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IT ist kurios!

Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Do-Not-Track in Firefox eingebaut versteckt

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In der aktuellen Beta 11 vom 4er Firefox ist erstmals die Option für Do Not Track eingebaut. Na ja, eigentlich nicht eingebaut sondern gut versteckt. Da diese Option dem Server ja mitteilen soll, dass der Benutzer die Speicherung und Verwendung seiner Nutzungsdaten nicht wünscht, würde man die entsprechende Einstellung unter “Datenschutz” erwarten. Sie befindet sich jedoch bei den erweiterten Einstellungen.

Do Not Track muss wenigstens an die richtige Stelle in den Einstellungen.

Wird der Schalter gesetzt, sendet der Browser bei jedem Request an jeden Server den zusätzlichen http-Header “DNT” mit dem Wert 1. Ist die Option nicht gesetzt wird auch der Header nicht gesendet.

Ich halte das Konzept von Do Not Track noch nicht für ausgereift, finde aber, dass es in die richtige Richtung geht. Jetzt müssten die Gesetze nur noch dahingehend verändert werden, dass aus Opt-Out (Do Not Track) Opt-In wird (Do Track).

Written by qrios

February 9th, 2011 at 10:39 am

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leid ist schön

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Eines von vielen Fotos in einer von von vielen Klickstrecken (in diesem Fall vom Stern) im Netz.

Wer schön sein will muss leiden, wissen wir. Und wir wissen, dass Kunst brotlos ist. Wir wissen allerdings nicht, woher dieses Zwillingspaar  kommt. Aristoteles können wir offensichtlich – zumindest dafür – nicht verantwortlich machen. Da Schönheit nach seiner Meinung in der Symmetrie liegt, kann sie nicht im Leid begründet sein. Leid ist unique. Nur ein Individuum kann wirklich leiden. Und ein Individuum ist immer unteilbar und nie symmetrisch.

Worüber rede ich?

Ich rede über Kulturpessimismus an der Spitze der Netzavantgarde. Wenn Mspro sich über die Süddeutsche echauffiert, ist er zutiefst konservativ. Denn was er voraussetzt ist eine unschuldige Presse. Diese müsse es mal gegeben haben. Denn – so impliziert er – Journalismus ist Idealismus. Und somit wäre dieser die Hauptantriebskraft dessen, was wir als Presse kennen. Aber schon der Name der Branche ist doch eindeutig.

Die Presse versucht zu extrahieren, was möglichst viele Konsumenten bewegt. Schon immer. Noch bevor es eine Presse in Form einer Druckerpresse gegeben hat, gab es das Bedürfnis sich am Leid anderer zu ergötzen. Der Schauder ist bestimmendes Element aller Nachrichten. Je schlimmer, desto besser.

Die A-Blogger beschwören den Sündenfall herauf: die Sueddeutsche.de kauft sich positive Bewertungen in der Blogosphäre und verlässt damit den Pfad der Tugend. (Die beteiligten B-/C-/D-Blogger selbst sind nicht weiter der Erwähnung wert.) Was der Verlag damit versucht, ist potentielle Konsumenten wohlgesonnen zu machen. Menschen reagieren offener auf Großzügigkeit als auf Geiz.

Gleichzeitig wird bemängelt, dass die Verlage zu Methoden wie Klickstrecken greifen, sich immer stärker SEO widmen und viel Geld für SEM ausgeben. Sie nutzen eben ihre wirtschaftliche Potenz zur Aufrechterhaltung dieser Potenz. Und sie scheitern. Immer öfter, immer deutlicher.

Ihnen aber vorzuwerfen, sie würden mit unlauteren Mitteln spielen, ist zumindest merkwürdig. Denn eigentlich müsste man ihnen sagen: Schliesse Deinen Laden, nimm alles Geld und kaufe Apple-Aktien oder Versicherungspapiere, denn Verlage braucht in Zukunft niemand mehr.

Written by qrios

January 23rd, 2010 at 3:29 am

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Einen guten Rutsch!

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Es sei Euch ein guter Rutsch gewünscht. Und damit möchte ich meinen Lesern nicht wünschen, dass sie ausrutschen mögen sondern verwende den Wunsch in Erinnerung an das jiddische rosh, was soviel heißt, wie Kopf oder Anfang. Also einen guten Start ins neue Jahr!

Written by qrios

January 1st, 2010 at 12:37 pm

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soundcloud mini test

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Unter http://soundcloud.com/qrios/monkey-song (Rusty Hillman in einer Strandbar in Thailand) habe ich das erst mal mit soundcloud rumgespielt. Das Webinterface funktioniert eigentlich sehr gut – bis auf eine unerklärlich lange Wartezeit nach dem Upload. Das iPhone-Programm bietet leider außer dem Hören nichts. Dabei hatte ich explizit darauf gehofft, dass ich damit unterwegs Sachen aufnehmen kann und gleich hochschiebe. Vielleicht kommt es ja bald. Ansonsten ist soundcloud definitiv meine erste Wahl um anderen meine Soundschnipsel zur Verfügung zu stellen.

Statt dessen verwende ich jetzt FiRe (Field Recorder), das es in einer kostenlosen und einer Version für knapp 5€ gibt. Ich benutze erst mal die freie Version. Beide Varianten gestatten den Transfer der Datei per WiFi mittels eigenem Webserver. Sehr praktisch, auch wenn ich mir wünschen würde, dass die Soundschnipsel gleich per iTunes syncronisiert würden. Aber davor schützt uns bestimmt Apple.

Written by qrios

December 12th, 2009 at 10:05 am

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