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IT ist kurios!

Archive for the ‘gadgets’ Category

HP kneift

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Der Google-Motorola-Deal zeigt offensichtlich Wirkung. HP stellt die komplette webOS-Linie ein.

Im letzten Jahr kaufte HP Palm. Palm hatte es vorher nicht geschafft, den Wechsel auf die neue Plattform signifikant in den Markt zu bringen. Aber offensichtlich hat HP aber offensichtlich ebenfalls nicht den Atem, eine neue Plattform langfristig aufzubauen.

Schade.

Denn webOS ist nach meiner Meinung die Plattform mit dem größten Potential. Denn früher oder später werden VM-basierte Script-Sprachen die wichtigste Basis für Programmentwicklung sein. Und offensichtlich gibt es keine andere Sprache, die in absehbarer Zeit JavaScript den Rang ablaufen könnte.

Der Tod von webOS macht nun aber plötzlich an der anderen Seite den Weg für Google frei. Denn mit ChromeOS betreibt Google ein vergleichbares Konzept. Aber derzeit scheint JS weder auf der Hardware-Seite noch auf der VM-Seite wirklich in der Lage zu sein, die Erwartungen der User zu erfüllen. Google hat mit Android allerdings die Basis, in absehbarer Zeit einen weiteren Layer einzuziehen und sich damit aus dem Stand die JS-Entwickergemeinde zu erschliessen.

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August 18th, 2011 at 11:08 pm

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Google wird nervös und kauft Motorola-Mobilfunksparte

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Für 12,5 Mrd. Dollar hat Google heute die Mobilfunksparte von Motorola gekauft. In der Mitteilung von Larry Page himself auf dem Company-Blog findet sich auch direkt der Verweis auf den eigentlichen Hintergrund: zukünftige Patentkriege (siehe “Zurück in die Vergangenheit“).

We recently explained how companies including Microsoft and Apple are banding together in anti-competitive patent attacks on Android.

Mein erster Impuls war: sind die bescheuert?! Ähnlich reagieren offensichtlich auch die Investoren. Während der Nokia und RIM im Pre-market um bis zu 5% zulegen, verliert Google grade 2,5% (wobei an der Börse bei einem solchen Deal immer der Käufer leidet und der Verkäufer gewinnt). Die Anleger vermuten mit Sicherheit (und zu Recht), dass Google/Android nun Third-Party-Hersteller verliert. Ohne klare Absprachen mit Google über den Schutz von Märkten (Motorola in Amerika und HTC in Asien) werden sicher einige Hersteller die Plattform mittelfristig verlassen.

Ein Verlust, den Google offensichtlich billigend in Kauf nimmt. Welche darüber hinaus reichenden Verluste, Google dafür noch in Kauf nehmen muss ist derzeit natürlich nicht absehbar. Als offener Konkurrent zu Apple wird die Suchmaschine, die Videoplattform und die Map sicher nicht mehr lange Standardausrüstung von iOS sein.

Offensichtlich hat Google jedoch so viel in Android investiert, dass die zukünftigen Patentkriege das Investment derart bedrohen, dass sich Google nicht anders zu schützen weiss. Und tatsächlich ist Motorola natürlich ein Schwergewicht unter den Patentinhabern (Nokia und Apple je ~10k, Moto ~17k) im Bereich Mobilfunk.

Deutlich ist auch, dass Motorola in der letzten Dekade nicht in der Lage war, sein Potential auszuschöpfen. Bis auf das Razr kam nichts wirklich bewegendes auf den Markt. Der Umgang mit Android (Xoom, Dongle …) dürfte Google auch keine Freude gemacht haben.

Bei einem Marktanteil von inzwischen 50% der Smartphone-Verkäufe denkt sich Google offensichtlich:

Wenn Android trotz katastrophalem Herstellergebarens ALLER Lizenznehmer so erfolgreich ist, dann müssten wir das mit unserer Passion und unserem Wissen doch auch alleine genauso hinbekommen, wenn nicht sogar besser!

Das dürfte die riskanteste Managemententscheidung sein, die ich seit Nokia/MS gehört habe. Eine sehr, sehr große Wette. Oder mit anderen Worten:

… this is either the smartest thing Google has ever done, or the dumbest. There is no in-between.

 

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August 15th, 2011 at 12:22 pm

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Kleine Google+-Circle-Lehre

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Seit vier Tagen stellt sich für die Nutzer von Google Plus (aka G+) die Frage, wie man mit den Kreisen (Circles) umgehen soll. Vor allem die Frage, wer, was, wo, wann sieht, ist nicht unbedingt eingängig.

Wann und wo sehe ich ein Posting?

Post in →
↓ Meine Einordnung
Public Extended Circles Circle(s) mit mir Direkt
Poster ist gezirkelt Stream,
Circle mit Poster
Stream,
Circle mit Poster
Stream,
Circle mit Poster
Stream,
Circle mit Poster
Poster ist nicht gezirkelt Stream (wenn es eine Übereckbeziehung gibt) Incoming Incoming
Poster geblockt

 
Neben dem Stream, den Circles und ‘Incoming’ gibt es noch ‘Notifications’. Dort erscheinen unter anderem auch die Kommentare auf Nachrichten, die man jemanden direkt geschickt hat. Diese Nachrichten selbst findet man ansonsten auch in dem eigenen Profil unter ‘Posts’.
 
Eigentlich halte ich die Idee für schlüssig und hätte gerne auch noch geschachtelte Kreise. Allerdings vermute ich, dass das System bereits jetzt zu kompliziert für meine Mutter ist. Mal sehen, welche Änderungen noch kommen. Vorschläge gibt es viele …

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July 4th, 2011 at 9:12 am

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Ein sehr subjektiver Google+-Rant

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Mein erster Comment zu Google+ war:

Das war’s dann wohl mit facebook

Da hatte ich die Videos kurz durchgesehen und war begeistert. Inzwischen hat sich meine Euphorie gelegt und ist der Frage gewichen, wie wohl das Ende von Google+ aussehen wird. Kommen wird es auf die eine oder andere Art.

Was ist Google+ eigentlich?

Für mich ist Google+ momentan nicht mehr als twitter mit Chat-Funktion und Gruppen. Mit der Chat-Funktion meine ich allerdings nicht talk oder Hangout sondern die Kommentare in meiner Timeline. Und diese machen das System eigentlich für mich vollkommen uninteressant. Nein, eigentlich das falsche Wort. Sie machen es zu einem Zeitkiller. Wie Johnny vom spreeblick (der sich übrigens wohlwollend zu Google+ äusserte) sagte:

Muss. Google+. Geschlossen. Lassen. Will. Arbeit. Schaffen.

Ich möchte Comments nicht automatisch sehen. Ich bin viel zu schnell abgelenkt. Und vor allem sind sie eine gnadenlose Platzverschwendung.

Überhaupt Platzverschwendung …

Rechte und linke Spalte nehmen bei mir ca. 50% der sichtbaren Breite weg. Dabei sind es nur Funktionen, die ich eigentlich nur bei Bedarf brauche und die offensichtlich auch keine zusätzlichen Updates enthalten. Im Schnitt sehe ich zwei Posts. Wenn jemand ein Bild postet und dieses mehrfach kommentiert wird sogar nur einen. Da der Content-Bereich eine feste Breite hat nutzt mir ein breiteres Fenster nichts. Zur Verwaltung der Circle braucht man aber spätestens beim fünften Kreis ein breiteres Fenster.

Plus vs. Share

Google hat leider nicht den Mut gehabt, alte Zöpfe abzuschneiden. Die Ambivalenz von Like/Share und Fav/Retweet muss nicht sein und nervt total. Momentan ist ein Share auch noch so schlecht umgesetzt, dass ein und der gleiche Eintrag mehrfach in der Timeline auftaucht. Und wahrscheinlich kann es konzeptionell auch nicht anders gelöst werden, denn: Wohin mit den Comments, die sich ja immer auch auf den Sharer beziehen? Mit einem mutigen “weniger ist mehr” hätte Google erheblich Komplexität (des Interfaces) und Unsicherheit (der User) aus dem System nehmen können.

-Google+-API

Es gibt noch keine API. Hallo? Wie hat Google das denn ohne saubere Schnittstelle entwickelt? Wenigstens die Basisfunktionen hätten sie anbieten können. Dann gäbe es nämlich innerhalb weniger Tage platzsparendere Interfaces.

Sortierung der Timeline

Die Postings werden auch bei Google+ nach Relevanz sortiert. Und das nervt ungemein. Dieses Feature ist einer der Hauptgründe, warum ich facebook nicht benutze und twitter liebe. Wie sollte denn eine Maschine wissen, was ich grade bevorzuge? Ich weiss es doch selbst nicht mal. Wann ich was spannend finde hängt von so vielen Faktoren ab, dass möglicherweise sogar Quanteneffekte Einfluss haben. Ich will wenigstens den fb-Button für “Neueste Meldungen”.

Keine Nicknames

Was hat Google geritten, die Nicknames wegzulassen? Die Hälfte der Bevölkerung sind weiblich und sehr viele von denen (und nicht nur von denen) mögen es nicht, mit ihren Klarnamen in öffentlichen Profilen zu erscheinen. Und sowohl bei facebook als auch bei twitter haben sich viele für einen oder mehrere Netzidentitäten entschieden. Eine berechtigte Frage also von @da_niesl:

Hilfe, waas sind das für Menschen und Namen bei Google+?

Photos?

Eine der merkwürdigsten Funktionen dürfte sicher “Photos” sein. Eine Seite auf der Photos von Usern aus meinen Zirkeln dargestellt werden. Wenn dann jemand einen Bulk-Upload seiner Fotos macht sehe ich dort lauter vollkommen uninteressante Almbilder. Die habe ich mir übrigens schon ansehen müssen, als derjenige sie in meine Timeline geschüttet hat.

Nach einem Tag mit Google+ bleibt eigentlich nicht mehr als die große Verwunderung drüber, dass es nun facebook für alle gibt, die facebook nicht leiden können. Wenn das die Aufgabe an die Entwickler war, dann haben sie ihre Arbeit gut gemacht. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

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July 1st, 2011 at 3:15 pm

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JavaScript bootet Linux

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Es gab ja schon einige Versuche, Betriebssystemoberflächen in JavaScript nachzubilden, aber eine komplett virtuelle Maschine gab es meines Wissens bisher noch nicht. Fabrice Bellard hat inzwischen eine Implementierung online gestellt. Ruft man die Beispielseite auf startet direkt ein Linux mit dem Kernel 2.6.20 mit einer Command Line. Neben einer Shell und etlichen Unix-Tools ist selbst emacs vorhanden.

Allerdings hat das Gastsystem keinen Zugriff auf das Netzwerk. Was aber laut Forumsdiskussion kein weiteres Problem sein dürfte, da aktuelle Browser über Sockets alle notwendigen Resourcen bieten. Selbst ein einfacher XServer dürfte sich mit Hilfe von Canvas umsetzen lassen.

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May 17th, 2011 at 10:29 am

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Nutzloses Wissen: iPod/iPhone/iPad-Displays unter der Lupe

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Nicht unbedingt eine brennende Frage – zumal es wichtigeres gibt – aber wie sehen eigentlich die Pixel bei iOS-Geräten aus?

Hier sind alle Geräte die sich grade in meiner Nähe fanden mal unter das alte Carl-Zeiss-Jena-Mikroskop (sowas ähnliches) befördert und mit einer billigen Digiknipse fotografiert:

iPod nano

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May 16th, 2011 at 1:39 pm

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Spielereien mit iPhoneTracker

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In der öffentlichen Wahrnehmung hat Apple Google mal eben rechts überholt und das ohne zu blinken. Streetview war gestern, heute ist “consolidated.db”. Diese Datenbank der Positionen des iPhone/iPad existiert offensichtlich schon länger und wurde laut verschiedenen Quellen bereits von Forensikern genutzt. Die breite Öffentlichkeit und damit auch die tagesschau, heise, golem und ich erlangte erst Kenntnis davon als letzte Woche das Programm iPhoneTracker veröffentlicht wurde. (Sonst hätte ich mir damals nicht die Mühe mit dem iPhone moblog gemacht …). Wiedermal ein sehr schönes Beispiel dafür, dass das Verständnis von IT mit dem Userinterface steht und fällt (Hallo SAP?).

Meine Fahrradrouten durch Berlin in optimierter Auflösung von iPhoneTracker.

Ursprünglich klang für mich das ganze sehr stark nach einem typischen “Programmierer braucht für die Entwicklung ein Log und keiner denkt beim Release daran”. Immerhin basierte lange Zeit die ganze Webtracking-Branche auf den Serverlogs, die eigentlich nur zum debuggen gedacht waren.

Inzwischen kristallisiert sich aber raus, dass es sich keineswegs um ein Versehen handelt und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen sind nicht schön, at least für Apple. Hervorragend zusammengefasst von Frank Rieger. Aber ich hätte mich nicht erst seit den aktuellen Erkenntnissen geweigert, mein Telefon am Empfang der US-Botschaft abzugeben, wie es – laut Max Winde im letzten mobilemacs-Podcast – mspro vor einiger Zeit machen musste.

Unabhängig von der Bewertung und dem extrem negativen Impact für Apple (den die echten Fanboys schäumen lassen) freue ich mich natürlich, dass ich ohne Jailbreak und entsprechende Tools jetzt eine Datenbank meiner Positionen habe.

Aber warum sind die Daten so ungenau und warum werden mir nur ganze Wochen angezeigt? Geht’s auch etwas genauer?

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Written by qrios

April 24th, 2011 at 12:33 pm

Spielerei mit node.js

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Twitter-Clients sind eine sehr persönliche Sache. Ich kann zum Beispiel Short-URLs nicht ausstehen. Es gibt aber nur wenige Desktop-Apps für den Mac, die URLs auflösen, kein Client zeigt mir an, ob ich die Seite schon gesehen habe, Vorschaubilder gibt es wiederum nur bei anderen Programmen u.s.w. Die Liste können viele Heavy-User fast unendlich fortsetzen. Eine gute Voraussetzung einen eigenen Client zu schreiben, der alle meine Wünsche erfüllt. Das gute daran, ich kann das ganze noch iOS-kompatibel programmieren und so auf dem iPhone und iPad das gleiche Interface benutzen.

HTML-basierter twitter-Client mit aufgelösten Short-URLs (nicht alle Services mögen hunderte Abfragen in wenigen Sekunden) und verschiedenen Farben für Retweets und Favs.

Twitter hat im letzten Jahr die Authentifizierung auf OAuth umgestellt womit eine rein browserbasierte Abfrage der API nicht mehr in Frage kommt, wenn man die Seite im Netz halten möchte. Endlich eine ausgezeichnete Gelegenheit an einem konkreten Projekt mal node.js näher kennenzulernen und serverseitig JavaScript statt wie üblich PHP oder XSLT zu verwenden.

Vor wenigen Tagen ist die Version 0.4 erschienen und ein Blick in das Changelog zeigt die dynamische Entwicklung des jungen Projekts. Viele Bibliotheken und Frameworks funktionieren mit den aktuellen Versionen nur noch bedingt. Etliche Versuche beispielsweise für die Verwendung von mySQL sind inzwischen auf der Strecke geblieben und es ist mitunter nicht leicht, die Pakete zu finden, die miteinander zusammenspielen. Diese Dynamik bewirkt aber auch, dass fast täglich neue Pakete und Projekte auftauchen, die einen sprachlos werden lassen. Alle benötigten Pakete werden mit Hilfe von npm (node package manager) installiert.

Für den eigenen twitter-Client habe ich das oauth-Modul verwendet. Um die Funktionsweise zu verstehen und die Registrierung bei twitter als authentifizierter Client durchzuführen half mir ein kleines OAuth-Script. Aus den hunderten Beispielen, wie node.js als http-Server einzusetzen ist, sticht das Beispiel von 42blue heraus, da es eines der wenigen ist, das erklärt, wie man damit auch statische Dateien ausliefern kann. Zur Auflösung der Short-URLs fungiert der Server gleichzeitig als http-Client, hilfreich war hier die beispielhafte Implementierung eines Proxys von John Detch.

Die größte Hürde für einen typischen Server-Programmierer besteht in der strikten asynchronen Vorgehensweise. Fast jede Systemfunktion kann dabei gestartet werden ohne dass das weitere Programm auf das Ergebnis warten muss. In vielen Fällen bringt eine solche Vorgehensweise einen erheblichen Performancegewinn, da eine eine Webseite oft viele Elemente enthält, die aus verschiedenen Quellen gespeist werden. Wer bisher JavaScript für Browser programmiert hat, wird damit keine Probleme haben.

Fazit

Node.js ist laut Aussage seines Erfinders Ryan Dahl (eine interessante Einführung von ihm auf der jsconf in Berlin 2009) noch nicht für die Produktion einsetzbar. Nach meiner ersten Erfahrung ist es allerdings bereits jetzt schon ideal für schnelles Prototyping geeignet. Als Spielwiese empfiehlt sich übrigens das Cloud-Projekt für node.js von Joyent.

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March 9th, 2011 at 1:02 am

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iPad2 – und täglich grüßt das Murmeltier

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Mit der Vorstellung des ersten iPads im Januar 2010 hatten alle Tablets die auf der CES erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurden ihren Reiz verloren. Ein Jahr, 16 Mio verkaufte iPads und 90% Marktanteil später wiederholt sich die Geschichte offensichtlich. In seinem iPad 2 Rant stellt Jeff Lamarche dar, wie z.B. das Xoom von Motorola innerhalb weniger Stunden von einem Hoffnungsträger zu einem unausgereiften und überteuerten Ladenhüter wurde.

Wahrscheinlich werden wir noch viele ähnliche Situationen erleben. Denn Eric Savitz erklärt in seinem Artikel “Apple: Why No Tablet Makers Can Compete With The iPad On Price” das Drama um die Einkaufspreise. Man kann es sich aber auch ohne Expertenmeinung vorstellen: Apple kauft 10x mehr Komponenten ein als die Konkurrenz zusammen. Und das alleine für die iPads. Hinzu kommen noch abermillionen identische Komponenten (Speicher, Sensoren …) für das iPhone und iPod. Vor diesem Hintergrund kann man sich ohne weiteres vorstellen, dass Apple pro Gerät nur die Hälfte für alle Ingredienzien bezahlt.

Solange Motorola, Samsung oder HP (RIM scheint sich gerade aus dem Spiel zu verabschieden) sich nicht zu einem massiven Investment durchringen können, wird dieser Zug wohl vorläufig an ihnen vorbeiziehen. Denn ohne subventionierte Geräte werden sie vorläufig keine signifikanten Marktanteile erringen können.

(Übrigens auch sehr lesenswert: John Gruber über die iPad2-Vorstellung)

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March 7th, 2011 at 9:45 am

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Android wird von WebAnalytics-Tools nicht korrekt gezählt

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WebAnalytics-Tools wie Google Analytics, Yahoo! Web Analytics oder Sitestat können in vielen Fällen Android-Geräte nicht als solche erkennen, sondern betrachten sie als Safari unter MacOSX.

Bei der Nutzungsanalyse einer großen Site eines Kunden wunderte ich mich diese Woche mal wieder über die verhältnismäßig wenigen Zugriffen von Android-Geräten. Google Analytics weist für den September 2011 etwas über 15000 Visits aus. Im Februar 2012 sind es knapp doppelt so viele. Eine veritable Steigerung von 100% in fünf Monaten.

Wie komme ich also zu der Einschätzung, dass es verhältnismäßig wenige Android-Zugriffen seien?

Die Zuwächse bei den Android-Geräten fallen überraschend moderat aus. Eigentlich müsste man mit einem Wachstum über dem Marktdurchschnitt rechnen.

In diesen fünf Monaten haben Android-Geräte laut aller Marktanalysen die Führung übernommen. Von einem weltweiten Marktanteil von 8,7% im Q4 2009 ist der Android-Anteil auf 32,9% im Q4 2010 gewachsen. Innerhalb eines Jahres wurde der Anteil also fast vervierfacht und inzwischen ist jedes dritte Smartphone ein Android-Gerät. Hinzu kommt der Wachstum des Marktes selbst, der sich in dieser Zeit knapp verdoppelte.

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Written by qrios

March 5th, 2011 at 3:57 pm

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