ist sicher subjektiv. Sie spiegelt aber sogar die Adobe-eigene Wahrnehmung wieder: schon 2008 <a href="http://qrios.de/2008/09/inside-out-oder-warum-flash-nur-so-gut-ist-wie-die-flashentwickler-aus-dem-google-cache/">kotzte sich einer der Chefentwickler von Flash über die &#8220;Flasher&#8221; aus</a>.</p>
<p><a href="http://www.golem.de/news/adobe-kein-flash-player-fuer-android-4-1-1206-92848.html">Mit der Ankündigung der Aufkündigung von Flash für Android</a> verabschiedet sich Adobe nun aus dem (Web-)Mobilmarkt. Weder für iOS noch für Android noch für Windows Phone oder Blackberry wird es Flash geben. Zwar haben Entwickler nach wie vor die Möglichkeit, Flash für die App-Entwicklung zu benutzen. Bis auf einige wenige Games findet dieser Weg keine Anhänger. Denn die Nutzer mögen keine seltsam aussehenden Apps.</p>
<p>Damit geht der letzte Akt in einem elenden Kapitel des Web zu Ende. Es begann Mitte der neunziger als der Netscape Navigator 2.0 mit der PlugIn-Schnittstelle veröffentlicht wurde. Jede Wald-und-Wiesen-Softwarebude brachte damals PlugIns für irgendwelche proprietären Formate raus. Mit dabei war Macromedia mit einem sehr erfolgreichen PlugIn für Shockwave Director. Eine kleine Firma entwickelt FutureSplash. Es ist einfach zu bedienen und lässt die Herzen der Animateure und derer Kunden schneller schlagen. Microsoft launcht auf dieser Basis die MSN-Zentrale. Damals hatten Compuserve und AOL noch statische Portale. </p>
<p>Microsoft hatte es damals allerdings versäumt, die Firma FutureWave zu kaufen. Statt dessen hat Macromedia zugegriffen, die dann später von Adobe gekauft wurden. Schon 1996 war allerdings klar, dass die Idee der PlugIns eigentlich eine dumme war. Für die Darstellung von PDFs bot ein Browser keinen Zusatznutzen sondern restriktierte den User nur unnötigerweise. Nur Audio und Videos liessen sich wegen Lizenzen und Codecs nicht ohne unter das Volk bringen. </p>
<p>Mit dem Versuch aus dieser komfortablen Situation der Abhängigkeit der Nutzer von proprietären PlugIns, Kapital zu schlagen sind jedoch alle gescheitert. Real, Microsoft und nun auch Adobe. Sie hätten es wissen können.</p>
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		<title>Die neuen Leiden der alten Content-Industrie</title>
		<link>http://qrios.de/2011/11/die-neuen-leiden-der-alten-content-industrie/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:12:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Content-Industrie läuft Amok und zwingt den Filmportalen Silverlight auf.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <a href="http://qrios.de/2010/04/adobe-vs-apple-popcornhol/">vorhergesagten Ende von Flash auf mobilen Geräten</a> und dem damit ebenso <a href="http://qrios.de/2010/04/adobe-r-i-p/">vorhergesagten Ende von Flash auf den meisten anderen Geräten</a> hat die Content-Industrie plötzlich ein Problem, das sie eigentlich als schon gelöst angesehen hatte:</p>
<p><strong>Wie vertreiben wir unseren Content im Netz ohne jegliche Kopiermöglichkeit?</strong></p>
<p>Die drei wichtigsten Distributionskanäle (Kino, Silberscheibe, TV) sind alle – trotz hartnäckiger Bemühungen – geknackt. Daher finden sich alle dort veröffentlichten Filme innerhalb kürzester Zeit auf allen Verbreitungsplattformen im Netz.</p>
<p>Ein sicherer Channel im Netz hätte die Chance geboten, wenigstens die Filme die es nicht ins Kino schaffen, weil sie dort keinen großen Erfolg versprechen, längere Zeit im Netz laufen zu lassen, ohne dass die Kunden andere als die kostenpflichtigen Quellen nutzen könnten. Das hätte eine schier unerschöpfliche Quelle ewigen Reichtums sein können.</p>
<p>Nun ist Flash tot und ausser Apple hat nur Microsoft ein qualitativ hochwertiges Video-Format wie H.264 im Bundle mit einem halbwegs sicheren DRM. Daher verwundert es nicht, wenn die Content-Leute auf die abstruse Idee kommen, von den Distributions-Plattformen zu verlangen, dass nun Silverlight verwendet wird. Nach Netflix wird auch Lovefilm Silverlight verwenden. Ob diese Entscheidung Microsoft wirklich freuen kann, darf ernsthaft bezweifelt werden. Denn eigentlich steht Silverlight bei MS schon länger auf der Abschussliste.</p>
<p>Die User von <a href="http://www.lovefilm.de/">Lovefilm</a> sind <a href="http://www.facebook.com/LOVEFiLM.de">offensichtlich verärgert</a> über diese Entscheidung und so hat es diese Dinosaurierindustrie mal wieder geschafft, an den Bedürfnissen der User vorbei Entscheidungen durchzusetzen und sich ins Abseits zu manövrieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ClickToFlash offensichtlich weit verbreitet</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 22:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Flash geniesst insbesondere bei Mac-Nutzern nicht den besten Ruf. Der Hauptgrund dafür sind sicher nicht ideologische Gründe (wie bei mir) sondern der extreme Leistungshunger. Die Browsererweiterung ClickToFlash führt daher zur erheblichen Entspannung der Situation und Abkühlung des Prozessors. Ruft man damit eine Seite mit Flash auf, behauptet das PlugIn, es sei das Flash-PlugIn und stellt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Flash geniesst insbesondere bei Mac-Nutzern nicht den besten Ruf. Der Hauptgrund dafür sind sicher nicht ideologische Gründe (<a href="http://qrios.de/tag/flash/">wie bei mir</a>) sondern der extreme Leistungshunger. <a href="http://clicktoflash.com/">Die Browsererweiterung ClickToFlash</a> führt daher zur erheblichen Entspannung der Situation und Abkühlung des Prozessors. Ruft man damit eine Seite mit Flash auf, behauptet das PlugIn, es sei das Flash-PlugIn und stellt statt des Flash-Films einen Platzhalter dar. Erst nach einem Klick auf diesen Platzhalter wird das richtige Flash geladen. Neben der Reduzierung des Prozessorhungers führt dies unter anderem auch zu einem schnelleren Laden insbesondere auf Newseiten, da – für viele sicher ein angenehmer Nebeneffekt – auch viele Werbebanner nicht geladen werden.</p>
<p>Bisher war allerdings nicht klar, wie viele Nutzer ClickToFlash tatsächlich benutzen. Auf einer großen Site mit mehreren Millionen Nutzern hatte ich Gelegenheit, mit Google Analytics dieser Frage nachzugehen. Da Google Analytics als PlugIns nur Flash und Java ausgibt, kann man die Frage nur indirekt beantworten. Die Erfassung durch Google liefert jedoch nur bei dem tatsächlichen Flash eine Versionsnummer. Für Browser mit ClickToFlash meldet Analytics &#8220;(not set)&#8221;. Die folgenden Daten basieren auf den letzten vier Wochen. Es werden die Flash-Versionen ausschliesslich für Besucher mit Safari unter MacOSX dargestellt. Insgesamt entsprechen sie etwa 2,5% und mehrere hunderttausende aller Besucher.</p>
<div id="attachment_879" class="wp-caption alignnone" style="width: 384px"><img class="size-full wp-image-879" title="Bildschirmfoto 2011-05-17 um 23.54.53" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-05-17-um-23.54.53.png" alt="" width="374" height="357" /><p class="wp-caption-text">Fast jeder zweite Safari-OSX-User hat offensichtlich ClickToFlash installiert.</p></div>
<p>Es ist anzunehmen, dass unter den 42% ohne Flash-Version nicht nur ClickToFlash-Nutzer sind. Immerhin liefert Apple die aktuellen Geräte ohne Flash aus. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass diese Nutzer lange ohne Flash unterwegs sind, da sie früher oder später doch auf eine Seite stoßen, die ohne Flash nicht zu benutzen ist.</p>
<p>Zusammen mit anderen Systemen (Windows, iOS, Android, etc,) und Browsern (Firefox, Chrome, etc.) finden sich momentan knapp 8% aller Besucher der Site, die kein Flash sehen können oder es per default ausgeschaltet haben. Auf meiner Seite sind es übrigens 12,5%.</p>
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		<title>Warum unterstützt Google Flash?</title>
		<link>http://qrios.de/2011/05/warum-unterstutzt-google-flash/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 21:48:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern gab Google auf dem Webmaster Blog bekannt, dass die Suchmaschine nun bei der Webseitenvorschau auch Flash-Inhalte anzeigt. Bei diesem Feature wird rechts der Suchergebnisse eine verkleinerte Vorschau der jeweiligen Seite angezeigt, auf die man grade mit der Maus zeige. Wer sich mal mit der Aufgabe &#8220;automatisierte Screenshots erstellen&#8221; beschäftigt hat, weiss, dass es sich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern gab Google auf dem Webmaster Blog bekannt, dass die Suchmaschine nun <a href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2011/05/flash-support-in-instant-previews.html">bei der Webseitenvorschau auch Flash-Inhalte anzeigt</a>. Bei diesem Feature wird rechts der Suchergebnisse eine verkleinerte Vorschau der jeweiligen Seite angezeigt, auf die man grade mit der Maus zeige.</p>
<p>Wer sich mal mit der Aufgabe &#8220;<a href="http://www.google.com/search?num=100&amp;hl=en&amp;client=safari&amp;rls=en&amp;sa=X&amp;ei=fb3FTcH_IIO0-Qalh53UAQ&amp;ved=0CBkQvwUoAQ&amp;q=command+line+screenshot&amp;spell=1">automatisierte Screenshots erstellen</a>&#8221; beschäftigt hat, weiss, dass es sich um ein ätzendes Thema – oder Neusprech: eine echte Herausforderung – handelt. Nicht umsonst gibt es hunderte unfertige Tools und etliche kostenpflichtige Services dafür. Und alle können Flash nicht oder nur unzureichend abbilden.</p>
<p>Google führt damit seine jüngste Firmenpraxis, nach der <a href="http://techcrunch.com/2010/03/30/chrome-os-flash/">Flash nicht evil ist</a>, weiter. Den/Uns HTML-Standard-Evangelisten wird ein weiteres Argument aus der Hand genommen, Kunden Flash auszureden. Das ist nicht weiter schlimm, weil andere Argumente einen <a href="http://www.macnotes.de/2011/02/23/marktanteile-ios-in-europa-socialcam-50-auf-textexpander-updates-notizen-vom-23-2/">immer größeren Marktanteil gewinnen</a>.</p>
<p>Aber dennoch stellt sich die Frage, warum Google als Firma-gewordene Inkarnation der guten Seite der Macht (zumindest aus Sicht vieler Entwickler), dieses Kainsmal des Webs unterstützt.</p>
<p><strong>Die Antwort dürfte schlicht und einfach sein: Weil sie es können.</strong></p>
<p>Kein Konkurrent scheint in der Lage, mit dem Entwicklungstempo von Google mitzuhalten. Und diese Entwicklungen sind in vielen Fällen kleine Erweiterungen, die für den Wald- und Wiesen-User den eigentlichen USP von Google ausmachen. Sei es Streetview oder ein offener DNS, seien es Docs oder eben Preview-Images von Flash-Sites, die User erhalten ein Rundum-Wohlfühl-Paket, was sie davon abhält, andere Services zu benutzen.</p>
<p>Also steckt dahinter vermutlich keine Agenda zugunsten von Flash. Hoffentlich …</p>
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		<title>Google nimmt den Fehdehandschuh auf</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 04:18:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem Apple recht offensichtlich (und dumm) Google angreift (siehe Voice-App und weiteres) nimmt Google jetzt den Fehdehandschuh auf. Mit der Ankündigung in naher Zeit den H.264-Support aus Chrome zu entfernen stellt sich Google erstmals offen gegen Apple. Mit einem Browser-Marktanteil von rund 10% (12+% in den Staaten) hat Chrome eine Verbreitung erreicht, die für Site-Betreiber [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Apple recht offensichtlich (und dumm) Google angreift (siehe Voice-App und weiteres) nimmt Google jetzt den Fehdehandschuh auf. Mit der <a href="http://blog.chromium.org/2011/01/html-video-codec-support-in-chrome.html">Ankündigung in naher Zeit den H.264-Support aus Chrome zu entfernen</a> stellt sich Google erstmals offen gegen Apple.</p>
<p>Mit einem Browser-Marktanteil von rund 10% (<a href="http://www.golem.de/1101/80482.html">12+% in den Staaten</a>) hat Chrome eine Verbreitung erreicht, die für Site-Betreiber relevant ist. Wenn dieser Browser in Zukunft die derzeit einzige Alternative zu Flash-Videos nicht mehr unterstützt müssen sich Sitebetreiber eine Alternative überlegen. Die Lösung wird für die meisten sicher nicht darin bestehen, alle Videos zusätzlich als WebM-Video anzubieten. Wer diesen Aufwand scheut wird wieder bei Flash landen. Die Massage von Google richtet sich also an die ZDFs und BBCs der Welt und lautet: &#8220;Hört auf, eure Flash-Player durch HTML5-Player zu ersetzen.&#8221;</p>
<p>Es gibt <a href="http://praegnanz.de/html5video/">inzwischen vernünftige Browserweichen</a>, die den iOS-Usern den Video-Tag mit H.264 geben und anderen den Flash-Player einspielen. In Zukunft werden diese Weichen eine weitere Regel abfragen: if(USERAGENT.indexOf(&#8216;Chrome&#8217;) != -1) ladeFlashPlayer();</p>
<p>Eine schlechte Nachricht für das Netz, für Chrome-User und für Android-User. Und ein neues Zeichen (nach der Ankündigung eines Tablet-only Android 3), dass Google keine langfristige Strategie hat.</p>
<p><strong>[Update]</strong> Google fühlt sich offensichtlich nach der massiven Kritik (u.a. <a href="http://daringfireball.net/2011/01/practical_vs_idealistic">daring fireball</a> und <a href="http://www.zdnet.com/blog/burnette/chrome-users-are-the-latest-casualty-in-googles-crusade-against-apple/2158">zdnet</a>) genötigt, sich <a href="http://blog.chromium.org/2011/01/more-about-chrome-html-video-codec.html">näher zu erklären</a>. Ausserdem kündigen sie (in einem Update der Erklärung) an, für Safari und Explorer WebM-Plugins anzubieten. Mit Hilfe von &#8216;canPlayType&#8217; (JS-Funktion, die z.B. bei der Frage canPlayType(&#8216;[mime-type];[codec="codec-string"]&#8216;) z.B. den Wert &#8216;maybe&#8217; oder &#8216;probably&#8217; zurückgibt) sollen dann auch diese Browser WebM abspielen können. Allerdings ist dies nach meiner Meinung keine optimale Lösung, da die meisten Browserweichen wahrscheinlich eher nach Browser/OS entscheiden werden, welche Video-Player-Lösung ausgeliefert wird. Ausserdem würde mich sehr wundern, wenn über die Plugin-Schnittstelle dieser Part des Browsers ohne weiteres angesprochen werden kann.</p>
<p>Irgendwie scheint sich meine Vermutung, Google hätte keine langfristige Strategie, zu bestätigen. Offensichtlich haben sie nicht mit so einem Sturm der Entrüstung gerechnet und versuchen jetzt die Wogen zu glätten. <strong>[/Update]</strong></p>
<p><strong>[Update2]</strong> Unter dem Titel &#8220;<a href="http://antimatter15.com/wp/2011/01/the-ambiguity-of-open-and-vp8-vs-h-264/">The Ambiguity of &#8216;Open&#8217; and VP8 vs. H.264</a>&#8221; ist ein ausgezeichneter Artikel über die Plug-In-Frage erschienen. Besonders interessant sind die Ausführungen über die Erweiterungsmöglichkeiten von Firefox, Chrome und Opera vs. Safari und IE9. Erstere spielen Videos über eigene Decoder ab, letztere handeln den video-Tag über die OS-eigenen und vor allem erweiterbare Decoder ab. <strong>[/Update2]</strong></p>
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		<title>erste html5-flash-h.264-ogg-video-wollmilchsau</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 18:14:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit dem SublimeVideo von Jilion kommt (hoffentlich bald) das erste JS-Framework auf den Markt, dass eine transparente Behandlung von HTML5- und Flash-Videos gestattet. Im HTML-Code steht der Video-Tag und das Framework wählt an Hand der Fähigkeiten des Browser die richtige Technik und den richtigen Codec für den Browser aus. In der ersten Version wird der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <a href="http://jilion.com/sublime/video">SublimeVideo von Jilion</a> kommt (hoffentlich bald) das erste JS-Framework auf den Markt, dass eine transparente Behandlung von HTML5- und Flash-Videos gestattet. Im HTML-Code steht der Video-Tag und das Framework wählt an Hand der Fähigkeiten des Browser die richtige Technik und den richtigen Codec für den Browser aus.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-514" title="Bildschirmfoto 2010-04-16 um 20.10.01" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2010-04-16-um-20-10-01.png" alt="" width="698" height="422" /></p>
<p>In der ersten Version wird der Player offensichtlich noch keine <a href="http://qrios.wordpress.com/2010/03/29/pre-roll-fur-html5-video-tag/">Pre-Rolls</a> unterstützen. Aber ich bin mir sicher, dass Playlists mit dem Framework sehr einfach zu implementieren sind. Auch Skins und Themes dürften per CSS sehr leicht umzusetzen sein.</p>
<p>Für die Broadcaster stellt sich nun nur noch die Frage, ob sie Firefox mit Ogg unterstützen wollen, oder lieber nur H.264 verwenden möchten, das von Webkit und Flash geladen werden kann (und offensichtlich eine wesentlich bessere Qualität bietet). Mit Ogg wäre der Speicherbedarf größer und Caching und CDN aufwendiger.</p>
<p>Um sicher zu sein, dass es sich wirklich um einen HTML5-fähigen Browser handelt kann man ja vorher noch einen <a href="http://qrios.wordpress.com/2010/03/29/pre-roll-fur-html5-video-tag/">Test</a> machen …</p>
]]></content:encoded>
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		<title>adobe vs. apple *popcornhol*</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 03:23:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Disclaimer: Ich habe ein gehacktes iPhone. Eher aus Nostalgie als aus Notwendigkeit. Ebenso hätte ich eine gehackte PS3, wenn ich eine PS3 hätte. Und ich habe mit clicktoflash auch einen gehackten Browser. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, dass die Nutzungsbedingungen irgendeines Herstellers oder gar einer Site mich an der Nutzung eines Gerätes [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><em>Disclaimer: Ich habe ein gehacktes iPhone. Eher aus Nostalgie als aus Notwendigkeit. Ebenso hätte ich eine gehackte PS3, wenn ich eine PS3 hätte. Und ich habe mit </em><a href="http://clicktoflash.com/"><em>clicktoflash</em></a><em> auch einen gehackten Browser. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, dass die Nutzungsbedingungen irgendeines Herstellers oder gar einer Site mich an der Nutzung eines Gerätes in meinem Sinne hindern könnten.</em></p>
<p><a href="http://twitter.com/timpritlove">Tim Pritlove</a> (ein ausgewiesener Gegner von Flash) hat zu dem Thema &#8220;Adobe vs. Apple&#8217; (formally known as friends) einen schönen Post von Lee Brimelow entdeckt und tweetet:</p>
<blockquote><p>Adobe is pissed: <a href="http://theflashblog.com/?p=1888">http://bit.ly/chw8Oc</a> Popcorn!</p></blockquote>
<p>Der Artikel hat es in sich. Es geht nicht wieder – <a href="http://theflashblog.com/?p=1703">wir erinnern uns</a> – um die grundsätzliche Frage, wie abgrundtief schlecht es sei, dass Apple Flash auf iPhone, iPod Touch und iPad nicht zulässt. Immerhin ist Flash heutzutage die beherrschende Technologie im Web:<br />
<span id="more-480"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-481" title="Bildschirmfoto 2010-04-10 um 03.54.45" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2010-04-10-um-03-54-45.png" alt="" width="396" height="643" /></p>
<p>Von den hier gezeigten acht Sites kenne ich drei dem Namen nach (nein, ich wusste wirklich nicht, dass Google eine Finanzseite hat, auch wenn ich es mir hätte denken können). Alle drei habe ich nie benutzt oder zumindest nie so gesehen: CNN, hulu und [black screen]. Insbesondere letzte Site ist jedoch die spannendste von den dreien. Nicht, ob des Inhalts, sondern ob der Tatsache, dass sich der Autor von seinem Arbeitgeber Adobe gezwungen sah, den Screenshot zu schwärzen. Es handelte sich um eine der bekannteren Pornosites: Bang Bros.</p>
<p>Der Eindruck der hier vermittelt werden sollte ist klar: Flash ist inzwischen ein Standard. Die logische Folgerung muss zwangsläufig sein, dass User, die diese Technik nicht nutzen können bevormundet werden. Die Netzneutralität ist gefährdet!</p>
<p>Dass dies allerdings kein wirksames Argument ist – zumindest solange Adobe Flash nicht freigibt – scheint ihm inzwischen klar zu sein. Er braucht wirksamere Argumente.</p>
<p><strong>&#8220;Apple schlägt Entwicklern ins Gesicht&#8221;</strong> ist der Artikel überschrieben.</p>
<p>Allein, er bleibt die Begründung schuldig, wie und womit Apple das tut. Es ist doch vollkommen klar, dass Apple nicht möchte, dass mit einem anderen SDK als dem ihren Apps geschrieben werden. Der erste Grund für Apple dürfte das UI sein. Der nächste Grund dürften die Probleme sein, die dadurch entstehen, dass die Appstore-Zwerge bei Code aus fremden Compilern mehr Aufwand haben dürften, die Programme auf Systemprobleme (wenn sie das denn überhaupt tun) zu checken.</p>
<p>Der entscheidende Grund ist aber sicher die Befürchtung, dass sich ein eigenes Eco-System entwickelt und der Appstore nur noch der Hub ist. Mit allen Kosten aber ohne jedwede Einnahmen.</p>
<p>Adobe hat es über Jahre verschlafen die eigene Entwicklerbasis auf einen langen und beschwerlichen Weg zu schicken. Etwas, was Apple geschafft hat. Über mehrere Schritte. Von OS9 zu OS10, von Carbon zu Cocoa, vom PowerPC zu Intel.</p>
<p>Hätte Adobe die Akquisition GoLive im gleichen Maße weiterentwickelt wie Flash und beides im Laufe der Zeit zusammengeführt, gäbe es heute ein Werkzeug mit dem man echte Rich Media Applications entwickeln könnte. <strong>So steht Adobe heute mit leeren Händen da.</strong></p>
<p>Viel schlimmer ist jedoch, dass auch die loyalen Nutzer von Adobe mit leeren Händen dastehen. In den Checklisten ihrer Kunden steht heute nicht nur Win oder Mac sondern insbesondere bei den Marken steht dort auch iPhone/iPad. Und es sind eben die Marken oder die, die meinen Marken zu sein oder werden wollen, die auf eine besonders emotionale Darstellung gesteigerten Wert legen.</p>
<p>Adobe hat die Entwickler in die Irre geführt. Jetzt auf Apple zu zeigen, klingt nach <strong>&#8220;haltet den Dieb&#8221;</strong>. Adobe hat lange Zeit auf Zeit gespielt. In der Hoffnung, dass sich HTML nicht weiterentwickelt und die Ansprüche der Surfer schneller wachsen als die Fähigkeiten der Browser. Eine Hoffnung auf Kosten der eigenen Kunden. <strong>Als Flash-Entwickler hätte ich den Eindruck, dass mir Adobe ins Gesicht schlägt.</strong> Immer und immer wieder.</p>
<p>Wenn Brimelow in seinem Artikel zu einem <strong>Apple-Boykott</strong> aufruft (was er ausdrücklich abstreitet), dann klingt das in meinen Ohren wie Hohn: Liebe Kunden, ihr müsst jetzt alle zusammen aufstehen und gegen das Böse in der Welt kämpfen. Nur zusammen werden wir erfolgreich sein! Andernfalls werden wir alle störben.</p>
<p>(Aber wenigstens beteuert er uns Nicht-Flash-und-trotzdem-Photoshop-auf-dem-Mac-Nutzern, dass Adobe nie und nimmer (&#8220;Adobe would never consider in a million years&#8221;) die Creative Suite für Mac einstellen würde. Was bin ich froh!)</p>
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		<title>adobe r.i.p.</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 00:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wahrheit Die Erweiterung von Betriebssystemen oder anderen Drittanbieterprodukten oder -geräten, wie dem iPhone oder iPad wird schwieriger für unsere Produkte wodurch unsere Nutzer gewogen sein könnten, andere Technologien zu benutzen, was unser Geschäft beeinträchtigen würde. Adobe hat heute öffentlich bekannt gegeben, dass sie ein wirtschaftliches Problem mit Apple haben. Insbesondere haben sie ein Problem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://tputh.com/"><img class="size-full wp-image-472" title="Bildschirmfoto 2010-04-10 um 03.04.34" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2010-04-10-um-03-04-34.png" alt="" width="300" height="246" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Wahrheit</dd>
<blockquote><p><strong>Die Erweiterung von Betriebssystemen oder anderen Drittanbieterprodukten oder -geräten, wie dem iPhone oder iPad wird schwieriger für unsere Produkte wodurch unsere Nutzer gewogen sein könnten, andere Technologien zu benutzen, was unser Geschäft beeinträchtigen würde.</strong></p></blockquote>
<p>Adobe hat heute öffentlich bekannt gegeben, dass sie ein wirtschaftliches Problem mit Apple haben. Insbesondere haben sie ein Problem mit der Tatsache, dass Apple kein Flash mag. Denn Adobe mag Flash. Lange Zeit war Adobe sogar davon überzeugt, dass man mit Flash Geld verdienen könne. Unklar bleibt allerdings, warum sie es nie getan haben. Im Verkauf von X-Trillionen CS[x]-Lizenzen war kein Sex.</p>
<p><span id="more-463"></span></p>
<p>Der Sex sollte darin bestehen, an jedem gestreamten (kopiergeschütztem) Medium Geld zu verdienen. Nur leider haben sie es nicht geschafft, die dazu notwendige Infrastruktur aufzubauen. Sie haben sich sogar die Firma (On2), die die Rechte an dem wichtigsten Codec (VP8) für Flash-Videos hatte, von Google vor der Nase wegschnappen lassen. Adobe kauft lieber Omniture, da es doch für die Werbetreibenden extrem wichtig ist, die Reichweite zu messen.</p>
<p>Mit der Meldung von Adobe an die SEC, dass die momentane Politik von Apple ein wirtschaftliches Risiko für das eigene Geschäft darstellt, hat Adobe eingestanden, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben. Dabei hatten sie schon 1999 SVG. Sie hatten sogar einen Applicationserver, der Flash aus SVG (kind of) generieren konnte.</p>
<p>Sie hätten in den letzten 10 Jahren zu jedem beliebigen Zeitpunkt eine IDE auf den Markt bringen können, die – dem Flash-Editor ähnlich – Animationen ins Web hätte bringen können. Sie wollten es nicht. Und dann kam irgendjemand (Welcher Idiot war das eigentlich?) auf die Idee, dass man mit Flash doch Filme im Netz verbreiten kann.</p>
<p>Und spätestens an dieser Stelle hätte jemandem auffallen müssen, dass es einer anderen Firma auch nicht gut ging, nachdem die meisten Filme mit deren Technik publiziert wurden: Real. Auch diese Firma dachte, dass nun die ewig sprudelnde Quelle gefunden sei. Bewegte Bilder? Real Video. Keine Frage!</p>
<p>Das ist noch nicht mal zehn Jahre her. CompuServe, Real, Imode (to be continued …)</p>
<p>Adobe hätte eigentlich schon 2005 eine Nachricht an die Börsenaufsicht schicken müssen:</p>
<blockquote><p><strong>Durch den Kauf von Macromedia Inc. haben wir uns in eine Situation gebracht, die es uns erheblich erschwert, flexibel am Markt zu agieren. Die Wünsche einer großen Anzahl von Werbetreibenden und Entwicklern werden uns in Zukunft daran hindern, strategisch sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Früher oder später wird uns das auf die Füsse fallen. Mit erheblichen Risiken ist zu rechnen.</strong></p></blockquote>
<p><strong><a href="http://clicktoflash.com/"><img title="Bildschirmfoto 2010-04-10 um 03.10.50" src="http://qrios.de/wp-content/uploads/bildschirmfoto-2010-04-10-um-03-10-50.png?w=300" alt="" width="300" height="244" /></a></strong></p>
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		<title>pre-roll für html5 video tag</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 21:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das iPad wirft einen großen Schatten voraus. Am 3. April wird plötzlich eine hochkarätige Userschaft auf die Seiten der Publisher und Broadcaster surfen und erschrocken feststellen, dass alles stumm ist und eine festgemeisselte Buchstabenwüste sie zum lesen der Inhalte zwingt. Es kann kein Flash *KREISCH*! So wundert es nicht, dass sich NYT und Fox gezwungen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das iPad wirft einen großen Schatten voraus. Am 3. April wird plötzlich eine hochkarätige Userschaft auf die Seiten der Publisher und Broadcaster surfen und erschrocken feststellen, dass alles stumm ist und eine festgemeisselte Buchstabenwüste sie zum lesen der Inhalte zwingt. Es kann kein Flash *KREISCH*! So wundert es nicht, dass <a href="http://www.golem.de/1003/74139.html">sich NYT und Fox gezwungen sehen</a>, eine Alternative für Flash anzubieten damit die iPad-Nutzer nicht auf bewegte Bilder verzichten müssen. Allerdings haben sie und auch alle <a href="http://www.brightcove.com/en/video-platform/solutions/html5">Flash-Player-Anbieter</a> ein erhebliches Problem: <a href="http://www.golem.de/1003/73415.html">Pre-/Mid-/Post-Roll</a> oder überhaupt Playlisten sind im HTML5-Standard nicht vorgesehen.</p>
<p>Da denke ich mir so: HTML5, Video-Tag, src-Attribut, Events? Und die Antwort sind 8 Zeilen JavaScript-Code. Nur als Proof-of-Concept und nicht zur Produktion gedacht (blödes Time-Out-Handling, ich weiss&#8230;). Aber das Script macht auch nichts weiter, als zu überprüfen, ob die Werbung durchgelaufen ist und wenn das der Fall ist, den Hauptfilm zu laden. Mit ein wenig Arbeit könnte man auch noch zwischendurch Werbung schalten und ein Banner wäre natürlich auch kein Problem.</p>
<p><code> </code></p>
<p><code></p>
<div id="_mcePaste">&lt;video id="video" src="ad.mp4" autoplay="autoplay" controls="controls"&gt;</div>
<div id="_mcePaste">your browser does not support the video tag</div>
<div id="_mcePaste">&lt;/video&gt;</div>
<div id="_mcePaste">&lt;script&gt;</div>
<div id="_mcePaste">
<div id="_mcePaste">t = document.getElementById('video');</div>
<div id="_mcePaste">p = function(){</div>
<div id="_mcePaste"><span style="white-space:pre;"> </span>t.ended ? ({a:function(){t.src = "movie.mp4";t.load();}}).a() : setTimeout('p()',300);</div>
<div id="_mcePaste">}</div>
<div id="_mcePaste">setTimeout('p()',300)</div>
</div>
<div id="_mcePaste">&lt;/script&gt;</div>
<p></code></p>
]]></content:encoded>
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		<title>bandbreitenentwicklung [aus dem google-cache]</title>
		<link>http://qrios.de/2009/07/bandbreitenentwicklung/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 16:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>qrios</dc:creator>
				<category><![CDATA[analytics]]></category>
		<category><![CDATA[flash]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen eines Workshops habe ich gestern – zum wiederholten Male – über den Sinn und Unsinn von Flash diskutiert. Dabei ging es unter anderem um die verfügbare Bandbreite der Nutzer. Die entsprechende Site setzt nicht nur eine Weiche für die Flash-Erkennung ein (die natürlich nicht mit ClickToFlash funktioniert) sondern ermittelt (via Flash) die Bandbreite. Bis [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Workshops habe ich gestern – zum wiederholten Male – über den Sinn und Unsinn von Flash diskutiert. Dabei ging es unter anderem um die verfügbare Bandbreite der Nutzer. Die entsprechende Site setzt nicht nur eine Weiche für die Flash-Erkennung ein (die natürlich nicht mit <a href="http://github.com/rentzsch/clicktoflash/tree/master">ClickToFlash</a> funktioniert) sondern ermittelt (via Flash) die Bandbreite. Bis dahin kannte ich das noch gar nicht, aber <a href="http://www.adobe.com/devnet/flashcom/articles/flvideo_bandwidth.html">hier</a> gibt es ein Beispiel. Bei der konkreten Site werden offensichtlich alle User mit weniger als 30 KByte auf die statische Seite umgeleitet. Ein Test mit 64 Kbit beschäftigt den Browser allerdings auch fast zwei Minuten, da auch die statische Seite über 600 KByte groß ist. (<a href="http://www.macosxhints.com/article.php?story=20080119112509736">Die Bandbreite kann man unter OSX übrigens so beschränken.</a>)</p>
<p><span id="more-846"> </span></p>
<div id="attachment_857" style="width:510px;"><span id="more-22"></span></div>
<div style="width:510px;">[bild ist verschollen]<br />
Eine Ladezeitweiche, die jemanden mit ISDN-Verbindung auf eine Seite bringt, die über 600 KByte umfasst ist eher sinnlos.</div>
<p>Jedenfalls führte mich die Diskussion wieder zu der Frage, wie sich die Bandbreite eigentlich in näherer Zukunft entwickeln wird. Mit einem gewissen Schaudern denke ich an 1985 und<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Atari_8-bit_computer_peripherals">XM301</a> das 300 Baud Modem, oder an 1991 und mein erstes Zyxel mit 2.400 Baud oder an die legendären <a href="http://groups.google.com/group/comp.sys.sgi.admin/browse_thread/thread/02a9399246b4cd87?hl=en">USR Sportster 28.8</a>.</p>
<p>Betrachtet man diese Historie wird eine Verdopplung der Bandbreite alle zwei Jahre sichtbar. Allerdings gab es natürlich signifikante Sprünge, wie die Verfügbarkeit von ADSL im Privatmarkt.</p>
<div id="attachment_851" style="width:310px;">[bild ist verschollen]<br />
Entwicklung der Bandbreite bei Verdopplung alle 2 Jahre</div>
<p>Basierend auf der Entwicklung der letzten Jahre, die weitgehend dem natürlichen Logarithmus folgt kann man drei verschiedene Szenarien entwerfen.</p>
<p><strong>Das wird nicht so weitergehen</strong></p>
<p>Für die Aussage “<em>das Wachstum der Bandbreite wird sich in Zukunft verlangsamen</em>” könnte die Aussage sprechen, dass früher oder später ein Sättigungseffekt eintreten muss, weil für einen größer werdenden Teil der Kunden die verfügbare Bandbreite ausreicht. Ob es allerdings wirklich eine Sättigung eintritt, ist eher zweifelhaft. Zunehmende Megapixel, HD-Videos und Speicherkapazitäten von Festplatten bei gleichzeitiger Verlagerung der Daten in ‘the cloud’ werden einen permanenten Bedarf für größere Bandbreiten erzeugen. Dabei werden Netzwerkressourcen, die etabliert sind immer billiger, was dazu führt, dass man als Netzbetreiber hohe Gewinnmargen nur machen kann, wenn man am oberen Ende der Leistung zahlungswillige Kunden anspricht.</p>
<p><strong>Das Wachstum bleibt stabil</strong></p>
<p>Für die Aussage “<em>das Wachstum der Bandbreite wird in Zukunft gleichbleiben</em>” spricht das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz">Mooresche Gesetz</a>. Es gibt eigentlich keinen Hinweis, dass ein Gesetz, das für Prozessoren gilt und offensichtlich auch auf Datenträger, Bildschirme und Kameras anwendbar ist nicht auch für die Netzanbindung zutreffen sollte. Allerdings ist der Zeitraum in dem sich zumindest die Leistung von Prozessoren verdoppeln selbst eine veränderliche Konstante. Während es früher 2 Jahre waren sind es inzwischen nur noch etwas über ein Jahr (nach Kurzweil).</p>
<p><strong>Es wird immer alles noch schneller schneller</strong></p>
<p>Für “<em>das Wachstum der Bandbreite wird sich in Zukunft noch beschleunigen</em>” könnte die Tatsache sprechen, dass mehr Anbieter auf den Markt drängen. War es früher lediglich ein Telefonanbieter sind es inzwischen derer mehrere und zusätzlich noch Kabelnetzbetreiber.</p>
<p>Tritt das am ehesten wahrscheinliche, zweite Szenario ein <strong>werden private Haushalte im Jahr 2020 über eine Bandbreite von durchschnittlich 120 Mbit verfügen</strong>. Ein HD-Film aus dem iTunes Store mit 7 GByte könnte man dann in weniger als 8 Minuten laden.</p>
<p><strong>Einfluss der Mobilnetze</strong></p>
<p>Alle drei Szenarien können allerdings Unterstützung durch die Mobilfunkanbieter erhalten. Wenn immer mehr Kunden von der verdrahteten Onlineverbindung zu drahtlosen Anbietern wechseln, wird sich auch der Markt der kabelgebundenen Anbieter verändern. Sie werden das Preis-/Leistungsverhältnis verbessern müssen. Die Telekom hat den <a href="http://www.heise.de/newsticker/Auftakt-fuer-VDSL-Kooperation-von-Vodafone-und-Telekom--/meldung/141851">Kampf um VDSL inzwischen verloren</a>, die <a href="http://www.golem.de/0907/68195.html">Energieversorger könnten 100 Mbit-Leitungen anbieten</a> und auch Kabel Deutschland wird in nicht allzu ferner Zeit mit 100 Mbit-Angeboten starten, auch wenn sie momentan <a href="http://www.golem.de/0906/68043.html">noch behaupten, dass es dafür noch keine Nachfrage gäbe(?!)</a>.</p>
<p>Wechseln jedoch genügend Kunden zu den Mobilfunkanbietern gibt es irgendwann nicht mehr genug Nachfrage für immer schnellere kabelgebundene Angebote. Ab einer kritischen Masse würde der Markt veröden, da es sich nicht mehr lohnt in die Infrastruktur zu investieren. Allerdings verlagert sich die Entwicklung der Bandbreite dann nur auf den drahtlosen Bereich.</p>
<p><strong>Bandbreitenkluft</strong></p>
<p>So schön die Vorstellung auch ist, in wenigen Jahren HD-Filme in Minuten laden zu können, so schaurig ist aber die Vorstellung, dass es auch dann noch Gegenden geben wird, in denen es kein oder nur verkrüppeltes DSL gibt. Die Bandbreite der Bandbreite wird es notwendig machen, Online-Angebote für mindestens zwei verschiedene Downloadgeschwindigkeiten zu entwickeln. Zu den Weichen für IE/WebKit, Flash/HTML, PC/Mobile kommt dann noch die Weiche für Tram/ICE/Transrapid.</p>
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